Cover von: Welcome Home

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Welcome Home

Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder? Psychothriller
Buch
Broschiert, 352 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3596711517

ISBN-13: 

9783596711512

Auflage: 

1 (27.08.2025)

Preis: 

18,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 4.599
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3596711517

Beschreibung: 

Dein größter Traum ist wahr geworden – endlich bist du stolzer Besitzer eines eigenen Zuhauses. Hier kannst du dich sicher und geborgen fühlen. Oder?

Der neue Psycho-Thriller von Nr.1-Bestseller-Autor Arno Strobel.

Ines und Marco Winkler können ihr Glück kaum fassen, als sie den Schlüssel zu ihrem ersten eigenen Haus in Händen halten. Sofort nach dem Einzug mit ihrer kleinen Tochter Emilia wissen sie: Jetzt sind wir als Familie angekommen. Hier, in unserem kleinen Reich, in der neu gebauten Siedlung Auf Mons im beschaulichen Spessart. Auch in der Nachbarschaft finden die Winklers schnell Anschluss, vor allem das Ehepaar Mannstein freundet sich mit der jungen Familie an und schließt ihre Tochter sofort ins Herz.

Doch dann hat Ines eines Nachts das Gefühl, im Schlaf beobachtet zu werden. Sie reißt die Augen auf, doch da ist niemand. Auch im Haus kann sie nichts entdecken, was auf einen Einbrecher deuten könnte.

Als sie kurz darauf im noch leerstehenden Nachbarhaus einen Schatten zu sehen glaubt, versucht sie sich zu beruhigen. Wahrscheinlich hat der Umzug sie mehr gestresst als sie dachte. Bestimmt hat sie sich getäuscht.

Bis sie am nächsten Morgen begreift: Sie hat ganz richtig gesehen. Es war jemand im Nachbarhaus. Und sie weiß jetzt auch, was er dort wollte. Einen Menschen töten. Mit einem Mal herrscht Panik in der Siedlung. Wer geht um Auf Mons? Wer ist noch sicher? Und wer stirbt als Nächstes?

Kriminetz-Rezensionen

Wenn das Zuhause zum Albtraum wird

Ines und Marco Winkler haben sich ihren Traum vom Eigenheim erfüllt. Sie ziehen mit ihrer vierjährigen Tochter Emilia in ein Neubaugebiet, das sich „Auf Mons“ nennt. Kaum angekommen, stellt sich ihre Nachbarin Johanna vor, die sie zu einem geselligen Abend einlädt, bei dem sie noch andere Nachbarn kennenlernen. Alle sind sie nett, alle sind sie hilfsbereit.

Schon in der ersten Nacht geschieht Seltsames. Marco wird von einem Geräusch im Erdgeschoss wach, ihr Labradoodle James knurrt bedrohlich, das Licht fällt aus. In der Nacht darauf ist es Ines, die einen Schatten vor ihrem Bett sieht, sie weckt Marco und - wieder bleibt es dunkel. Und wieder ist die Hauptsicherung herausgesprungen. Als dann Ines von ihrem Fenster aus im noch unbewohnten Nachbarhaus Merkwürdiges beobachtet, ruft Marco die Polizei. Diese beruhigt sie. Am nächsten Tag stürmt James los, kaum dass er aus dem Haus ist. Marco ihm nach. Und was er in diesem leerstehenden Haus findet, lässt ihn zusammensacken. Er findet eine Leiche, grausamst zugerichtet.

Arno Strobel versteht es, jeden, wirklich jeden verdächtig erscheinen zu lassen. Ich hatte bald meine Verdächtige(n), ließ mich dann doch eines Besseren belehren, denn es wäre zu voreilig, die Täterperson sofort zu präsentieren. Die Frage, wie sich dieser Unbekannte seine Opfer holt, obwohl sämtliche Türen und Zugänge und auch die Fenster gut gesichert sind, gibt Rätsel auf. Zumal es auch keinerlei Einbruchspuren gibt. Und doch scheint sich jemand in die Häuser zu schleichen, sie zu beobachten und blitzschnell zuzuschlagen. Denn es bleibt nicht bei diesem einen Opfer. Die Polizei scheint eher untätig zu sein, also nehmen die Siedlungsbewohner die Bewachung selber in die Hand, können allerdings nichts verhindern.

