Cover von: Wut kommt selten allein
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Wut kommt selten allein

Der siebte Fall für Commissario Fameo. Südtirol-Krimi
Buch
Taschenbuch, 352 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

8868392941

ISBN-13: 

9788868392949

Auflage: 

1 (16.03.2018)

Preis: 

12,90 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 170.001
Amazon Bestellnummer (ASIN): 8868392941

Beschreibung von Bücher.de: 

Gibt es einen Mord ohne Motiv? Schwer vorzustellen für Commissario Fabio Fameo und seinen Freund Tommaso Caruso. Beide ermitteln sie in verschiedenen Fällen und doch gibt es Verbindungen, die spät, sehr spät ans Licht kommen. Die Ermittler begegnen auf ihrer Suche nach den Zusammenhängen der bunten Welt des Schauspiels, in der professionell Gefühle dargestellt werden. Aber was, wenn die auf der Bühne dargestellte Wut der Realität beängstigend nahe kommt?

Schauplatz dieses 7. Südtirolkrimis ist das Dorf Tirol und das Südtiroler Unterland.

Kriminetz-Rezensionen

Toller, spannender Regionalkrimi

Klapptext:
Gibt es einen Mord ohne Motiv? Schwer vorzustellen für Commissario Fabio Fameo und seinen Freund Carabiniere Tommaso Caruso. Beide ermitteln sie in verschiedenen Fällen und doch gibt es Verbindungen, die spät, sehr spät ans Licht kommen. Auf ihrer Suche nach den Zusammenhängen begegnen die Ermittler der bunten Welt des Schauspiels, in der Gefühle professionell dargestellt werden. Aber was, wenn die auf der Bühne dargestellte Wut der Realität beängstigend nahe kommt? Schauplatz dieses 7. Südtirolkrimis ist das Dorf Tirol und das Südtiroler Unterland.

Dies ist schon der 7.Fall von Commissario Fabio Fameo und seinem Freund Carabiniere Tommaso Caruso. Das Buch kann aber ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden. Da ich die anderen Fälle schon kannte waren meine Erwartungen sehr groß. Und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Wieder einmal hat mich Ralph Neubauer mit dieser Lektüre in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist leicht, locker und flüssig. Die Seiten flogen nur so dahin. Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Ich wurde in das wunderschöne Südtirol entführt. Dort begleitete ich das Team bei ihren Ermittlungen und erlebte dabei spannende und interessante Momente.

Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben. Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen. Es gab viele unterschiedliche Charaktere, welche bestens ausgearbeitet wurden. Besonders sympathisch fand ich das Ermittlerduo, aber auch die anderen Personen waren interessant und haben mich überzeugt.

Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise mitten im Geschehen dabei. Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen. Toll fand ich die vielen Verhöre, Gespräche und Dialoge in dieser Geschichte. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch habe ich so Einiges über das Privatleben der Polizisten erfahren. Dies lockert die Handlung etwas auf und machte für mich diesen Krimi noch lesenswerter. Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse, dadurch blieb es immer sehr interessant. Zu keiner Zeit wurde mir langweilig. Auch hat der Autor es verstanden, etwas Humor in die Geschichte einzubauen. Bei einigen Situationen habe ich mich köstlich amüsiert und geschmunzelt. Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze. Besonders die Landschaftsbeschreibungen haben mich begeistert. Am liebsten hätte ich gleich meine Koffer gepackt und wäre dorthin gefahren. Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben. Auch wurde ich immer wieder auf eine falsche Spur geführt was den Täter anbelangt. So habe ich bis zum Schluss mitgerätselt wer es denn nun sein könnte. Das Ende hat mir gut gefallen und ich fand es sehr gelungen.

Das Cover ist einfach wunderschön und es passt perfekt zu diesem Krimi. Für mich rundet es das geniale Werk ab. Wieder einmal hatte ich sehr spannende und unterhaltsame Stunden mit dieser Lektüre. Ich vergebe glatte 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Fall.

