Wenn Du über einen Link auf dieser Website kaufst, unterstützt Du Kriminetz, da wir dann eine kleine Provision erhalten.
Verschworen
Verlag:
ISBN-10:
ISBN-13:
Auflage:
Preis:
Beschreibung:
Ein brutaler Mord in den stillen Fjorden Islands wird zum Echo einer uralten Sünde. Für Kommissarin Elma beginnt ein Wettlauf gegen einen Mörder, der fünfundzwanzig Jahre auf seine Rache gewartet hat.
Für Kommissarin Elma soll es nach ihrer Babypause ein ruhiger Wiedereinstieg werden. Die winterliche Gemütlichkeit in dem kleinen isländischen Städtchen Akranes wird jedoch brutal zerstört, als eine Leiche in einem abgelegenen Sommerhaus entdeckt wird. Der vierzigjährige Þorgeir wurde mit sieben Messerstichen ermordet. An der Holzwand über seinem Bett hat der Täter eine rätselhafte Nachricht hinterlassen - eine Zeile aus einem alten Kirchenlied, geschrieben mit dem Blut des Opfers.
Elmas Ermittlungen führen sie tief in die Vergangenheit von Þorgeir und seinen Jugendfreunden. Die Spur endet im Sommer 1995 in einem christlichen Ferienlager in Vatnaskógur. Ein dunkles Geheimnis verbindet die damalige Clique, denn der angebliche Unfalltod eines Jungen wirft fünfundzwanzig Jahre später tödliche Schatten auf die Gegenwart. Elma stößt auf eine Mauer des Schweigens und erkennt, dass sie einen Mörder jagt, der für seine Rache über Leichen geht.
Eva Björg Ægisdóttir verbindet in diesem fesselnden Island-Krimi die trügerische Ruhe der Kleinstadt mit einem unbarmherzigen Rachefeldzug. Ein Pageturner, der zeigt, dass die schlimmsten Verbrechen oft aus den tiefsten Wunden der Jugend erwachsen.
Alle Fälle der Krimi-Reihe »Mörderisches Island«:
Verschwiegen
Verlogen
Verborgen
Verlassen
Verschworen
Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.





















Ein echter Pageturner
Elma kehrt nach der Babypause zurück in den Dienst in Akranes, Lebensgefährte Sævar nimmt die Elternzeit und betreut Tochter Adda. Ihre Nachbarin, die 70jährige Kristjana, vermißt ihren 41jährigen Sohn Þorgeir und Elma findet ihn im Sommerhaus der Familie. Er wurde mit sieben Stichen ermordet und mit seinem Blut wurde „Nimm hinweg die Vergehen und Sünden“ ein Kirchenliedtext an die Wand geschrieben. Was soll das bedeuten? Unter seinem Bett wird ein Damenslip gefunden. Die Obduktion ergibt, daß er bereits seit 2-3 Tagen tot ist und unter dem Teppich werden weitere, aber alte, Blutspuren entdeckt und unter der Terrasse findet sich ein Messer.
Die Geschichte wechselt nun ständig die Perspektiven sowohl zwischen einem christlichen Ferienlager in Vatnaskógur 1995 und der Gegenwart als auch zwischen einzelnen Personen. Im Ferienlager hat eine Gruppe Jugendlicher viel gemeinsame Zeit verbracht und ihre Freundschaft hält teilweise bis heute. Aber nicht nur das, es gab auch einen tödlichen Unglücksfall. Dem wollen Elma und ihr Chef Hörður als erstes nachgehen und fordern die alten Akten an.
Die Autorin hat nach Verschwiegen – Verloren – Verborgen – Verlassen mit Verschworen den 5. Band der Island-Krimis geschrieben. Und auch dieser Band paßt vom Cover perfekt in die Reihe und ist wie die Vorgänger komplex, packend und temporeich. Die Ermittler agieren authentisch und ruhig, ohne unnötigen Aktionismus. Das Verhältnis untereinander ist harmonisch. Ihr Privatleben bekommt genügend Raum, um sie noch besser kennenzulernen, sie sympathisch und menschlich zu finden. Die Ermittlungen weisen bald darauf hin, daß die Aufklärung in der Vergangenheit starten muß, denn hier hat alles den Anfang genommen. Es gibt mehrere Personen, die die Autorin als Verdächtige in den Vordergrund stellt und so kann man als Leser seine eigenen Vermutungen anstellen. Das ganze Ausmaß konnte man allerdings nicht ahnen. Es werden etliche Themen behandelt wie Gewalt, Bestechung, Geldwäsche und Rache. Da Sævar während der Elternzeit die gemeinsame Arbeit mit Elma fehlt, unterstützt er sie mit seinen eigenen Nachforschungen und trägt damit zur Aufklärung der Geschehnisse bei. Am Ende scheint es noch ein Geheimnis um ihn zu geben, was auf jeden Fall auf einen nächsten Band hindeutet.