Die ganze Dramatik, die sich immer weiter aufbaut, sehe ich durch Marcos Augen. Nicht nur er will, dass dieser Albtraum aufhört, auch ich möchte es. Aber es kommt noch schlimmer, nach etwa der Hälfte des Buches bin ich zutiefst geschockt, ich fasse es schlichtweg nicht. Es ist wie ein böser Traum, der leider keiner ist, denn all diese Vorkommnisse sind nur zu real.

„Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?“ Das Gegenteil ist hier der Fall, nichts ist sicher, niemand darf sich in Sicherheit wiegen. Arno Strobel hat es wiederum geschafft, mir den Albtraum schlechthin zu präsentieren. Die ganze Zeit über kriechen meine Gedanken durch sämtliche Gehirnwindungen, schaffen es aber nicht ans Ziel. „Welcome Home“ – ein spannender Psycho-Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

Eigenheimtraum "Auf Mons"

Ines und Marco Winkler mit der 4jährigen Tochter Emilia beziehen ihr Haus in der Neubausiedlung „Auf Mons“. Bei ihrem ersten Rundgang durch ihr Viertel lernen sie gleich sehr nette Nachbarn kennen, alle duzen sich und scheinen sich prima zu verstehen. Die Familie ist sehr glücklich und die Welt ist noch in Ordnung. Allerdings fällt Winklers auf, daß es nur eine Zu- bzw. Abfahrt zur Siedlung gibt, wenn ein Auto bzw. Lkw den Weg blockieren sollte, könnte es sehr schwierig werden weg zu kommen. Während der ersten Nacht, gibt es seltsame Geräusche, die Elektrik streikt und Hund James knurrt. In der zweiten Nacht bemerkt Ines jemanden neben ihrem Bett, der Strom ist wieder weg und Hund James schläft tief und fest. Bei den Eltern kommt eine leichte Unruhe auf. Dann bemerkt Ines nachts im noch unbewohnten Nachbarhaus eine Taschenlampe aufleuchten und bei einem Kontrollgang entdecken Hund James bzw. Marco eine Frauenleiche, die kopfüber aufgehängt ist. Die Kripo Würzburg mit KHK Jessica Gräfen und Kollege Georg Heilmann übernehmen den Fall. Bei der Toten handelt es sich um die Ehefrau des Bauunternehmers der Siedlung – Elisabeth Kamper. Marco berichtet nun den Ermittlern von den seltsamen Begebenheiten während ihrer ersten Nächte und tauscht, leider erfolglos, sämtliche Schlösser aus. Aber trotz einer aufgestellten Bürgerwehr bleibt es nicht bei der einen Leiche, es folgen weitere nach dem gleichen Schema. Ein Zusammenhang können die Ermittler nicht festgestellen. Als allerdings Ines tot aufgefunden wird und Tochter Emilia verschwunden ist, nimmt das Ganze andere Dimensionen an und vor allem Zeitdruck wächst ins Unermeßliche. Können sie Emilia noch lebend finden?

Kursiv gedruckt erfährt der Leser in einem zweiten Strang mysteriöse Informationen vom Täter, die mich anfangs verwirrt haben.

Arno Strobel hat schon erfolgreich sehr viele Thriller geschrieben und auch dieser hat wieder einen innovativen Plot. Das gefällt mir. Er schreibt so fesselnd, ich habe das Buch an einem Sonntag komplett gelesen. Das soll für den Autor ein Kompliment sein, wenn er so packend schreibt, daß man als Leser alles andere ausblendet und nur liest. Die Atmosphäre wurde durch den ständigen Nebel verwaschen und düster. Das konnte man spüren und das trug obendrein zur Erhöhung der Spannung bei. Die einzelnen Bewohner der Siedlung wurden facettenreich charakterisiert und ich hatte ein klares Bild vor Augen. Das Motiv des Täters konnte man am Ende nachvollziehen und ich habe durch den Autor so au passant interessante Details zu Synästhesie erfahren. Das Finale und die Auflösung fand ich sehr speziell – mehr sage ich dazu nicht.

Von mir bekommt dieser Thriller eine Leseempfehlung!

Kein Glück im trauten Heim

Diese Rezi behandelt das Hörbuch

Zum Inhalt:
Ines und Marco ziehen gemeinsam mit ihrer Tochter Emilia in eine Neubausiedlung ins eigene Heim. Als im Nebenhaus eine ausgeblutete Leiche gefunden wird und sich seltsame Vorfälle häufen, zeigt sich, dass auch Schlösser nicht immer Sicherheit bedeuten.

