Für die 76. Frankfurter Buchmesse wird ein positives Resümee gezogen. 230.000 Besucherinnen und Besucher, mehr als 4.300 Aussteller, mehr als 3.300 Veranstaltungen und ein ausverkauftes Festival des Lesens – „Unsere Internationalität stiftet Relevanz”, so Direktor der Frankfurter Buchmesse Juergen Boos, und weiter: „Internationalität ist unser Markenzeichen. Sie stiftet die Relevanz, die wir in den gestiegenen Teilnehmerzahlen in allen Bereichen ablesen können. Die 76. Frankfurter Buchmesse war aus Sicht unserer AusstellerInnen und FachbesucherInnen eine Handelsmesse mit starken Abschlüssen. Auch Kollaboration und Kooperation spielen eine zunehmend wichtige Rolle. Die Publishing-Branche geht gezielt auf ihre Nachbarn in den Kreativindustrien zu, umgekehrt gilt das Gleiche. Unser Geschäft im Bereich der genreübergreifenden Adaptionen wird immer wichtiger, das gilt seit langem schon für das Interesse der Filmindustrie an der Frankfurter Buchmesse, und zunehmend gilt es auch für die Welt der Games.”
Die Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs, unterstrich, wie wichtig die Lesebegeisterung eines vorwiegend jungen Publikums insgesamt für die Branche und für die Zukunft des Buches ist: „Die Buchbranche blickt auf fünf erfolgreiche Tage zurück: Die Frankfurter Buchmesse hat sich erneut als die große Plattform für den Austausch, die Vernetzung und für gute Geschäfte erwiesen. Gleichzeitig war sie ein Fest der Ideen, der Debatten und neuen Perspektiven auf die Fragen der Zeit. Und wer sich die wachsende Lesebegeisterung bei jungen Menschen bisher nicht vorstellen konnte, erlebte sie auf der Messe eindrucksvoll: Zu sehen, wie Zigtausende Bücherfans ihre Lieblingsbücher und -autor*innen feierten, weckt Lust auf die Zukunft des Buches.“
Auch die Kriminetz-Redaktion war wie schon in den Jahren zuvor bei der Frankfurter Buchmesse und traf viele Menschen, die mit Büchern zu tun haben.




















