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Weil sie lügt
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ISBN-10:
ISBN-13:
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Preis:
Beschreibung:
Zwei Schwestern – eine Wahrheit, die alles zerreißt.
»Weil sie lügt« – ein Psychothriller voller Twists und atemberaubender Wendungen von Glauser-Preisträgerin Caroline Seibt.
Nervenkitzel und emotionale Wucht verdichten sich bis zur letzten Seite.
Juli ist weg.
Die Polizei ist überzeugt, dass sie ermordet wurde. Der Hauptverdächtige: Ausgerechnet ihr eigener Vater.
Während die Familie unter den Anschuldigungen zerbricht, versucht Julis jüngere Schwester Anna stark zu sein – für ihre Eltern, die an der Trauer ersticken. Vor allem aber für ihren kleinen Bruder, der noch nicht begreift, dass Juli nie mehr zurückkommen wird.
Als die Ermittlungen kurz vor dem Durchbruch stehen, muss Anna sich eingestehen, dass der Albtraum für ihre Familie noch nicht vorbei ist. Er hat gerade erst angefangen.
Psychologische Spannung zum Mitfiebern
Caroline Seibt ist die preisgekrönte Autorin von »Das gestohlene Kind«. Sie versteht es meisterlich, Spannung aufzubauen, die sich fast bis ins Unerträgliche steigert.
Wer die Thriller von Freida McFadden, Vera Buck oder Melanie Raabe liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.





















Spannend, bis zum Schluss
Als Annas Schwester Juli verschwindet und nicht wieder auftaucht,ihre Leiche nicht auftaucht,die Polizei aber von einem Mord ausgeht,beginnt für ihre Familie ein schrecklicher Albtraum. Ihr Vater wird des Mordes verdächtigt und sitzt im Gefängnis, ihre Mutter ist psychisch krank, und ihr kleiner siebenjähriger Bruder Leon kann nicht begreifen, dass er seine Schwester nicht mehr wiedersehen wird.Anna kümmert sich darum, ihre Familie, soweit es geht, zusammen zu halten, gerät aber dabei an ihre psychischen und physischen Grenzen.
Die Geschichte wird im stetigen Wechsel aus der Sicht von Anna und der Ermittlerin Katharina erzählt.Es tauchen ständig neue Verdachtsmomente auf und wenn man meint,auf der richtigen Spur zu sein, wird man kurz darauf eines Besseren belehrt.
Bis zum Ende läßt die Autorin ihre LeserInnen über die Lösung im Unklaren.
Auch wenn das Finale etwas an Glaubwürdigkeit einbüßte,hat mir das Buch sehr spannende Lesestunden beschert.
Ein Thriller voller Lügen, Geheimnisse und überraschender Wendungen
Weil sie lügt“ ist ein spannender und geheimnisvoller Thriller mit einem Cover, das durch die grünen Farben und die Blasen fast schon magisch wirkt und sofort neugierig macht.
In der Geschichte geht es um Anna, deren Schwester Juli spurlos verschwunden ist. Ihr eigener Vater wird des Mordes an Juli beschuldigt, verhaftet und sitzt seitdem im Gefängnis. Die Mutter ist psychisch krank und nimmt die Welt um sich herum kaum noch richtig wahr. Dadurch bleibt Anna allein zurück und muss nicht nur für sich selbst kämpfen, sondern auch für ihren kleinen Bruder da sein – sie wird für ihn gleichzeitig Schwester, Mutter und Vater.
Doch die Frage, was wirklich mit Juli passiert ist, lässt Anna einfach nicht los. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: zum einen aus Annas Sicht und zum anderen aus der Sicht von Katharina, der leitenden Ermittlerin des Falls. Dadurch bekommt man als Leser spannende Einblicke in beide Seiten der Geschichte.
Besonders gut gefallen hat mir, dass immer mehr Geheimnisse ans Licht kamen, die zuvor verborgen waren. Fast jede Person schien entweder nur die halbe Wahrheit zu erzählen oder sogar zu lügen, wodurch die Ermittlungen immer wieder in eine falsche Richtung gelenkt wurden. Genau das machte die Handlung so spannend und voller Überraschungen.
