Cover von: Der Zoom-Killer
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Der Zoom-Killer

Der zweite Fall für Profiler Tom Bachmann. Thriller
Buch
Taschenbuch, 362 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3548063772

ISBN-13: 

9783548063775

Erscheinungsdatum: 

27.05.2022

Preis: 

10,99 EUR
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548063772

Beschreibung von Bücher.de: 

Er tötet dich. Und alle schauen zu.

Video an, Mikrofon aus. Eine weitere Videokonferenz. Doch dann huscht ein Schatten über den Bildschirm. Du zoomst ran – und plötzlich ist überall Blut. Ein Teilnehmer wird mit einem Messer angegriffen. Du hörst seine Schreie, siehst wie er langsam und präzise vor laufender Kamera gequält wird. Und das Schlimmste ist: Du darfst nicht wegschauen …

»Seelenleser« Tom Bachmann und sein Team vom BKA vernehmen mehrere traumatisierte Zeugen, die mitansehen mussten, wie ihr Kollege zu Tode gefoltert wurde. Doch wieso braucht der Killer ein Publikum?

Bachmann, der als Profiler mit den schlimmsten Psychopathen zu tun hatte, muss sich mit seinen eigenen Abgründen konfrontieren, um das perfide Spiel des Zoom-Killers zu durchschauen.

Kriminetz-Rezensionen

Nichts für schwache Nerven

Endlich ein Thriller so ganz nach meinem Geschmack, der hatte alles, was ein guter Thriller braucht, blutig, grausam, sehr heftig und nichts für schwache Nerven. Es hat mich sehr angesprochen und man konnte sich sehr gut hineinversetzen, denn es war sehr gut beschrieben.

Hier geht es um eine Videokonferenz, ohne Ton, man sieht in der Tat nur einen schwarzen Schatten – so wird es beschrieben und als man es richtig sieht, erkennt man, dass es viel Blut gibt, aber als man versucht, den Notruf zu wählen, geht es nicht und der schwarze Schatten gibt zu verstehen, dass alles zwecklos ist und wenn einer nur wegsieht, stirbt das Opfer. Die Kollegen mussten nun mit ansehen, wie grausam Peter Bode mit einem Messer gequält und schwer misshandelt wird. Vor laufender Kamera mussten seine Kollegen mitansehen, wie er gehäutet wurde und am Ende doch umgebracht wurde. Grausamer geht es wohl doch nicht mehr. Und niemand konnte Hilfe holen und niemand hat den Täter erkannt.

Nicht lange danach geschieht ein zweiter Mord auf die gleiche Weise, ebenso bei einem Zoom Meeting und auch vor laufender Kamera.

Profiler Tom Bachmann ist klar, das kann nur ein Serienkiller sein, aber warum tut er das, was ist sein Motiv? Was macht er Täter mit all den Hauptstücken, die er mitgenommen hat? Fragen über Fragen, Tom und sein Team stehen vor einem Rätsel.

Dann tauchen auch noch die Schatten von Toms Vergangenheit auf, man liest, was damals geschah mit Aron, seinem Vater, in seiner Kindheit.

Es waren tolle Einblicke. Die Auflösung ist am Ende nicht so überraschend wie gedacht. Aber gut gemacht! Ich fand den Thriller echt knallhart und lesenswert, aber der ist nix für schwache Nerven!

Nervenkitzel pur - Abgründe der menschlichen Seele

Es scheint eine ganz normale Videokonferenz zu werden, wie es in der heutigen Zeit so üblich ist. Doch plötzlich huscht ein Schatten durchs Bild und schon wird einer der Teilnehmer mit einem Messer attackiert. Alle weiteren Anwesenden müssen live mitverfolgen, denn keiner darf auf Anweisung des Täters wegsehen, wie er vor laufender Kamera unter schmerzerfüllten Schreien zu Tode gequält wird. Blut überall, die Teilnehmer traumatisiert. Keine Anhaltspunkte.

Für das Team um den Profiler Tom Bachmann vom BKA stellt sich die Frage, warum der Täter sein Opfer vor laufender Kamera quälen muss und welche Beziehung zu dem Opfer besteht. Unausweichlich muss Tom sich mit seinen eigenen tiefsten Abgründen und seiner Vergangenheit auseinandersetzen, um dieses abartige Vorgehen zu durchschauen und in die Seele des Täters blicken zu können.

Dies ist der zweite Band des Autors Chris Meyer und steht dem Ersten in nichts nach. Für die Handlung ist es nicht unbedingt notwendig, den ersten Teil gelesen zu haben, da es immer wieder Rückblenden in Toms Kindheit gibt.

Die Spannung wird von Anfang an auf einem sehr hohen Niveau gehalten und wird durchgängig bis zum Ende beibehalten und auch der flüssige Schreibstil macht diese Lektüre wieder zu einem absoluten Pageturner. Die Handlung ist sehr gut durchdacht und konstruiert, doch allerdings nichts für schwache Nerven. Auch sexuelle Gewalt an Frauen wird hier thematisiert, mit Einblicken in die Abgründe der menschlichen Seelen.