Fameos 7. Fall

Commissario Fabio Fameo und sein Freund Carabiniere Tommaso Caruso üben ihren Job in einer wunderschönen Gegend in Südtirol aus. Leider aber zeigt sich die Idylle manchmal gar nicht so idyllisch, denn auch hier gibt es Verbrechen. Jeder der Freunde ist mit einem mysteriösen Mordfall befasst und scheinbar fehlt für beide das Motiv. Unterdessen laufen im Ort die Vorbereitungen für das Laienschauspiel, bei dem sich dieses Mal der Zenz Nußbaumer besonders engagiert. Die Hinweise führen auch die Ermittler immer wieder zur Familie Nußbaumer. Haben die auf der Bühne gespielten Gefühle etwa auch etwas mit der Realität zu tun?

Dies ist bereits der siebte Band um Commissario Fabio Fameo. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut und flüssig zu lesen und es geht durchaus auch schon mal humorvoll zu. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten sind sehr gut gelungen, so dass man Urlaubsgefühle bekommt.

Fabio ist ein sympathischer Mensch, genauso wie sein Freund Tommaso. Aber auch alle anderen Charaktere sind gut und individuell ausgearbeitet.

Die Spannung steigert sich im Laufe der Ermittlungen und durch unverhoffte Wendungen wurde ich auch recht lange im Dunkeln gelassen. Aber auch wenn ich dann einen Verdacht hatte, so war mir die Motivation nicht klar. Daher gab es am Ende dann doch noch eine kleine Überraschung. Ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit viel Lokalkolorit.

Spannender Südtirol Krimi mit viel Lokalkolorit

Commissiario Fabio Fameo macht sich Sorgen. Der Umbau des neuerworbenen historischen Ansitzes wird teurer als geplant, vor allem seit der Denkmalschutz mitmischt. Dabei wollte er nur seiner größer werdenden Familie ein Heim schaffen. Seine erwartete Beförderung zum Vicequestore scheint zunehmend unsicher. Gut, dass es dafür auf der Dienststelle ruhiger zugeht.

Es gibt eine Tote, aber ganz offensichtlich ein Bergunfall, auch wenn Freund und Kollege, der Carabiniere Tommaso Caruso ein seltsames Gefühl dabei hat. Dann der tote Jogger vor dem Hotel, aber auch da scheint alles ganz harmlos. Doch dann schlägt die Pathologie Alarm, beim Bergunfall findet man Anzeichen einer Schussverletzung und der tote Jogger hat einen abgerissenen Halswirbel. Gibt es eine Verbindung?

Ralph Neubauer liebt Südtirol und kennt es wie seine Westentasche. Ihn in die Berglandschaft zu begleiten ist immer ein Gewinn. Man kann auf den Spuren seiner Kriminalromane Südtirol entdecken und erwandern. Die Lokale, in den Fabio und Tommaso speisen, sind immer auch in der Realität zu finden und immer auch ein kulinarischer Tipp.

Beachtlich finde ich auch, wie sich Neubauer bis in die Details seiner Handlungen kundig macht. Wenn er von geschichtlichen, kulturellen oder politischen Ereignissen spricht, dann spürt man, dass alles bestens recherchiert ist.

Vielleicht ist mir deshalb aufgefallen, dass das berühmte Schloss Burg vom bergischen Solingen nach Wuppertal verlegt wurde. Das sollte nicht passieren, vor allem da Neubauer quasi um die Ecke zu Hause ist. Wenn ich hier schon bei der Kritik bin: einige Druckfehler fand ich auch peinlich. Ich will nur ein Beispiel nennen: das Glas wurde langsam gelehrt.

Aber das hat meinen gesamten Leseeindruck nicht geschmälert, der Kriminalroman war von der Idee her ausgefallen und die Handlung wurde geschickt zusammengeführt. Ich fand das Buch spannend, auch wenn es eine eher gemächliche Spannung ist, die sich Lauf des Plots entwickelt. Gut gefallen haben mir wieder die Personen, die Neubauer sehr genau charakterisiert und die dadurch sehr realistisch wirken.