Das Ende hat mich wirklich überrascht, war aber gleichzeitig sehr gelungen und passend zur Geschichte. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war ein fesselnder Thriller, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
Ein Thriller der Extraklasse
Juli ist weg! Die Polizei ist überzeugt, dass sie ermordet wurde. Hauptverdächtiger ist ihr Vater. Er wird festgenommen, allerdings kommen die Ermittlungen nicht recht voran. Und da ist Anna, Julis jüngere Schwester. Sie versucht stark zu sein - für ihre trauernden Eltern, für ihren kleinen Bruder Leon.
Caroline Seibts Psychothriller WEIL SIE LÜGT gleicht einem absoluten Albtraum, vor allem für Julianes Familie. Der Vater sitzt im Gefängnis, die Mutter ist schwer traumatisiert und da ist auch noch der 7jährige Leon, der ziemlich verloren wäre, hätte er nicht seine große Schwester Anna. Diese begreift, dass die Polizei an der Wahrheit nicht sonderlich interessiert ist, hält sie doch nach wie vor ihren Vater für Julis Mörder. Was Anna so gar nicht glaubt. Also ermittelt sie auf eigene Faust.
Als dann ein Mithäftling Annas Vater erneut schwer beschuldigt, wird die Polizei wieder tätig. Sie finden Knochen, alles deutet verstärkt darauf hin, dass der richtige Täter inhaftiert ist. Anna jedoch kann es nicht glauben, sie kommt tief verborgenen Geheimnissen auf die Spur und dennoch scheint sich alles gegen sie verschworen zu haben. Und als ob dies nicht genug wäre, kommt es zu einem weiteren, nicht erklärbaren Todesfall.
Ich habe mir das ungekürzte Hörbuch geholt, das über 9 Stunden und 20 Minuten den Ermittlungen folgt. Es sind zwei Erzählstränge, die abwechselnd aus Annas Perspektive und aus der von der Polizistin Katharina Engels berichten. Die beiden versierten Sprecherinnen Rebecca Veil und Elke Appelt passen sich den Charakteren situationsbedingt perfekt an. Ihnen zuzuhören, ist trotz der düsteren Stimmung ein Hörerlebnis, dem ich gebannt lausche.
Ich hoffe und bange mit Anna, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Wie sie kann ich nicht recht an die Schuld ihres Vaters glauben und doch zweifle ich zwischendurch. Denn da ist auch Katharinas Engels Stimme, die für den Fall Juliane Brunner Verantwortliche, sehr zum Missfallen ihres Kollegen. Die Tätersuche hat für sie oberste Priorität, wenngleich so einiges an Privatem durchschimmert. Beide Frauen sind eindrucksstarke Persönlichkeiten, bei beiden bin ich zuweilen hin- und hergerissen, was die sowieso schon beklemmende Atmosphäre zusätzlich verstärkt. Bis ziemlich dem Ende zu kann ich sie nicht ganz einschätzen, was mir als versierte Thriller-Leserin sehr zusagt.
Der Thriller ist durchweg spannend, beklemmend, sehr atmosphärisch und bis zuletzt undurchschaubar. Mehrmals hatte ich das Gefühl, der nun endlich richtigen Spur zu folgen – aber nix da! Der Handlungsablauf ist raffiniert konstruiert, voller falschen Fährten und immer wieder bleibt die Frage, wer es denn nun ist, der lügt. Ein Thriller der Extraklasse!
interessante Thematik
Ich habe mich im Vorfeld aufgrund des Klappentextes für das Buch entschieden. Leider ist es sehr real, dass jährlich verhältnismäßig viele Menschen spurlos verschwinden und leider bleiben die Hoffnung auf ein Lebenszeichen oft für das restliche Leben unbeantwortet.
Die Geschichte von Anna finde ich sehr real. Da ich für viele Jahre in der Psychiatrie gearbeitet habe, hat mich die Geschichte sehr berührt. Ich fand sie sehr real. Leider. Zum Einen diese Ungewissheit, dann die Belastung durch die Krankheit der Mutter und das Wegsein des Vaters. Gepaart mit finanziellen Sorgen und den Vorurteilen.
Die Geschichte ist sehr unvorhergesehen. Kann man beim Besten Willen nicht erahnen. In der Hälfte fand ich das Buch etwas schleppend und lang gezogen. Zum Schluss kam ja die Überraschung. Das Buch ist gut, wenn auch nicht perfekt.
