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Winzerfluch

Der zweite Elwenfels-Krimi
Buch
Taschenbuch, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3492315828

ISBN-13: 

9783492315821

Erscheinungsdatum: 

02.11.2020

Preis: 

12,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3492315828

Beschreibung von Bücher.de: 

Realität ist eine Illusion - die durch einen Mangel an Wein entsteht.

Carlos Herb, Privatdetektiv aus Hamburk, kehrt in seinen Sehnsuchtsort, das wunderschöne Elwenfels in der Pfalz, zurück - doch seine Ankunft steht unter keinem guten Stern. Ein brutaler Mord erschüttert die Dorfgemeinschaft, der Täter ist geständig. Doch Carlos Herb hat berechtigte Zweifel. Im Wald hinter dem Dorf wird irgendetwas vertuscht. Hat das Opfer etwas beobachtet, das ihm zum Verhängnis wurde? Als eine völlig verstörte Frau auftaucht, eskaliert die Lage, und es steht mehr auf dem Spiel als nur der Frieden in Elwenfels.

Hinweis: Neuauflage des ursprünglich am 01.09.2016 bei der Pfälzischen Verlagsanstalt unter dem Titel »Elwenfels 2« erschienenen Bandes.

Kriminetz-Rezensionen

Schatten über Elwenfels

Britta Habekost nimmt uns Leser mit ihrem zweiten Pfalz-Krimi »Winzerfluch« wieder mit in das kleine Weindörfchen Elwenfels. Wer sich gern von Büchern zu neuen Urlaubsorten inspirieren lässt, wird hier allerdings nicht auf der Landkarte fündig. Und das ist auch gut so! Elwenfels soll ein gut gehütetes Geheimnis für Eingeweihte bleiben.

Privatdetektiv Carlos Herb ist schon seit einigen Monaten wieder in Hamburg. Ein Auftrag hat ihn damals in das Örtchen gebracht und ihn zu seinem eigenen Erstaunen sehr verändert. Dass er nun drei Pfälzer zufällig im Hamburger Stadion trifft, ist schon ein großes Glück und noch mehr, als Karl, Willi und Otto, die drei Urgesteine, ihn nach Elwenfels mitnehmen. Seine Ankunft steht unter keinem guten Stern, denn kaum angekommen, wird Charlotte unter Mordverdacht festgenommen. Alle Indizien sprechen dafür, dass sie ihren Ehemann um die Ecke brachte. Verdenken könnte man es ihr nicht, aber jeder Elwenfelser weiß, Charlotte ist unschuldig und Carlos soll es richten.

Unterstützt von allen Dorfbewohnern, die noch nie allzu viel von Obrigkeiten und der Polizei gehalten haben, versucht Carlos Charlottes Unschuld zu beweisen und den wahren Mörder zu präsentieren, auch wenn er sich mit amerikanischen GI’s und der Bundeswehr anlegen muss.

Was dann kommt, ist wieder ganz große Klasse. Von der ersten Seite an funktioniert das Kopfkino, das das Autorenpaar Habekost bei ihren Lesern entfachen. Die Mischung aus humorvollem Regionalkrimi, der nicht mit pfälzischen Dialektsprüchen spart, dazu ein wenig zauberhaftes Flair und Mystik und immer wieder spitzzüngige Anspielungen und Sprüche – es einfach ist wunderbar gelungen.

Die pfälzischen Regiokrimis haben meinen Nerv getroffen. Ich bin inzwischen mit den Dorfbewohnern vertraut und habe sie bildlich vor mir und immer mehr merke ich den Suchtfaktor, den die Autoren bei mir ausgelöst haben. Man möchte nicht aufhören zu lesen und ist ärgerlich, wenn das Buch schon wieder durchgelesen ist. Vielleicht liegt es am Körnchen Sehnsucht nach der Heilen Welt, die Elwenfelser Geschichten in mir wecken. Denn wenn Erwin wieder mit dem Traktor durch das Dorf fährt, ist die Welt wieder in Ordnung.

Wiedersehen in Elwenfels

Der zweite Teil der Elwenfels-Reihe beginnt in Hamburg bei Carlos Herb im Fußballstadion zwischen den Fans. Er soll einen Mann überwachen und in der Pause trifft er auf seine Elwenfelser Freunde Willi, Otto und Karl. Er freut sich riesig und so machen sie ein Treffen nach dem Spiel aus. Die Freunde würden gerne mit Carlos mal über die Reeperbahn ziehen. Alleine das brachte mich schon sowas von zum Lachen. Ich habe mich weggeschmissen,  wie ich an ihrer Seite über die Reeperbahn mit ihrem pfälzischen Dialekt gegangen bin! Super!!! Carlos Freunde laden ihn ein, doch gleich nach Elwenfels mitzukommen, und so lässt Carlos seinen Überwachungsjob sausen und fährt mit zu seinem Sehnsuchtsort Elwenfels. Doch als er in Elwenfels ankommt, gibt es keinen großen Empfang für Carlos – denn im Ort ist ein Mord geschehen, Soldaten campen im Wald und eine Soldatin ist verschwunden. Alle sind in heller Aufregung und Carlos mitten drin …

Die Autoren Britta und Christian Habekost haben mich wieder nach Elwenfels entführt. Mit ihrem Schreibstil habe ich mich gleich wieder wohlgefühlt, obwohl es drunter und drüber ging. Ihr Schreibstil hat es wie bei Band 1 wieder geschafft, dass ich an Carlos Seite alles erlebte und mit ihm zusammen und den Elwenfelsern wissen wollte, wer denn Hartmut Charlottes Mann umgebracht hat. Es war wieder ein Leseerlebnis, voller Spannung, mit Humor und einigem Augenzwinkern – einfach klasse. Volle 5 Sterne, gerne mehr – geht aber leider nicht! Ich bin schon sehr gespannt auf ein Wiedersehen in Elwenfels. Vielen Dank, dass ich das Buch lesen durfte.