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Verlorene Seelen
Verlag:
ISBN-10:
ISBN-13:
Erscheinungsdatum:
Preis:
Beschreibung:
Niemand, der ihnen hilft. Und ein Monster auf der Jagd.
Packend, nervenaufreibend, spannend: Ein neuer Fall für Franziska Frey.
Eine junge obdachlose Frau wird tot auf einem Spielplatz gefunden – erwürgt, missbraucht und ihr rechter Fuß abgetrennt. Ein Verbrechen, das Kommissarin Franziska Frey zutiefst erschüttert.
Doch während die Ermittlungsarbeiten auf Hochtouren laufen, schlägt der Täter erneut zu – nach dem selben brutalen Muster. Für Franziska ist umgehend klar: Es handelt sich um einen Serienmörder. Kommissarin Frey und ihr Team stehen vor einem Rätsel. Es gibt kaum brauchbare Hinweise auf den Täter.
Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und Tessa Anders gerät in das Visier des Mörders. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
Weitere Titel in der Reihe:
Seelenkalt
Erste Leser:innenstimmen:
»Nervenkitzel bis zur letzten Seite.«
»Ich konnte diesen Kriminalthriller gar nicht aus der Hand legen. Unglaublich packend!«
»Die Charakterentwicklung von Kommissarin Frey war super spannend zu lesen.«
»Eine mitreißende Jagd nach einem Serienmörder, ein richtiger Pageturner!«






















Rasante Thrillerkost mit beklemmendem Realitätsbezug
Inhalt:
Eine Frauenleiche wird auf einem Spielplatz drapiert in ein Spielgerüst in rotem Negligé, einem roten High Heel und einem abgetrennten, fehlenden Fuß aufgefunden. Hier müssen Franziska Frey und ihr Team ran und alsbald zeigt sich, es handelt sich um einen Serienmörder, der bevorzugt Frauen angreift, die im Obdachlosenmilieu anzusiedeln sind und die vermeintlich von niemandem vermisst werden. Doch es zeigt sich, dass weitaus mehr als ein einfacher Frauenhasser dahintersteckt und sogar Tessa, die Franziska nach ihrer Trennung von ihrem Mann als großherzige Kollegin bei sich wohnen lässt, als Opfer in größter Gefahr schwebt. Doch die Lösung reicht auch noch weiter in die Vergangenheit und stellt Franziska und ihr Team vor eine große Herausforderung.
Meine Meinung:
Rasante Thrillerkost mit beklemmendem Realitätsbezug
Ich konnte hier wirklich nicht widerstehen, als ich schon die Kurzbeschreibung gelesen habe. Und auch wenn es sich um einen 2. Teil handelt, man wird gut abgeholt als Neueinsteiger und ist quasi sofort mittendrin und möchte das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen.
Über Serienkiller gibt’s viele viele Bücher, ich bin da auch schon durch eine Menge Geschichten „gesuchtet“ und werde da mit Sicherheit auch noch etliches lesen. Aber es sind ja schon Unterschiede erkennbar.
Hier bei „Verlorene Seelen“ hat mich zunächst mal eingefangen, dass es hier in meiner Heimat quasi angesiedelt ist und Duisburg selbst sogar mal Erwähnung findet. Das macht ja doch was mit einem, das macht die Geschichte irgendwie erspürbarer. Köln als Hauptlocation ist jetzt auch nicht fremd und gehört für mich zu meinem Lebensumfeld.
Die Figuren sind denn auch sehr realitätsnah in dieses Setting eingebaut. Auch die Obdachlosen und ganz besonders hier die Frauen. Und bei dem Thema bekommt die ganze Story, das Buch ziemlich viel Tiefe. Man fängt an, nachzudenken. Hinterfragt sich selbst, die eigenen Reaktionen auf Obdachlose im täglichen Straßenbild und die Gedanken, die man manchmal einfach hat, wenn man ehrlich ist, die nicht so unbedingt nett sind. Aber ja, hier wird unter der ganzen echt guten Thriller-Geschichte noch etwas mehr vermittelt. Weibliche Obdachlose sind oftmals wirklich Freiwild und man mag sich, während man schön warm und trocken auf seiner Couch sitzt, gar nicht ausmalen, was die meisten schon erlebt, ja erdulden mussten. Und eben wie sie angesehen, behandelt werden.
Unter der Prämisse versteht man, dass sich z.B. die Figur Betty im Buch sehr bemüht, nicht als Obdachlose zu erscheinen! Keiner von uns würde wie ein lästiges Insekt angesehen werden. Ich könnte mich hier wirklich in Rage reden, wenn ich meinen Gedanken freien Lauf lassen würde!
Auf das Buch bezogen finde ich es wirklich gut, wenn man einfach auch mal unter der „Unterhaltung“ etwas Ernstes, was uns alle angeht, vermittelt und zum Nachdenken anregt.
Dieses wirklich sehr heftige, traurige Thema hat mir jetzt aber die Lesefreude an dem spannenden Thriller ganz bestimmt nicht vermiest! Ich war wirklich ziemlich begeistert und habe mir nur gedacht, wieso hatte ich nicht schon den 1. Band, „Seelenkalt“ auf dem Schirm, bzw. gelesen???
Die Autorin braucht sich hinter den großen Namen des Thriller-Geschäfts wirklich nicht verstecken, sie hat es genauso geschafft, dass ich das Buch verschlungen habe, wie namhafte Kollegen! Deswegen wünsche ich mir hier mehr von ihr. Gerne auch weiter in der Reihe um Franziska Frey, die Figur und die Leute um sie rum gefallen mir auch und kann mir gut vorstellen, dass sie einem auch sehr ans Herz wachsen!
Fazit:
Unter meinen gelesenen Büchern für das Jahr 2026 hab ich denn mal gleich ein Highlight! Sehr zu empfehlender Serienkiller-Thriller mit sympathischen Ermittlern, die durch die Einblicke in ihr privates Leben sehr real wirken. Glatte Leseempfehlung, für die, die es noch nicht kennen!