Cover von: Verschließ jede Tür

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Verschließ jede Tür

Thriller
Buch
Broschiert, 432 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3423219335

ISBN-13: 

9783423219334

Erscheinungsdatum: 

24.04.2020

Preis: 

10,95 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 33.938
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3423219335

Beschreibung: 

Ein Haus zum Träumen. Und zum Sterben.

Jules hat einen Wahnsinns-Job an Land gezogen: Sie soll im Bartholomew, einem prachtvollen alten Hochhaus am Central Park, auf eine Luxuswohnung aufpassen. Und dafür 1000 Dollar die Woche kassieren! Einige seltsame Bedingungen gibt es allerdings: Sie muss jede Nacht im Apartment schlafen und darf niemanden in die Wohnung lassen.

Kaum ist Jules eingezogen, häufen sich unheimliche Vorkommnisse. Von Ingrid, ebenfalls »Apartmentsitterin«, erfährt sie, dass das Bartholomew ein dunkles Geheimnis hat. Als Ingrid verschwindet, versucht Jules, das Geheimnis zu lüften - und gerät dabei selbst in größte Gefahr.

Kriminetz-Rezensionen

Spannender und nervenaufreibender Thriller

Inhalt:
Jules Larsen ist in New York gestrandet. Durch einen glücklichen Zufall findet sie einen lukrativen neuen Job: Sie soll in einem prachtvollen alten Hochhaus am Central Park auf eine Luxuswohnung aufpassen. Doch kaum ist sie eingezogen, häufen sich unerklärliche Vorkommnisse, sie fühlt sich verfolgt und beobachtet. Dann verschwindet ihre einzige Freundin spurlos und Jules kommt einer grauenvollen Geschichte auf die Spur.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus zwei Zeitebenen erzählt.

Es beginnt damit, dass Jules offenbar schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wird. Sie kann sich nur mühsam an die Geschehnisse der letzten Stunden erinnern. Aber nach und nach kommt die Erinnerung zurück und man erfährt ,was in den letzten sechs Tagen passiert ist. Wie Jules im Bartholomew ankommt und die Wohnung besichtigt. Sie ist überwältigt von dem Hochhauskomplex mit der atemberaubenden Aussicht. Zu ihrem Glück wird sie direkt als Wohnungssitter engagiert. Für diesen Job bekommt Jules auch noch pro Woche 1.000,- Dollar, aber sie muss sich auch an sehr merkwürdige Regeln halten.

Schon in der ersten Nacht halten Jules seltsame Geräusche wach und sie fragt sich ,ob dieser super Job nicht doch einen Haken hat. Kurz nach ihrem Einzug freundet sie sich mit einer anderen Wohnungssitterin namens Ingrid an. Als Ingrid verschwindet, versucht Jules sie zu finden und herauszufinden was es mit dem Bartholomew auf sich hat. Dabei gerät dabei selbst in größte Gefahr.

Die Handlung entwickelt sich allerdings ganz anders wie ich es erwartet hatte. Und mit diesem Ende an sich hätte ich persönlich auch niemals gerechnet.

Fazit:
Ein wirklich spannender und nervenaufreibender Thriller. Das Buch bekommt 5 Sterne von mir.

Packender und verstörender Thriller

Das Bartholomew – ein altes, prachtvolles Gebäude mit viel Geschichte und luxuriösen, unbezahlbaren Wohnungen – wer möchte da nicht leben?

Jules erscheint es wie ein Glücksfall, als sie die Anzeige in der Zeitung liest.

Es wird jemand gesucht, der vorübergehend dort wohnt und 1000 Dollar für das Hüten einer Luxussuite bekommt. Sie zieht ein, doch es sind nicht nur die merkwürdigen Regeln, die sie beunruhigen … Das Haus und seine Bewohner sind unheimlich, es häufen sich beklemmende und verstörende Ereignisse. Bis sogar Menschen verschwinden …

Ein unglaublich spannender und Gänsehaut erzeugender Thriller, der mit jeder Seite fasziniert und verstört. Rundum gelungen und absolut lesenswert!

Wohn(alp)träume

Diese Rezi behandelt das Hörbuch

Zum Inhalt:
Jules hat doppeltes Glück nach ihrer Entlassung und dem Verlust ihrer Wohnung: Sie ergattert die Stelle als House-Sitter. Und das nicht irgendwo, sondern in einem wunderschönen Gebäude mit Blick auf den Central Park. Zwar gibt es ein paar seltsame Regeln, doch die Bezahlung ist exorbitant hoch. Als jedoch eine junge Nachbarin verschwindet, befasst sich Jules mit der Vergangenheit des Gebäudes, - und erfährt Sachen, die sie gruseln lassen.

Mein Eindruck:
Das Buch beginnt relativ gemütlich und Riley Sager gibt seiner Protagonistin (und Ich-Erzählerin) zwar eine schwierige Geschichte, aber doch auch genügend Humor und Überlebenswillen an die Hand, so dass man wunderbar mit ihr zittern kann, wenn es nach einiger Zeit doch spannender wird. Dieses unterschwellige Gefühl einer Unregelmäßigkeit, die sich zu einer großen Gefahr auswächst, produziert der Autor auf eine sehr gekonnte Weise. Denn Sager streut Brotkrumen ein, mit denen man sich einige Sachen zusammenreimen kann, ohne dass man direkt das große Ganze erfasst. Leider kommt die Sprecherin erst sehr spät in Schwung. Klingt sie anfangs noch fast wie computergeneriert, läuft sie beim Show-Down jedoch richtig warm und zieht dann auch die Hörer in ihren Bann.

Mein Fazit:
Kommt langsam, dann aber gewaltig