Spannender Thriller
Caroline Seibt entführt ihre Lesenden in einen deprimierenden, beklemmenden Psychothriller, der von der Frage lebt, was wirklich mit der 23-jährigen Juliane Brunner geschehen ist. Ihr Verschwinden zieht die ganze Familie in einen Abgrund. Die Polizei verdächtigt ihren Vater, der in Untersuchungshaft sitzt, Anna versucht die Wahrheit herauszufinden und begibt sich dadurch immer wieder in brenzliche Situationen.
Besonders stark ist der Roman durch seine wechselnden POVs: Anna wirkt greifbar, verletzlich, impulsiv. Besonders gefallen hat mir, wie sehr ich beim Lesen in ihr Leben eintauchen konnte. Katharina, die Polizistin, deren Blickwinkel uns an den Ermittlungen teilnehmen lässt.
Die Atmosphäre ist schwer, düster und bedrückend. Die Autorin versteht es meisterhaft, falsche Fährten zu legen, ich habe viele von den Charakteren verdächtigt. Die Plot Twists treffen überraschend und sitzen. Der anfänglich sehr hohe Spannungsbogen flacht in der Mitte allerdings etwas ab. Manche Kapitel enden mit Cliffhangern, doch ich hatte das Gefühl, dass etwas an Handlung fehlt, dadurch verpufft ein Teil der aufgebauten Spannung.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin schafft es, die bedrückende Stimmung konstant zu halten, auch wenn die Handlung zwischendurch etwas an Kraft verliert. Leider haben sich auch ein paar Logikfehler eingeschlichen. Sie sind nicht gravierend genug, um die Geschichte zu zerstören, aber sie störten doch etwas den Lesefluss.
Dieser Thriller ist ein intensives Leseerlebnis, das einen bis zur letzten Seite miträtseln lässt und geschockt zurücklässt.
Was ist Juli passiert?
Anna versucht, für ihre trauernde Mutter, den unter Verdacht stehenden Vater und den hoffnungsvollen kleinen Bruder stark zu bleiben. Als die Polizei eine neue Spur präsentiert, wächst kurz Hoffnung, aber nur um sich sofort in etwas noch Schlimmeres zu verwandeln. Sie erkennt, dass das Verschwinden ihrer Schwester nicht das Ende war, sondern der Anfang eines noch dunkleren Kapitels.
Dieser Thriller hat eine solche Sogwirkung entwickelt, dass man ihn kaum aus der Hand legen mochte. Der flüssige, sehr schnelle Schreibstil macht das Buch zu einem echten Pageturner, und die abwechselnden Ich-Perspektiven von Anna und der Ermittlerin Katharina sorgen dafür, dass man ständig zwischen emotionaler Nähe und kriminalistischer Distanz pendelt. Genau dieser Perspektivwechsel treibt das Tempo an und hält die Spannung über weite Strecken hoch.
Besonders stark gemacht ist die Menge an offenen Fragen. Kaum wird eine beantwortet, tauchen gefühlt drei neue auf. Dieses permanente Rätseln erzeugt ein intensives Mitfiebern, unterstützt durch Cliffhanger an fast jedem Kapitelende, die einen immer wieder zum Weiterlesen zwingen. Dazu kommen unerwartete Wendungen, überraschende Enthüllungen und ein ständiges Hin und Her, das die Handlung in hohem Tempo vorantreibt. Man verdächtigt wirklich alles und jeden, weil jede Figur potenziell etwas verbirgt.
Allerdings wurde aus den Cliffhängern oft nicht so viel gemacht. Sie verlieren sich ins Leere, Situationen, die eigentlich Spannung versprechen, werden später nur beiläufig aufgelöst. Dadurch fällt die Intensität im Mittelteil etwas ab, und der Nervenkitzel verliert an Kraft.
Das Finale hingegen wurde wieder spannender. Die Auflösung wirkt schlüssig, aber dennoch kristallisieren sich hier einige Logikfehler heraus, wo sich die offenen Fragen nicht ganz logisch aufgeklärt haben.
Mein Fazit:
Ein rasanter, wendungsreicher Thriller mit starkem Perspektivspiel, vielen Fragen und hohem Tempo - ein absoluter Pageturner. Trotz kleiner Spannungseinbrüche im Mittelteil konnte mich dieser Thriller überzeugen. Ich hätte gerne auch 5 Sterne gegeben, aber dafür waren mir die Logikfehler und die im Sande verlaufenen Cliffhänger zu präsent. Trotzdem eine klare Leseempfehlung für alle, die Nervenkitzel, Cliffhanger und überraschende Twists lieben.