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Auf verlorenen Wegen

Der achte Jan-Tommen-Thriller
Buch
Taschenbuch, 281 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

2496704208

ISBN-13: 

9782496704204

Erscheinungsdatum: 

02.11.2021

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 2496704208

Beschreibung von Bücher.de: 

Eine knifflige Cold Case-Ermittlung für Jan Tommen und sein Team von Bestsellerautor Alexander Hartung.

Während seines Urlaubs auf Rügen versucht der Hacker Max zwei Cold Cases aufzuklären. Doch aus der Freizeitbeschäftigung wird plötzlich Ernst: Nach Max wird wegen eines Raubüberfalls gefahndet. Jan ist von der Unschuld des IT-Spezialisten überzeugt, wer versucht ihm etwas anzuhängen?

Die Suche startet bei den ungelösten Fällen: In den Achtzigern fand man auf der Insel den abgetrennten Arm einer vermissten Frau, ohne weitere verwertbare Spuren. Außerdem brachen vor Jahren vier Jugendliche in den Wald auf, einer wurde tot aufgefunden, die restlichen Freunde gelten seither als vermisst. Um Max von jedem Verdacht zu befreien, müssen Jan und sein Team inoffiziell mit der Kripo Stralsund kooperieren, um die wahren Täter nach so langer Zeit zu finden.

Kriminetz-Rezensionen

Solider Krimi ,aber wenig Thriller

Zum Inhalt:

Während seines Urlaubs auf Rügen versucht der Hacker Max, zwei Cold Cases aufzuklären. Doch aus der Freizeitbeschäftigung wird plötzlich Ernst: Nach Max wird wegen eines Raubüberfalls gefahndet. Jan ist von der Unschuld des IT-Spezialisten überzeugt, wer versucht ihm etwas anzuhängen?

Die Suche startet bei den ungelösten Fällen: In den Achtzigern fand man auf der Insel den abgetrennten Arm einer vermissten Frau, ohne weitere verwertbare Spuren. Außerdem brachen vor Jahren vier Jugendliche in den Wald auf, einer wurde tot aufgefunden, die restlichen Freunde gelten seither als vermisst. Um Max von jedem Verdacht zu befreien, müssen Jan und sein Team inoffiziell mit der Kripo Stralsund kooperieren, um die wahren Täter nach so langer Zeit zu finden.

Meine Meinung:

Der Schreibstil war wieder flüssig, man kommt schnell voran. Das Team und die Teamarbeit war auch wieder sehr gut, leider hab ich die Spannung vermisst. Es dümpelt so dahin ohne das Langeweile aufkommt, aber der gewisse Thriller ( spannungsfaktor) hat mir gefehlt. Auch hatte man nach einer gewissen Zeit ne Ahnung wer der Täter sein könnte, so dass dann leider auch am Ende die Überraschung gefehlt hatte. Es ist ein solider Krimi mit guter Ermittlungsarbeit aber für einen Thriller war mir zu wenig geboten

Unterhaltsamer Cold-Case-Fall mit überraschenden Wendungen

Berlin meets Rügen

Die erfolgreiche Berliner Ermittler-Gang rund um Jan Tommen muss ihrem Hacker Max zu Hilfe eilen. Der ist bei seinem Urlaub auf Rügen in Schwierigkeiten geraten. Bei Recherchen zu Cold-Case-Fällen hat Max dort Aufsehen erregt und wird selbst zum Gejagten der Polizei. Dieser Altfall wird dort aber plötzlich aktueller denn je, denn kurz darauf geschieht erneut ein Mord auf der Insel.

Der Krimi-Thriller mit dem Titel »Auf verlorenen Wegen« von Autor Alexander Hartung ist schon der 8. Jan-Tommen-Fall in Folge und führt das spezielle Ermittler-Team dieses Mal auf die Insel Rügen. Dort beginnt ein verzwicktes Puzzlespiel, das die Freunde 20 Jahre in die Vergangenheit führt. Haben die damals verschwunden Jugendlichen etwas mit dem aktuellen Morden zu tun? Der Autor führt seine Leser ziemlich aufs Glatteis und am Ende ist alles ganz anders als man meint!

