Zur Criminale des Syndikats, die vom 6. bis zum 9. Mai 2026 in der Mozartstadt Salzburg stattfand, gab es ein umfangreiches Programm in Form von Lesungen, Vorträgen und Workshops. Für die Syndikatsmitglieder gewährte beispielsweise Carl Philip von Maldeghem persönlich einen Blick hinter die Kulissen des Salzburger Landestheaters. Der promovierte Jurist und Regisseur führte selbst auf sehr charmante Art durch das Haus, dessen Intendanz er seit 2009 innehat und brachte es uns näher. Es gab Interessantes zur Geschichte des Hauses, Einblicke in die Bühnentechnik, die Kuppel konnte besichtigt werden und der Fundus mit seinen zahlreichen Kostümen. Da war schon manche Anregung für einen fiktiven Mord auf oder hinter der Bühne dabei!
Ein Höhepunkt jeder Criminale ist die Preisverleihungs-Gala am Samstag. Am Vorabend präsentierten sich die Nominierten in vier verschiedenen Lesungen. Kriminetz.de war es möglich, an einer dieser Lesungen teilzunehmen. Die Fortbildungsangebote für die Syndis wurden eifrig genutzt und so waren etliche Veranstaltungen ausgebucht.
Salzburg zeigte sich zur Jubiläumscriminale, den immerhin war es die vierzigste seit Gründung des Syndikats, von seiner schönsten Seite! Lediglich zu Beginn gab es ein wenig Nieselregen, bevor der Himmel aufriss und es Sonne pur gab. In der Stadt, in der nicht nur Mozart zuhause war, sondern auch Georg Trakl geboren wurde. Auch ihm ist ein Museum gewidmet. An den österreichischen Schauspieler und Regisseur Max Reinhardt, den Mitbegründer der Salzburger Festspiele, erinnert ein Platz. Beim Flanieren durch die Stadt entdeckt man manche Tafel, die an berühmte Zeitgenossen erinnert.





















