Drei Krimistars auf der Parkinsel

Zahlreiche Fans boten ihnen einen begeisterten Empfang: (links beginnend) Adele Neuhauser, Maria Furtwängler und Philipp Hochmair auf dem roten Teppich beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz

Mit Adele Neuhauser, Philipp Hochmair und Maria Furtwängler kamen drei beim Publikum sehr beliebte Darstellende aus Fernseh-Krimireihen zum Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. Sie hatten die märchenhafte Komödie „Glückspilze isst man nicht“ mitgebracht, die durchaus einen ernsthaften Hintergrund hat. Maria Furtwängler spielt in diesem Film nicht nur die Wissenschaftlerin Frieda Hofstätter, die mittels Mykorrhizapilzen das Klima retten will, sondern ist in diesem Fall mit ihrer Firma Atalante Film GmbH auch die Produzentin. Maria Furtwängler setzt sich für gesellschaftliche Themen ein. Eines dieser Themen, die ihr wichtig sind, humorvoll in einen Film zu packen (Drehbuch: Dominique Lorenz), kam beim Publikum bei der Premiere in Ludwigshafen bestens an. Als langjährige Ermittlerin Charlotte Lindholm in der Reihe TATORT erfreut Maria Furwängler sich beim Publikum großer Beliebtheit. Für „Glückspilze isst man nicht“ gelang es ihr, den vielfach preisgekrönten Regisseur Rainer Kaufmann zu gewinnen. Verantwortlich für das Kostüm war Lucie Bates. Redaktion: ARD Degeto Film GmbH, Christoph Pellander, Niklas Wirth. Kamera: Eva Testor.

Philipp Hochmair gibt als Hinnar Kotte den ökonomisch orientierten Widerpart der Wissenschaftlerin in „Glückspilze isst man nicht“. Dem Fernsehpublikum ist der erfolgreiche Theaterschauspieler nicht nur bestens bekannt aus einer Folge des Spreewaldkrimis als diabolischer Einflüsterer in Die siebte Person. In der ARD-Reihe Blind ermittelt hat er die Titelrolle als Alexander Haller inne, in der ZDF-Reihe Der Geier spielt er einen Ermittler, der wie der Schauspieler selbst auch musikalisch unterwegs ist. Er ist Frontmann der Band „Die Elektrohand Gottes“. Auch in mehreren TATORT-Folgen hat er mitgewirkt. Wie er kürzlich verriet, wird er als „Wiederholungstäter“ im nächsten Jahr erneut als „Jedermann“ in Salzburg zu sehen sein.

Adele Neuhauser kennen Krimifans aus der Wiener TATORT-Reihe, in der sie als Bibi Fellner gemeinsam mit Harald Krassnitzer als ihr Kollege Moritz Eisner zu begeistern versteht. Die beiden wurden u. a. gemeinsam mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Ihr unübersehbar komödiantisches Talent stellt sie in „Glückspilze isst man nicht“ grandios unter Beweis. Es ist eine Freude, sie als Wolkenthrut, die letzte Walküre, agieren zu sehen. Man kann sich gut vorstellen, dass bei den Dreharbeiten bei aller Disziplin, die so ein Filmprojekt erfordert, viel gelacht wurde. Gedreht wurde in der Nähe von Wien. Die sympathische Schauspielerin Adele Neuhauser ist in so vielen Filmen zu sehen, dass man von einem neuen Höhepunkt ihrer Karriere sprechen kann.

Die Premiere des Films auf der Ludwigshafener Parkinsel war ausverkauft, der Ansturm und die begeisterte Begrüßung durch zahlreiche Fans beim roten Teppich und dann nach der Vorstellung zum Filmgespräch waren sensationell.

„Glückspilze isst man nicht“ ist nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2026.
Das 22. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen am Rhein findet bis zum 6. September 2026 statt. Das Gesamtprogramm ist hier zu finden: Festival des deutschen Films.

Adele Neuhauser mit Philipp Hochmair bei ihrer Ankunft auf dem roten Teppich in Ludwigshafen. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Adele Neuhauser wurde von den Fans begeistert empfangen. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Philipp Hochmair kam erstmals zum Festival des deutschen Films in Ludwigshafen am Rhein.Mit im Bild: Kamerafrau Eva Testor. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Schauspielerin und Produzentin Maria Furtwängler. Sie spielt seit 2002 die bei den Zuschauenden sehr beliebte LKA-Kommissarin Charlotte Lindholm im Niedersachsen-Tatort. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Regisseur Rainer Kaufmann ist ein gern gesehener Gast beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Philipp Hochmair Zigarre paffend mit Maria Furtwängler und Adele Neuhauser beim Gespräch mit enormen Publikumszuspruch zum Film "Glückspilze isst man nicht". Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz