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Wir jagen Schatten
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Erscheinungsdatum:
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Beschreibung:
Carbonara e una Coca Cola – diese Seria ist eine Hit!
Wer wie Amy, Steve und Rosie, obgleich ein wenig versteckt in einem kleinen englischen Dorf, eine Detektei mit dem Namen »Wir finden Mörder« betreibt, der möchte vor allem eines: Mörder finden. Unbefriedigend nur, wenn die Aufträge ausbleiben.
Zum Glück weiß Rosie eine bekannte Talkshow nicht nur zur Bewerbung ihres neuen Thrillers, sondern auch zur Promotion ihrer kleinen Unternehmung zu nutzen. Und prompt bekommen sie einen Anruf aus der Toskana von einem vermögenden Halbkriminellen, dessen Marmor gerade vom Blut seines Bodyguards getränkt wird, und der eine Notiz in Händen hält, wonach er der nächste sei. Was er nicht glauben will, weil die Notiz angeblich von einem Freund stammt, der gleichwohl ein berüchtigter Killer ist.
Da ist er dann endlich, der Fall, nach dem das Trio sich gesehnt hat und der es auf der Jagd nach dem Mörder einmal um den halben Globus führen wird, von Italien nach Barcelona und weiter nach Palm Springs. Ein wahrhaft großer Krimispaß, bei dem nicht nur der Gejagte ins Schwitzen kommt!



















Wer ist Wer?
Durch ein Interview im Fernsehen wird Vern auf die Privatdetektive von " Wir fangen Mörder" aufmerksam. Er beauftragt sie weil man seinen Leibwächter ermordet und er eine schriftliche Drohung erhalten hat.
Steve, Rosie und Amy machen sich sofort an die Arbeit. Es ist nicht ganz einfach weil Vern darauf besteht, das der Unterschreiber ihm garantiert nicht ans Leder will, denn sie seien beste Freunde. Da geben die drei ihm recht. Beste Freunde ermordet man normalerweise nicht, aber was ist schon normal bei dieser Detektei.
Dieses Buch ist noch schräger als der erste Band. Soviel Blödsinn kann man sich nicht ausdenken, manche Gedankengänge müssen irgendwann mal im realen Leben vor gekommen sein.
Alle Figuren leben vom Understatement. Steve tut so als ob er nicht bis drei zählen kann, Rosie denkt anscheinend nur an Alkohol und Sex, Amy fühlt sich als nicht liebenswert und überhaupt gar nicht taff, obwohl sie die beste Ehefrau von allen ist.
Diese Reihe ist nicht mir dem "Donnerstagsmordclub zu vergleichen. Wer etwas Ähnliches erwartet wird enttäuscht.
Es ist eine absolut andere Art, ähnlich wie Äpfel und Birnen die im gleichen Garten wachsen.
Spannender Krimi mit hohem Humorfaktor
Dies ist der 2. Fall für die Detektei "Wir fangen Mörder ". Ich kenne den 1. Band nicht, was aber für das Verständnis und den Spaß keine Rolle spielt.
Die Kerntruppe der Agentur besteht aus drei Mitgliedern. Rosie, eine erfolgreiche Krimiautorin, ist die Geldgeberin und mit ihren zahlreichen Kontakten rund um den Globus für die Recherche unentbehrlich. Steve, ehemaliger Kriminalbeamter in London, steuert den kriminalistischen Spürsinn und ein sehr gutes Gedächtnis bei. Amy, Steves Schwiegertochter und ehemalige Personenschützerin, ist eher für die schmutzigen Aspekte der Ermittlungen zuständig. Um sie herum tummelt sich ein fester Freundeskreis.
Wie von mir erhofft und erwartet, haben alle Beteiligten ihre Macken, die mich manchmal aus dem Konzept bringen und immer für eine ordentliche Dosis Humor sorgen. Doch die Drei haben auch ihre empfindsame Seite, die mich berührt hat. Gerade dieses Gesamtpaket macht sie zu liebenswerten Personen.
Nun zurück zum Fall, der sich zusehends verzwickter und undurchsichtiger darstellt. Bevor ich das Trio näher kennengelernt hatte, war ich von einem Ermittlungserfolg nicht wirklich überzeugt.
Vern Blackwoods Bodyguard wird ermordet und der Täter hat eine Drohung für Vern hinterlassen. Vern dealt mit falschen Vitaminpräparaten und schwört Stein und Bein, dass der mögliche Mörder nicht der Täter sein kann. Nun beginnt eine wilde Mörderjagd über Kontinente hinweg und der Täter wird immer mehr zum Phantom.
Die Lösung hat mich echt verblüfft . Einiges hatte sich angedeutet, aber alle Zusammenhänge waren mir bis zum Schluss ein Rätsel. Für mich ein sehr gelungener Cozy Crime, der einen ungewöhnlichen und fesselnden Fall mit liebenswerten Figuren und britischer Exzentrik auf das beste mischt.
Tödliche Geschäfte
Die Detektive der Datei „wir finden Mörder“ warten auf einen neuen Auftrag, als der Unternehmer Vern Blackwood anruft und ihnen einen Auftrag anbietet. Sein Leibwächter ist getötet worden und er hat einen mysteriösen Brief gefunden. Das deutet alles darauf hin, dass ein gewisser Jakob Eriksson für den Mord verantwortlich ist. Also engagiert er das Trio, Rosie, Amy und Steve, um den Mörder zu finden. Die Ermittler machen sich an die Arbeit und stellen fest, dass es 6 Menschen gibt, die sich in der Vergangenheit getroffen haben, um den Medikamenten Markt unter sich aufzuteilen. Zwei dieser 6 sind schon tot und nun hat es auch einen Leibwächter von Vern erwischt. Als auch der zweite getötet wird, setzen die Detektive all ihre Kontakte in Bewegung, um Licht in das Dunkle zu bekommen.
Der Kriminalroman „Wir jagen Schatten“ von Richard Osman ist der zweite Band mit der Detektiv Agentur ´wir finden Mörder`, die sich um die Mördersuche kümmern. Es ist ein illustres Team, das sich in dieser Detektei zusammengefunden hat. Rosie, die Kriminalschriftstellerin mit einem hohen Bekanntheitsgrad, Steve ist ehemaliger Kommissar und Amy ist seine Schwiegertochter und Bodyguard. Ein sehr tatkräftiges Team steht da vor uns ermittelt, aber das merkt man so am Anfang nicht. Typisch für Richard Oeman ist der sehr bedächtige Beginn dieses Krimis. Die Hauptcharaktere tauschen sich aus, man befragt diesen und jenen, aber so dass Gefühl hier geht, was, ist am Anfang noch nicht da. Der Autor legt vielmehr Wert auf die Gespräche und die Dialoge, die geführt werden. Und dann ups gibt es einen Mord und noch einen und dann nimmt das Geschehen Fahrt auf. Die Schauplätz wechseln häufig und mit jedem Wechsel kommt man dem Ergebnis näher. Ich war so in den Bann gezogen, dass ich das Buch dann irgendwann nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auch das finde ich ist typisch für Richard Osman. Die Sprache ist Osmans beste Waffe, sieht zieht den Leser in den Roman und lässt ihn teilhaben. Genauso die Spannung, die am Anfang so irgendwie gar nicht vorhanden ist nimmt bis zum Ende stark zu und der Spannungsbogen ist gut entwickelt und bietet immer wieder neue Twitches bereit. Wer zu Beginn meint zu wissen, wer der Mörder ist, wird einige Überraschungen erleben.
Ich mag den Autor und auch diese neue Reihe ist für mich sehr lesenswert und auch empfehlenswert. Der Autor ist für mich very british, aber in seiner Erzählkunst sucht er seinesgleichen.
Ich liebe diesen Humor!
Vern Blackwood macht sich Sorgen, einer seiner Leibwächter wurde ermordet und ein Zettel mit einer Drohung bei ihm gefunden. Zufällig sieht er die Krimiautorin Rosie D‘Antonio in einer Talkshow, die dort auch von ihrer Detektei mit Namen „Wir finden Mörder“ erzählt. Kurz entschlossen ruft er sie an und bittet um Hilfe. Zusammen mit dem ehemaligen Polizisten Steve Wheeler und dessen Schwiegertochter, der erfahrenen Bodyguard Amy Wheeler, reist Rosie zu Verns Villa in die Toskana. Bald stecken die Drei wieder mitten in einem verzwickten Fall, der sie zwar nicht rund um den Globus, aber doch in einige Länder führt, und alles andere als ungefährlich ist.
Beim Start in den zweiten Band machten sich Rosie, Amy und Steve noch Gedanken darum, ob die Gründung der Detektei eine gute Idee war, denn nach den Ereignissen im Vorgängerband blieben die Fälle aus. Steve überlegte schon, ob er vielleicht nicht nur auf Morde warten, sondern auch Fälle von verschwundenen Haustieren und ähnlichem annehmen solle.
Neben den schon erwähnten trifft man auch andere Charaktere aus dem Vorgängerband wieder, alle ein bisschen skurril aber größtenteils auch liebenswert. Ein neuer Charakter ist der Spanier Ernesto Manuelo Santiago de Sousa de Cuéllar, der für Interpol arbeitet; ein alter Freund Rosies ist und gut zum Trio zu passen scheint.
Wer die Donnerstagsmordclub-Reihe des Autors kennt, weiß, dass man bei ihm auf Humor hoffen darf, und zwar auch auf schönen schwarzen britischen Humor. Die Wir suchen Mörder-Reihe legt sogar noch ein bisschen oben drauf, wie man auch hier wieder sehen kann. Es geht sehr turbulent und nicht immer gesetzestreu zu, man kann nicht immer erkennen, wer zu den Guten oder zu den Bösen gehört und geschossen wird auch.
Natürlich hat der Fall am Ende einige Überraschungen zu bieten, wird aber nachvollziehbar gelöst. Im Nachwort verspricht Richard Osman einen weiteren Fall, zunächst soll es aber einen neuen Fall für den Donnerstagsmordclub geben, gegen Ende dieses Romans gibt es sogar eine kleine Verknüpfung zwischen den beiden Reihen – ich liebe so etwas ja.
Band 2 der Reihe bietet wie erhofft sehr gute Unterhaltung mit viel britischem Humor. Man trifft einige bekannte Charaktere wieder, reist mit den Protagonist:innen durch mehrere Länder und erlebt eine spannende Geschichte. Ich würde sagen: Zugreifen!