Die Südtirol Krimis des Autors haben sich einen festen Platz im Genre der Regionalkrimis erobert.

Zwei außergewöhnliche Mordmethoden im wunderschönen Südtirol

4,5 Sterne

Kurz zum Inhalt:
Im Südtiroler Dorf Tirol wird vor einem Hotel ein junger Jogger aus Deutschland tot aufgefunden. Gestorben durch eine außergewöhnliche Mordmethode. Commissario Fabio Fameo kann sich so keinen rechten Reim auf die Art der Tat und vor allem auf das Motiv machen. Als dann auch noch Maria Steinegger, eine Pensionswirtin im Ort und Gattin des verhassten Obstbauern Naz Nußbaumer, ebenfalls aus ungeklärten Gründen einen augenscheinlich tödlichen Unfall erleidet, ahnen Fameo und sein Freund, der Carabiniere Tommaso Caruso, noch nicht, dass sich die Fäden der beiden Fälle in der schillernden Welt des Südtiroler Theaters zusammenfügen, dessen polarisierender Mittelpunkt der egozentrische Regisseur Zenz Nußbaumer ist.

Meine Meinung:
"Wut kommt selten allein" ist der 7. Fall für Commissario Fabio Fameo. Der Fall ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Alle wichtigen Infos aus Fabios Vergangenheit sind geschickt in die Geschichte integriert. Auch trifft man wieder alte Bekannte aus den vorigen Bänden wie seine Frau Elisabeth, seine Kollegen Francesca und Eduard, natürlich seinen Freund bei den Carabinieri, Tommaso Caruso, und "die Cantalielo", die ihm schon im Band "Liebe macht zornesblind" als Chefin vor die Nase gesetzt wurde.

Der Schreibstil ist nach kurzer Eingewöhnungsphase schnell und flüssig zu lesen. Ich mag, dass man immer wieder Einblicke in die Gedanken von Fabio und Tommaso erhält. Die Handlung spielt in der Südtiroler Theater-Szene und man bekommt gute Einblicke. Besonders gut gefällt mir, dass zwei vermeintlich unzusammenhängende Morde plötzlich zu einem Strang verwebt werden. Und die beiden außergewöhnlichen Mordmethoden waren als eingefleischte Krimi- und Thriller-Leserin für mich total neu! Die Auflösung war authentisch und nachvollziehbar.

Leider sind in diesem Band die handelnden Personen nicht so detailliert vorgestellt worden. Wenn man einen oder mehrere Vorgänger-Bände kennt, ist man sofort wieder drin; aber für Neueinsteiger stelle ich mir die "Eingewöhnung" etwas schwieriger vor.

Ralph Neubauer ist es wieder einmal sehr gut gelungen, die Orte der Handlung und die wunderschöne Südtiroler Landschaft lebendig werden zu lassen, sodass man sich direkt im Geschehen wähnt.

Im Anhang gibt es eine Literaturliste sowie hilfreiche Erläuterungen zum Polizeiwesen in Südtirol. Die Polizei ist in Italien nämlich ganz anders aufgebaut als in Deutschland oder Österreich. Auch innerhalb des Buches gibt es für einzelne spezielle Begriffe immer wieder erklärende Fußnoten.

Das Cover zeigt – passend zum Inhalt – eine Freilichtbühne und passt optisch in die Südtirol-Krimi Reihe; und dass das "O" in "Südtirol" wie ein Fadenkreuz aussieht, ist pfiffig und lässt auf den ersten Blick einen Krimi erkennen!

Fazit:
Kurzweilig, spannend, humorvoll und mit viel Lokalkolorit: Ich wurde wieder sehr gut unterhalten und ins wunderschöne Südtirol entführt und vergebe dafür 4,5 Sterne.