Was herauskommt ist ein wirklich fesselndes Lesevergnügen und ich empfehle diesen Band auf jeden Fall weiter!
Lange Schatten
Anmerkung: Auch wenn es sich um eine Reihe handelt, lässt sich dieser Krimi ohne Kenntnis der Vorgänger gut lesen und verstehen
Zum Inhalt:
Ein unauffälliger Mann wird ermordet und die Umstände seines Todes lassen einen Zusammenhang mit einem Todesfall in einem Ferienlager vor vielen Jahren schließen. Der Todesfall damals war als Unfall zu den Akten gelegt worden und das auffällig schnell. Wer nimmt jetzt Rache und wo soll diese enden?
Mein Eindruck:
Aegisdottir nimmt ihre Leser auf eine Reise in die Vergangenheit, wo Kinder noch verprügelt wurden und auch sonst gerne das Gesetz des Stärkeren und/oder Mächtigen durchgesetzt wurde, - manchmal wider besseres Wissen, manchmal aus Gefälligkeit, manchmal aus Angst.
Wie sich die Polizistin Elma bravourös durch dieses Dickicht schlägt und wie sie sich durch den Fall von vorgestern kämpft um den heutigen Mörder zu verstehen und zu stoppen, macht Spaß, lässt miträtseln und auch ein bisschen hoffen, wenn die Zeichen auf das nächste mögliche Opfer deuten. Dass der Schluss einen Cliffhanger beinhaltet, verzeiht man bei der Güte des Krimis gerne.
Mein Fazit:
Man zittert vor Kälte und vor Spannung auf Island
Nicht ganz so gut wie die Vorgängerbände, aber dennoch lesenswert
Elmas kleine Tochter Adda ist nun sieben Monate alt, und so gibt Elma den Staffelstab der Elternzeit an Sævar weiter, und tritt ihren Dienst auf dem Polizeirevier in Akranes wieder an. Direkt der erste Fall ist herausfordernd. Ein Mann wird in seinem Bett erstochen, an die Wand wurde ein Satz aus einem Kirchenlied geschrieben. Relativ schnell ergeben die Ermittlungen eine Verdächtige, doch diese ist spurlos verschwunden. Wurde sie vielleicht doch auch ein Opfer?
Wie von der Reihe gewohnt, gibt es auch hier neben dem aktuellen Geschehen Rückblicke in die Vergangenheit, allerdings dieses Mal größtenteils nur wenige Wochen zurück. Interessanterweise werden diese zunächst aus der Perspektive des Toten, später aus der Perspektive einer anderen Person erzählt.
Auch die Geschehnisse der Gegenwart werden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, aus Sicht der Ermittlerin Elma und deren Vorgesetzten Hörður, aber auch aus Sicht verschiedener Personen, die in einem engeren Verhältnis zu Þorgeir, dem Ermordeten, standen. So lernt man einige Charaktere gut kennen, und fängt an, sich selbst Gedanken zu machen, was geschehen sein könnte..
Parallel zu den offiziellen Ermittlungen stellt Sævar eigene Untersuchungen an. Er und Elma haben sich erst kürzlich ein Haus gekauft, die vorherigen Eigentümer hatten mehrere Kisten zurückgelassen, in einer davon findet Sævar Unterlagen, in denen auch der Tote erwähnt wird. Sævar kann sich vorstellen, dass diese Licht in das Motiv der Tat bringen könnten.
So ergibt sich nach und nach ein Blick auf die Ereignisse, die letztlich zum Mord führten. Auch in diesem Fall gibt es wieder Wendungen, die zunächst nicht offensichtlich sind, manches davon hatte ich aber schon erwartet. Am Ende wird der Fall natürlich aufgelöst, es gibt aber dennoch eine Art Cliffhanger, der Elma und Sævar persönlich betrifft. Darauf wird hoffentlich im nächsten Band zurückgegriffen werden.