Mein Eindruck:
Arno Strobel und Sascha Rotermund als Sprecher des Hörbuchs vermögen insbesondere die steigende Panik und Verzweiflung Marcos darzustellen. Leider macht der Autor das durch einige wirklich hanebüchene Entscheidungen seines Protagonisten und die unglaubwürdige Unfähigkeit der Polizei zunichte. Es gibt keine Hundertschaft, keine Spürhunde und trotz vieler Morde und Drohungen bleiben die meisten Einwohner vor Ort, anstatt wenigstens kurzfristig woanders Unterschlupf zu suchen. Dazu ist die Anzahl der Kriminellen, Menschen mit traumatischen Erlebnissen und derjenigen, die - Notwehr hin oder her - ohne Gewissensbisse Waffen anwenden einfach zu hoch. Bei aller zwischenzeitlichen Spannung wirkt dieses Zusammenspiel dann zu gewollt.

Mein Fazit:
Spannend, aber ohne einen Funken Glaubwürdigkeit

Ein sicheres Zuhause

Ines und Marco Winkler haben sich ihren Traum vom eigenen Haus erfüllt und ziehen zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter, Emilia und dem Labradoodle James ,in ein Reihenhaus der Neubausiedlung „ Auf Mons „ ein.Es scheint eine gute Nachbarschaft zu herrschen, alle sind per Du und helfen sich gegenseitig,ein Ort zum Wohlfühlen.Doch der Schein trügt, bereits in der ersten Nacht, meint Ines, einen Schatten in ihrem Haus gesehen zu haben, außerdem fliegt ständig, ohne erkennbaren Grund die Hauptsicherung heraus.Marco hält es zuerst für einen seltsamen Zufall, als jedoch im unbewohnten Nachbarhaus eine kopfüber aufgehängte Frauenleiche gefunden wird, der bald darauf eine zweite folgt, gerät die scheinbar ruhige Siedlung in Panik.Die Polizei scheint trotz intensiver Ermittlungen keinen Erfolg aufweisen zu können und auch eine eilig gegründete Nachbarschaftspatrouille,kann nichts ausrichten und das Morden geht weiter….

Es herrscht von Anfang an eine explosive,spannungsgeladene Athmospäre ,das Rätselraten um den Täter beginnt.Verdachtsmomente werden ausgeräumt,andere entstehen,immer wieder kommen neue Zusammenhänge ans Licht.Obwohl es im mittleren Teil etwas zähflüssig war,ging die Grundspannung nie verloren. Ich hatte mehrere Möglichkeiten zur Auflösung im Visier,wurde am Ende,bei einem spektakulären Showdown,trotzdem überrascht.

Das Hörbuch wurde von Sascha Rotermund gelesen,der seine Aufgabe erneut bravourös gemeistert hat.

Auf Mons

Ines und Marco Winkler ziehen zusammen mit ihrer Tochter Emilia und dem Labradoodle James in die Siedlung "Auf Mons" und freuen sich über ihr neues Eigenheim. Sie freunden sich mit den ersten Nachbarn an. Doch schon bald glaubt das Ehepaar jemand in der Nacht im Schlafzimmer zu sehen, die Sicherungen fliegen raus und James knurrt oder ist unnatürlich müde. Als Marco bei einem Gassigang mit James die Leiche einer Frau im Nachbarhaus findet, mit den Füßen aufgehängt, die Kehle durchschnitten und das Blut verschwunden, wissen sie dass sie nicht geträumt haben. Doch es wird nicht die einzige Tote im Nachbarhaus bleiben...

Das Cover mit dem Schwenkbild ist natürlich ein absoluter Hingucker und hervorragend gemacht.

Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden sehr gut dargestellt.

Die Zwischenkapitel, wo man zuerst glaubt sie seine vom Täter, aber dann auch die Perspektive wechseln, passen hervorragend in die Szenerie und erhöhen die Spannung, die das ganze Buch über auf sehr hohem Niveau ist, ohne abzusinken.

Im Innencover des Buches befindet sich ein Lageplan von "Auf Mons", was die Vorstellungskraft um die Siedlung noch mehr erhöhte. Allerdings kommt im Buch auch ein paar Mal Dirk aus der Siedlung vor, der in dieser Illustrierung nicht vorhanden ist, was ich als Fehler sehe.

Dies führte natürlich auch dazu, dass außer dem naheliegenden Verdächtigen, Dirk an erster Stelle war. Wäre es allerdings Dirk gewesen, wäre das dann doch sehr unglaubwürdig, wenn die Skizze stimmt.