Tom hat natürlich aufgrund seiner Vergangenheit zwischenmenschliche Defizite und ihm wird hier ein ganz spezieller Charakter zuteil. Auch alle anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch. Ira mag ich als Ermittlerin an der Seite von Tom sehr gerne.

Ich bin ein Fan von Buch-Reihen und verfolge gerne die Entwicklung der Protagonisten. Sehr beeindruckend finde ich hier das Cover, dass gestaltungstechnisch wieder ein Eyecatcher ist und in seiner Individualität absolut vom ersten Band abweicht, echt klasse.

Mich hat diese Lektüre völlig in seinen Bann gezogen und für Thrillerfans mit starken Nerven ist dieses Buch bestimmt ein absolutes Lesehighlight, also von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

»What a wonderful world«

Einem Teilnehmer eines Zoom-Meetings werden vor laufender Kamera Stücke seiner Haut herausgeschnitten und keiner der anderen darf wegschauen, sonst wird das Opfer sofort getötet.

Der »Zoom-Killer« ist der zweite Teil der Tom-Bachmann-Reihe. Wie auch im ersten Teil ist der Schreibstil knallhart und atemberaubend. Der Plot überzeugte mit gut aufgebauten, aber grausamen Szenen. Hier tun sich ungeahnte menschliche Abgründe auf, die mich teilweise gruselnd zurückgelassen haben. Dieser Thriller ist von der ersten bis zur letzten Seite erschreckend fesselnd.

Der Profiler Tom hat in diesem Teil auch wieder mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, die ihn charakterlich sehr geprägt hat. Er ist in der Story sehr präsent, sodass seine Teamkollegen eher im Hintergrund agieren, trotzdem wurden alle Protagonisten bildlich gut dargestellt.

Die Handlung wurde bis zum unerwarteten Ende gut durchdacht, jedoch bleiben doch noch einige Fragen offen, deshalb will ich unbedingt wissen, wie es mit Tom und seinem Team weitergeht.

Wer gerne auch mal einen brutalen und blutigen Thriller liest, dem kann ich diese Reihe sehr empfehlen.

Die Rache ist furchtbar

Das Cover spricht mich nicht unbedingt an, dafür die Geschichte umso mehr. Von der ersten bis zur letzten Seite superspannend, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Bei den vielen schrecklichen Szenen musste ich allerdings das ein oder andere Mal schlucken. Empfindliche Leser sollten ihre Finger von dem Thriller lassen. Der flüssige Schreibstil und die Spannung treiben nur so durch die Seiten.

Während einer Video-Konferenz schleicht sich ein maskierter Mann vor den Bildschirm. Sämtliche Teilnehmer werden gezwungen zuzusehen, wie er sein Opfer auf unvorstellbar grausame Weise quält. Der Profiler Tom Bachmann vom BKA blickt in dunkle Abgründe. Dabei spielt auch seine Vergangenheit eine große Rolle. Die bösen Machenschaften seines Vaters Dr. Bachmann und seines damaligen besten Freundes Aaron.

Dieser zweite Fall um Tom Bachmann hat mir noch besser gefallen als »Der Blutkünstler«. Der Autorin gelingt es, den Leser zu schockieren. Durch den Rückblick in die Vergangenheit bekomme ich Mitleid mit den armen Kindern. Obwohl Aaron Menschen tötet, ist er mir trotzdem sympathisch. Schließlich ist ihre Strafe viel zu mild ausgefallen.

Der Thriller hat mir tolle, unterhaltsame Lesestunden beschert und ich freue mich schon auf den nächsten Fall.

Ein spannender und detaillierter Thriller, der tief unter die Haut geht!

»Der Zoom-Killer« von Chris Meyer ist der zweite Fall für den Profiler beim BKA und Seelenleser Tom Bachmann und sein Team, die nach dem nervenaufreibenden Fall und der Jagd nach dem »Blutkünstler« aus dem ersten Band nun erneut einen Serienkiller jagen. Dieser lauert seinen Opfern unerwartet auf, während sie in einer Videokonferenz stecken.

Der spannende und bildlich beschriebene Thriller ist am 30. Mai 2022 im Ullstein-Verlag erschienen und enthält 384 Seiten voller Nervenkitzel, die mir oft Gänsehaut beschert haben. Wie auch im Vorgängerband konnte mich der Autor erneut spannungstechnisch und erzählerisch komplett überzeugen, denn seine Worte schneiden genauso tief wie ein Skalpell.

Mich hat eine perfide, blutige und gut durchdachte Geschichte rundum gut unterhalten, die nichts für Zartbesaitete ist. Chris Meyer beschreibt nicht nur die komplette Handlung detailliert und deutlich, besonders die grausamen Taten des Zoom-Killers werden während des Lesens zu unappetitlichen Bildern. Die Nervenkitzelgarantie kann ich definitiv bestätigen, denn die Suche nach dem unbekannten Serienmörder bleibt lange ein großes Rätsel, während dieser munter sein nächstes Zoom-Opfer im Visier hat.

