Deutscher Verlagspreis 21 für den Gmeiner-Verlag!

Der Gmeiner-Verlag erhielt die Auszeichnung »Deutscher Verlagspreis 21«. Das Foto zeigt das Verlegerpaar mit dem gesamten Verlags-Team. © Gmeiner-Verlag

Kulturstaatsministerin Monika Grütters gab die 66 Preisträger des dritten Deutschen Verlagspreises bekannt. Monika Grütters erklärte: »Mit ihrem Gespür für Leserinnen und Lesern und dem eigenen Kopf für Themen auch jenseits der ausgetretenen Pfade sorgen die kleinen, unabhängigen Verlage für eine einzigartige Vielfalt auf dem deutschen Buchmarkt. Gerade in diesen Zeiten der Krise haben sie echten Mut zum unternehmerischen Risiko bewiesen. Dieses Engagement für das Kulturgut Buch verdient unsere besondere Anerkennung. Deshalb haben wir die Prämien des Deutschen Verlagspreises in diesem Jahr deutlich erhöht.« Neben dotierten Preisen erhielten drei Verlage, die mit ihrem durchschnittlichen Jahresumsatz über drei Millionen Euro pro Jahr liegen, ein undotiertes Gütesiegel. Einer von diesen drei ausgezeichneten Verlagen ist der Gmeiner-Verlag im baden-württembergischen Messkirch, der im Jahr 1986 gegründet wurde und in diesem Jahr seit 35 Jahren besteht. Sämtliche diesjährigen Preisträger sind hier aufgelistet: Deutscher Verlagspreis.de

Bis heute ist der Gmeiner-Verlag in der wunderschönen Landschaft in Bodensee-Nähe verankert und bleibt seinen Wurzeln treu. Es erschienen bereits zu Beginn Bände zur Geschichte über die schwäbische Region, etwa »Von Rittern, Bauern und Gespenstern«. Angefangen hatte jedoch alles mit einer Wörterkartei über Esperanto. Obwohl der Gmeiner-Verlag über die Jahre hinweg längst seinen Ruf als Garant für Spannungsliteratur etabliert hat, erscheinen auch weiterhin wichtige Bildbände und Sachbücher zur Regionalgeschichte, so wie der jüngst erschienene eindrucksvollen Bildband »Wo die Alb am schönsten ist«. Über die Jahre gestaltete der Verlag mit Autorinnen und Autoren wie Gunter Haug, Manfred Bomm, Friederike Schmöe, Claudia Rossbacher und ihren mittlerweile beinahe 500 Autorenkolleginnen und –kollegen ein dichtes Spannungsnetz über alle deutschsprachigen Gebiete. Die Leserschaft findet in den Regionalkrimibänden das Lebensgefühl ihrer Region wieder, kennt die Straßen, die Besonderheiten, Einkehrmöglichkeiten und freut sich beim Zuklappen des Buches bereits auf den nächsten Band der Serie. Mittlerweile sind es circa 160 Krimi-Neuerscheinungen pro Jahr, die die Leserschaft erfreuen.