Ich bin ein Fan der Reihe, doch dieser fünfte Band hat mich nicht ganz erreichen können. Hin und wieder fand ich das Ganze etwas unrealistisch. Nach wie vor punktet der Roman mit seiner Atmosphäre und dem Islandfeeling, sowie mit den Charaktern. Neben einer Karte Islands und einem näheren Ausschnitt um Akranes, gibt es noch ein Personenregister. Beides habe ich nicht unbedingt benötigt, ist aber ein netter Bonus.
Der fünfte Band der Reihe punktet wieder mit seiner Atmosphäre und den Charakteren, hat mir aber nicht ganz so gefallen wie die Vorgänger, manches erschien mir etwas unrealistisch. Ich vergebe dieses Mal 3,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.
Spuren in die Vergangenheit
Kommissarin Elma ist gerade wieder aus der Babypause zurück und muss sich sofort um einen Mord kümmern. Der Tote kommt aus Akranes und ist brutal erstochen worden. Elma und ihr Kollege Höfdur nehmen die Ermittlungen auf, doch die Spurenlage ist dünn. Sie ermitteln erst einmal im familiären Umfeld des Toten und kommen einem Cold Case auf die Spur, der mit der jugendlichen Clique des Opfers zu tun hat. Doch der Weg ist lang, um den Mörder zu finden und es ist ein sehr intensiver Ausflug in die Vergangenheit.
Der Island-Krimi „Verschworen“ von Eva Björg Ägisdottir ist der fünfte Band aus der Reihe Mörderisches Island. Das Cover passt zu diesem Krimi, wie es auch zu anderen Island-Krimis passen kann, denn es stellt eine Szene in den weiten von Island dar. Es ist in schwarz-weiß gehalten auch das wohl eher typisch für Island. Es drückt für mich eine kalte Atmosphäre aus. Doch der Krimi ist alles andere als kalt, er ist hochspannend und die Autorin bringt auch einige hochemotionale Szenen in den Krimi ein. Der Hauptcharakter Elma ist so eine emotionaler Faktor. Sie hat eine kleine Tochter und sie muss diesen Fall, der ihr auch nahe geht zu Ende bringen. Ihr Kollege Höfdur, der gleichzeitig ihr Chef ist, hat auch ein paar private Baustellen, die ihn belasten. So ist das mit den meisten Figuren, die nicht nur auf sachlicher Ebene agieren, sondern alle hochemotional. So wird eine Liebesbeziehung des Mordopfer Porgeir in kursiver Schrift als Rückblende immer wieder eingebaut, um so die Spannung auf dem zweiten Gleis parallel hochzuhalten. Interessant ist es wie die Autorin den Cold Case eingeflochten hat, so dass die Story sehr authentisch wirkt und der Leser gut miträtseln kann. Der Spannungsbogen ist gut entwickelt und hält einiges an Überraschungen bereit. Außerdem ist die Sprache sachlich-emotional gerade, wie es gebraucht wird.
Ich finde es ist eine sehr typischer Krimi aus Island. Es ist kalt und dunkel, weil er immer wieder im Winter spielt und es werden auch für Island typische Stereotype gebraucht, z.B. das Kind steht natürlich warm angezogen in der Kälte. Das ist was ich sehr mag an diesem Krimi, typische Situationen aus Island. Ich möchte ihn für alle Skandinavien Fans empfehlen.
Späte Rache
Elma ist nach ihrer Babypause wieder in Akranes als Ermittlerin tätig. Und ein neuer Fall lässt nicht lange auf sich warten.. Ein Mann wird ermordet in seinem Sommerhaus aufgefunden. Porgeir wurde mit sieben Messerstichen getötet und ein mysteriöser geschriebener Hinweis wird am Kopfende des Bettes auf der Wand gefunden. Elma und ihr Team müssen vielen Spuren nachgehen, die bis weit in die Vergangenheit zurückreichen und alte Wunden bei den Menschen aufreißen.
Vielschichtig und komplex mit Spannung, aber auch Längen. Der Island Krimi birgt Überraschungen und ungeahnte Wendungen.