Wenn die Zoom-Konferenz ihren Lauf nimmt, überfällt der ruhige, aber bestimmte Killer seine Opfer und sorgt bei den restlichen Teilnehmern für eine blutige Vorstellung. Der Täter hat gründlich vorgesorgt, denn jeder Blick abseits vom Monitor wird bestraft. So hinterlässt er nicht nur blutige Tatorte, sondern auch extrem traumatisierte Zuschauer.

Während Tom Bachmann dem Phantom auf die Spur kommen muss und versucht, sich in dessen gestörte Gedankenwelt hineinzuversetzen, wird er erneut von seinem ehemals besten Freund Aaron aus Kindheitstagen kontaktiert. Dieser ist ein ganz spezieller Charakter mit einer noch spezielleren Vergangenheit, an der Dr. Bachmann, Toms Vater, ganze Arbeit geleistet hat. Dieser sitzt im Gefängnis, da er als Heimleiter und grausamer Lehrmeister nicht nur Toms und Aarons Kindheit geprägt, sondern auch weitere Kinder ausgebildet hat, damit sie das Morden an »minderwertige Menschen« perfekt beherrschen und anwenden.

Doch als Bachmann Senior plötzlich einen geheimen Plan in die Tat umsetzt, war ich noch gebannter an das Buch gefesselt.

Der Serienmörder-Thriller ist abwechslungsreich und enthält mehrere Erzählperspektiven. Besonders die Worte und Gedanken des Zoom-Killers und von Bachmann Senior fand ich besonders abscheulich. Insgesamt sind alle Charaktere sehr gut beschrieben, vor allem aber ist Tom Bachmann sehr gut ausgearbeitet. Seine Gedanken und Handlungen konnte ich dank Rückblenden aus seiner Vergangenheit immer besser verstehen. Er ist ein Mann mit einer erschreckenden Vergangenheit, deren Trauma ihn geprägt hat. Seine dunkle Seite, die in seiner Kindheit hervorgerufen wurde, hat er jedoch dank seiner Arbeit gut unter Kontrolle. Er ist kein Gefühlsmensch und geht Ermittlungen emotionslos an. Für Gefühle hat er keinen Platz im Leben, was ihn in manchen Situationen unsympathisch und kauzig erscheinen lässt. Doch je mehr ich aus seiner Vergangenheit erfuhr, desto besser konnte ich ihn anschließend verstehen. Seine Psyche wird durch den Autor detailliert sowie authentisch dargestellt. Rückblenden aus seiner Vergangenheit fand ich, wie den eigentlichen Fall, ebenso sehr erschreckend.

Insgesamt enthält die Handlung drei Handlungsstränge, die mir alle gut gefallen haben.

Es wird am Ende nicht nur die kranke Psyche des Täters offenbart, auch konnte ich in weitere seelische Abgründe schauen, die mich sprachlos gemacht haben. Ein konstanter, hoher Spannungsbogen und ein flüssiger, authentischer, spannender und bildlicher Schreibstil haben deshalb für einen raschen Lesefluss gesorgt. Ich fand den »Zoom-Killer« genauso klasse wie den »Blutkünstler« und kann es kaum erwarten, weitere Thriller von Chris Meyer zu lesen. Das Ende fand ich ebenfalls gelungen, jedoch würde ich sehr gerne wissen, wie es mit Aaron, Tom und vor allem seinem Vater weitergeht.

Von mir gibt es deshalb geniale fünf Sterne, denn diese Geschichte war wieder ganz großes (Kopf)Kino! Für mich war es ein gut durchdachter, nervenzehrender, geschickter, wendungsreicher und spannender Thriller, der mich in die schwärzesten Abgründe des Bösen entführt hat.

Zu wenig Spannung

Der Zoom-Killer ist das zweite Buch aus der Tom-Bachmann-Serie.

Man muss das erste Buch der Serie nicht unbedingt gelesen haben, da die wichtigsten Details und Zusammenhänge aus dem ersten Buch kurz wiederholt werden.

Die Buchaufmachung und der Klappentext haben mich an die Bücher von Chris Carter erinnert, die ich gemocht habe, deswegen habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Leider hat mich das Buch aber letztendlich enttäuscht.

Das Buch hat sehr stark angefangen, mit einem Mord, der sehr grausam war, und die Polizeiermittlung war zu Beginn sehr interessant zu beobachten. Leider ließ die Spannung aber immer mehr und mehr nach, es war dann zu wenig Polizeiarbeit und zu viel Familiengeschichte.

Die Auflösung des Falls fand ich auch wenig zufriedenstellend – wenn ich ein Polizei-Krimi/Thriller lese, dann möchte ich, dass der Fall dank überzeugender Polizeiermittlung gelöst wird, dem war hier leider nicht so.

Ich gebe 3 Sterne, da die erste Hälfte des Buches gut war und weil das Buch sich schnell und flüssig lesen ließ.