Interview mit Ostfrieslandkrimi-Autor Martin Windebruch zu »Auricher Geheimnisse«

Ostfrieslandkrimi-Autor Martin Windebruch im Interview zu seinem neuen Buch »Auricher Geheimnisse«

Evert Brookmer und Wiebke Jacobs ermitteln wieder! Zu seinem zweiten Ostfrieslandkrimi »Auricher Geheimnisse« haben wir dem Autor Martin Windebruch ein paar Fragen gestellt.

Ihr neuer Ostfrieslandkrimi »Auricher Geheimnisse« ist erschienen. Was erwartet interessierte Leserinnen und Leser?

Ein Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde in Aurich wird tot am Ewigen Meer aufgefunden. Die Reihe der Verdächtigen ist lang. Nicht nur ist der Tote Christopher Cornelius kein besonders beliebter Chef, sondern er hat sich auch im Rahmen seiner Arbeit eine ganze Menge Feinde gemacht. Einer davon ist Ubbo Beninga. Der ist nicht nur der Letzte, der das Mordopfer vor seinem Tod gesehen hat, sondern auch selbst spurlos verschwunden. Brookmer und Jacobs beginnen ihre Ermittlungen …

Nach dem ersten Buch »Auricher Leichen« gab es einige positive Reaktionen von Lesern, die sich darüber gefreut haben, dass ein Hund mit von der Partie war. Hat Fiete nun schon ein neues festes Zuhause gefunden, und ist er auch in »Auricher Geheimnisse« wieder mit am Ermitteln?

Nachdem Fiete bisher nur übergangsweise bei Kriminalkommissar Dr. Evert Brookmer untergekommen ist, hat der schwarze Labrador Retriever nun ein festes Zuhause beim Kommissar gefunden. Die Leser werden ihm also auch in den nächsten Romanen begegnen.

Im Klappentext ist von einer früheren Auseinandersetzung des Mordopfers mit einer Frau die Rede, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnte. Worum ging es dabei?

Dieser Vorfall hängt mit der Arbeit des Mordopfers bei der Unteren Naturschutzbehörde zusammen. Während einige der möglichen Verdächtigen der Ansicht sind, dass Christopher Cornelius viel zu hart und streng das Gesetz umgesetzt hat, gibt es auch Leute, die meinen, er sei viel zu lasch gewesen. Zwischen all diesen Positionen müssen Brookmer und Jacobs herausfinden, was wirklich passiert ist und wer Christopher Cornelius getötet hat.

Mit der Windpark-Frage haben Sie ein aktuelles Streitthema in Ihren Krimi eingebaut, das immer wieder die Gemüter erhitzt. Finden Sie, das geht zu weit, wenn z.B. Wald für Windräder abgeholzt wird? Oder heiligt der Zweck hier die Mittel?

Ich finde, solche Themen eignen sich gut für einen Kriminalroman. Es sind keine einfachen Schwarz-Weiß-Themen, bei denen es Gute und Böse gibt. Sowas ist oft auch sehr vom einzelnen Fall abhängig. Meistens sind auf allen Seiten gute Argumente dafür und dagegen. Am Ende ist es wichtig, einen für alle vernünftigen Kompromiss aus den großen und kleinen Interessen zu finden.

Das Interview wurde geführt auf www.ostfrieslandkrimi.de.