Mein Fazit:
Der Krimi bietet wirklich spannendes Rätselraten und einen rasanten Verlauf, letztlich war ich aber von der Auflösung ziemlich überrascht und irritiert, da ich wirklich völlig falsch lag!

Was ist damals auf Rügen passiert?

In seinem Urlaub will Max mit zwei Freunden auf Rügen Cold Cases aufklären. Doch anscheinend kommen sie dort jemandem zu nahe, denn plötzlich wird Max wegen eines angeblichen Raubüberfalls gesucht. Jan Tommen und sein Team machen sich sofort auf den Weg, um Max zu unterstützen.

Obwohl dies mein erster Jan-Tommen-Fall war, bin ich aufgrund des fesselnden Schreibstils auch ohne Vorkenntnisse sehr gut in die Story hineingekommen. Die Charaktere sind zwar alle interessant, aber durch die rasante Handlung fehlte mir bei den Protagonisten die Tiefe und auch bei der Handlung ging es mir manchmal zu schnell. Dadurch fand ich die Story dann etwas verwirrend.

Die Auflösung des Falls hat mich leider nicht überzeugt, da habe ich einen komplexeren und schlüssigeren Grund erwartet.

Als Thriller würde ich dieses Werk von Alexander Hartung nicht bezeichnet, aber Fans von temporeichen Krimis mit interessant und spannend beschriebener Ermittlungsarbeit kommen hier auf ihre Kosten.

Ein Team zum verlieben

Ich habe diese Serie von Anfang an verfolgt und das bemerkenswerte ist, dass das Team – im Gegensatz zu anderen Buchreihen – immer noch in unveränderter Besetzung zusammen ist. Das freut mich als Serien-Junkie natürlich sehr, zumal das Team aus wirklich ungewöhnlichen Personen besteht: Ein Kommissar, eine Gerichtsmedizinerin, ein Hacker und ein »Unterweltsexperte«, die auch (oder meistens) mit sehr unkonventionellen Methoden die Fälle lösen. Und gerade diese Zusammenstellung macht für mich den Reiz der Serie aus.

Allerdings hatte ich dieses Mal, im Gegensatz zu den vorherigen Büchern, zu Anfang einen kurzer »Hänger« und das Buch hat mich nicht wirklich gepackt. Es hat daher etwas gedauert, bis ich mich voll auf die Geschichte einlassen konnte, obwohl der Fall ganz nach meinem Geschmack war: Cold Case (ist ja im Moment extrem in) und zudem sehr verzwickt. Es passiert sehr viel, aber die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Geschehnissen erschließt sich erst sehr spät. Dadurch bleibt viel Raum, um sich Gedanken darüber zu machen, wer was wann warum getan hat und wie das alles zusammenhängt und ob es überhaupt zusammenhängt, zumal der Leser auf dem gleichen Kenntnisstand ist wie die Ermittler, ohne diese elendigen Kapitel aus Sicht des/der Täter/s.

Der Fall hat mich – fast – von Anfang an interessiert und gefesselt. Richtig gut fand ich, dass das ganze »Geplänkel« drumherum wegfiel, nur die Geschehnisse kurz zusammengefasst wurden und man sofort mit den Ermittlungen gestartet ist. Da blieb eigentlich gar kein Platz für einen Durchhänger.

Neben dem eigentlichen Fall wird ein Punkt dieses Mal großgeschrieben: Hilfe. Eigentlich hat Jan mit dem Fall gar nichts zu tun, da die Geschehnisse nicht in Berlin stattfinden. Aber er und das Team helfen Max … ohne Rücksicht auf Verluste. So ein Team hätte ich auch gerne.