Der Thriller ist gut konstruiert und recherchiert und konnte mich hervorragend unterhalten und eine Gänsehaut war garantiert.

Den Täter zu überführen dürfte wohl auch dem absoluten Thriller-Fan schwer fallen.

Ein echter Page-Turner, den man nicht aus der Hand legen will.

Fazit: Spannend mit Gänsehautfaktor, allerdings einem Fauxpas bei der Illustration. Trotzdem 4,5 von 5 Sternen (den Punkteabzug gibt es nur aufgrund der Illustration)

Gänsehautfeeling

Ines und Marco Winkler ziehen mit ihrer kleinen Tochter Emilia und Hund James in ihr erstes eigenes Haus auf dem Land in der neuen Wohnsiedlung "Auf Mons". In der Nachbarschaft finden sie recht schnell Anschluss, insbesondere das Ehepaar Mannstein freundet sich mit ihnen an und schließt Emilia sofort ins Herz. Im Haus gehen nachts unheimliche Dinge vor sich. Ines hat das Gefühl beim Schlaf beobachtet zu werden, doch dort ist niemand. Auch andere Nachbarn berichten von ähnlichen Situationen. Kurz darauf glaubt Ines in der Nacht einen Schatten im leerstehenden Nachbarhaus zu sehen. Sie glaubt an eine Täuschung, doch sie hat richtig gesehen. In der Nacht wurde dort jemand ermordet. Panik kommt in der Wohnsiedlung auf. Sind sie dort noch sicher und wen trifft es womöglich als Nächstes?

Die Handlung wird überwiegend aus Marcos Perspektive erzählt, was eine intensive Nähe zur Hauptfigur schafft. Dadurch entwickelt sich Mitgefühl und schwierigen Situationen. Rätselhafte Einschübe unterbrechen die Erzählung hin und wieder und sorgen für zusätzliche Spannung.

Der Thriller ist rasant und temporeich. Man kommt kaum zum Luft holen. Die Kapitel enden mit Cliffhanger und man wird dadurch zum Weiterlesen verleitet. Durch falsche Fährten wird man in die Irre geführt. Die Twists sind überraschend und oft unerwartet, was den Nervenkitzel und den Spannungsbogen konstant hochhält. Blutige Szenen und das subtile Spooky-Flair sorgen für echtes Gänsehautfeeling.

Zum Gänsehautfeeling und dem Nervenkitzel trägt auch die unheimliche Atmosphäre bei. Die Handlung spielt im November und die Dunkelheit, der Nebel und die Kälte wurden perfekt eingefangen und sorgen für eine düstere und unheimliche Atmosphäre. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und fesselnd. Eine Karte von der Wohnsiedlung im Bucheinband lässt die Leser:innen einen guten und detaillierten Überblick verschaffen.

Wer gerne miträtselt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Die Hinweise sind geschickt gestreut, doch nie eindeutig, was die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält. Strobel spielt mit Wahrnehmung und Vertrauen, lässt seine Leser:innen zweifeln und hinterfragen: Wem kann man trauen? Was ist real?

Mein Fazit:
Nachdem ich seine letzten Psychothriller nicht ganz so überzeugend fand, ist ihm mit "Welcome Home" wieder ein richtig guter Psychothriller gelungen. Ein packender Psychothriller, der mich von Anfang an in Atmen gehalten hat und mich total gefesselt hat. Nervenkitzel und Gänsehautfeeling vom Feinsten machen es zu einem Pageturner. Fans von Psychothrillern müssen das Buch unbedingt lesen.

Sehr gelungen

Ich habe bisher alle Bücher des Autors gelesen. Wobei mir ' Der Trip‘ nicht zugesagt hat. Wobei ich die Mörderfinder - Reihe perfekt finde. Nun zu diesem Buch. Es ist ein eigenständiges Buch. Kann also ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Anfangs war ich etwas verwirrt, weil es eine etwas ungewöhnliche Situation schildert….Neubezug eines Neubauviertels. In der heutigen Zeit fast etwas alltägliches. Und hier beginnen Morde, deren Ablauf und Begründung mehr als mysteriös sind. Der Autor bindet den Leser durch die eigentliche Normalität gemischt mit Unerklärbarem an die Story. Egal wie viele "Fälle" man schon als Leser gelöst hat, darauf kommt man eher nicht.
Arno Strobel ist dieses Buch sehr gelungen und ich kann es nur weiter empfehlen.