Interview mit Ostfrieslandkrimi-Autor Martin Windebruch zu »Auricher Gier«

Ostfrieslandkrimi-Autor Martin Windebruch im Interview zu seinem neuen Buch »Auricher Gier«

Ein neuer Fall für die Kommissare der Kripo Aurich Evert Brookmer und Wiebke Jacobs! Zu seinem dritten Ostfrieslandkrimi »Auricher Gier« haben wir dem Autor Martin Windebruch ein paar Fragen gestellt.

Ihr neuer Ostfrieslandkrimi »Auricher Gier« ist erschienen. Würden Sie uns mit eigenen Worten erzählen, worum es in Ihrem neuen Buch geht?

Martin Windebruch: Es geht um den toten Orgelrestaurator Tim Balbert. Dieser wird eines Morgens bei Ebbe im Watt gefunden. Man hat ihn in eine Plane eingewickelt und mit Ankern beschwert. Wer hatte ein Motiv, den Mann umzubringen und seine Leiche verschwinden zu lassen? Das müssen die Kommissare Brookmer und Jacobs herausfinden.

Wie würden Sie das Mordopfer Tim Balbert in einem Satz beschreiben?

Martin Windebruch: Ein Mann, der seinen eigenen Weg ging und nicht nur Freunde unterwegs gewonnen hat.  Sowohl die Kommissare als auch die Leser des neuen Romans werden ihn deutlich besser kennenlernen und sicherlich überrascht sein, was schlussendlich dazu führte, dass ihn jemand ermordet hat …

Vor 14 Jahren ging ein Mord durch die Schlagzeilen, bei dem ein Ehemann in Bad Harzburg seine Frau mit Pfeil und Bogen erschoss. Hilft die – in der heutigen Zeit sicher äußerst seltene – Mordmethode den Ermittlern in »Auricher Gier« dabei, den potenziellen Täterkreis einzuschränken?

Martin Windebruch: Das sollte man meinen, doch ist es heutzutage gar nicht schwer, sich so etwas zu besorgen. Viel kleiner ist aber der Kreis der Personen, die wirklich in der Lage sind, so eine Waffe auch zu benutzen. Aber ohne klassische Ermittlungsarbeit hilft auch keine exotische Waffe bei der Lösung des Falls …

Das Auricher Ermittlerteam besteht nicht nur aus Wiebke Jacobs und Dr. Evert Brookmer. Welche Rolle spielt ihr Kollege Klaas Behrends im Team, und stimmt es, dass er Evert Brookmer nicht unbedingt besonders wohlgesonnen ist?

Martin Windebruch: Klaas Behrends ist schon deutlich länger bei der Kriminalpolizei Aurich als Evert. Der Polizist hat sich hochgearbeitet und einiges an Berufs- und Lebenserfahrung vorzuweisen. Als ihm nun ein studierter Doktor der Kriminologie vorgesetzt wird und ihm Anweisungen geben darf, ist er davon wenig begeistert. Seiner Meinung nach sollte man Polizeiarbeit nicht so sehr verkopfen. Darum nennt er Evert häufig leicht spöttisch »Herr Doktor«. Allerdings muss auch Klaas bald anerkennen, dass Evert so einige Qualitäten für den Beruf mitbringt.

Das Interview wurde geführt auf www.ostfrieslandkrimi.de.