Krimi-Bestenliste Februar 2024

Image of Stummer Schrei (Eva Nyman ermittelt 1): Eva Nymans erster Fall | Mit limitiertem Farbschnitt | Bestseller-Krimi aus Schweden
Platz 1 (Vormonat: - )
Arne Dahl: Stummer Schrei
Aus dem Schwedischen von Kerstin Schöps
Piper, 458 Seiten, 17 Euro
Stockholm, Uppland. Terror gegen Klimakatastrophe: Bomben zerfetzen Manager. Eva Nyman, Chefin der Spezialeinheit NOVA, ahnt, wer hinter den Anschlägen steckt: ihr ehemaliger Chef, der als Prepper im Wald lebt. Doch auch nachdem er gefasst ist, gehen die Anschläge weiter. Neue Serie vom Meister intelligenter Spannung
Image of Durch die dunkelste Nacht: Kriminalroman | Ein erschütternder Noir von »einer der größten Stimmen des französischen Kriminalromans« Le Point
Platz 2 (Vormonat: - )
Hervé Le Corre: Durch die dunkelste Nacht
Aus dem Französischen von Anne Thomas
Suhrkamp, 340 Seiten, 17 Euro
Bordeaux. Ein muttergeschädigter Frauenmörder, ein desillusionierter Kriminalpolizist und eine junge alleinerziehende Mutter, geprägt von Gewalterfahrung, treiben durch Spätwinternächte voller Schlamm, Regen und Depression. Deutsche Entdeckung eines der bekanntesten französischen Krimiautoren und seiner schwarzen Ästhetik.
Image of Das strömende Grab: Ein Fall für Cormoran Strike (Die Cormoran-Strike-Reihe, Band 7)
Platz 3 (Vormonat: 1)
Robert Galbraith: Das strömende Grab
Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz
Blanvalet, 1292 Seiten, 29,90 €
London, Norfolk. Detektivin Robin ermittelt undercover in einer Psycho-Sekte. Ein Horrortrip: Gewalt und Gehirnwäsche, Geisteranbetung und erzwungener Geschlechtsverkehr halten die wie Sklaven schuftenden Gläubigen auf Linie. Joanne K. Rowling alias Robert Galbraith dreht kunstvoll an der Angstschraube.
Image of Die sieben Monde des Maali Almeida: Ausgezeichnet mit dem Booker Prize 2022
Platz 4 (Vormonat: - )
Shehan Karunatilaka: Die sieben Monde des Maali Almeida
Aus dem Englischen von Hannes Meyer
Rowohlt, 543 Seiten, 30 Euro
Colombo, Sri Lanka. Der schwule Spieler und Kriegsfotograf Maali Almeida ist tot. Sieben Tage hat er in der Zwischenwelt der Geister, um Vorgeschichte und Ursache seines Todes aufzuklären. Zwischen Liebsten, Verwandten, Mördern, Politikern und Dämonen versucht er, im Bürgerkriegschaos seines Landes Sinn zu erkennen.
Image of Stunde um Stunde: Thriller | Die Suche nach ihrer verschwundenen Tochter wurde auf Eis gelegt – jetzt machen sie der Polizei die Hölle heiß …
Platz 5 (Vormonat: - )
Candice Fox: Stunde um Stunde
Aus dem Englischen von Andrea O’Brien
Suhrkamp, 475 Seiten, 18 Euro
Los Angeles. Ryan und Elsie Delaney haben Geiseln im Labor des LAPD genommen und drohen, stündlich einen forensischen Beweis zu vernichten, bis das Verschwinden ihrer Tochter vor zwei Jahren aufgeklärt ist. Detective Hoskins und Anwärterin Lamb müssen rasch und ohne Regeln ermitteln, um ihre Cop-Identität zu retten.
Image of Tanz oder stirb: Stuttgart-Krimi (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)
Platz 6 (Vormonat: 2)
Uta-Maria Heim: Tanz oder stirb
Gmeiner, 283 Seiten, 14 €
Stuttgart. Traumatherapeutin Nuria Haas leidet darunter, ein Findelkind zu sein. Als eine Elevin in Not sie um Hilfe bittet, stößt Nuria im Ballettmilieu auf ihre leibliche Mutter, tot. Wer hat sie erschlagen? Ein dunkler Hallraum tut sich auf: Erziehung und Gewalt, verquere Liebe aus den Beziehungslöchern des Kalten Kriegs.
Image of Die Schuld
Platz 7 (Vormonat: - )
Samuel W. Gailey: Die Schuld
Aus dem Englischen von Andrea Stumpf
Polar, 308 Seiten, 26 Euro
Südöstliche USA. Alice’ kleiner Bruder ist vor Jahren tödlich verunglückt, weil sie nicht auf ihn aufgepasst hat. Mit Alk und miesen Jobs bekämpft sie seitdem ihre Schuldgefühle. Bis sie neben ihrem toten Boss und einem Haufen Drogengeld aufwacht. Von da an ist sie auf der Flucht, rettet ein Mädchen – auch sich selbst?
Image of Eingefroren (Die Skelfs Serie)
Platz 8 (Vormonat: 9)
Doug Johnstone: Eingefroren
Aus dem Englischen von Jürgen Bürger
Polar, 393 Seiten, 26 €
Edinburgh. Dorothy, Jenny, Hannah – Großmutter, Mutter und Tochter Skelf – betreiben ein Bestattungsinstitut und eine Detektei: Täglich provoziert Tod den Sinn ihres Lebens. Psychopath und Ex-Familienmitglied Craig bedroht sie. Ein Professor bringt sich um, eine Tochter sucht ihren Vater. Das Universum dehnt sich weiter aus.
Image of Schwarzer Oktober: Kriminalroman (Klara Schindler: Historischer Kriminalroman)
Platz 9 (Vormonat: 3)
Robert Brack: Schwarzer Oktober
Edition Nautilus, 158 Seiten, 16 €
Hamburg 1923. Inflation, Arbeitslosigkeit, Hunger: So kann es nicht weitergehen. Freiheit, proletarische Revolution will Klara Schindler, 19, erkämpfen. Und Schreiben. Beim Aufstand der Arbeiter hat sie Fieber, die KPD-Genossen mögen Lesben nicht, und zu alldem geht ein Frauenmörder um. Hautnah, zum Mitbeben.
Image of Berlin, Siegesallee
Platz 10 (Vormonat: - )
Max Annas: Berlin, Siegesallee
Rowohlt 285 Seiten, 22 Euro
Berlin 1914, Douala. Suffragette Florentine und die drei Schwarzen Ernst, Joseph und Friedrich haben gute Gründe für ein Fanal gegen das Kaiserreich: Massenmord in den Kolonien, rassistische und chauvinistische Demütigung. Zunächst töten sie Militärs, dann wollen sie dem Herrscher selbst an den Kragen. Historische Phantasie.
An jedem ersten Freitag des Monats geben 18 Literaturkritiker und Krimispezialisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Kriminalromane, die ihnen am besten gefallen bekannt. Die Krimibestenliste wird präsentiert von Deutschlandfunk Kultur.
 
Die Jury:Tobias Gohlis, Sprecher der Jury | Volker Albers, »Hamburger Abendblatt« | Gunter Blank, »Rolling Stone« | Katrin Doerksen, »Frankfurter Allgemeine Zeitung«, »Kino-Zeit«, »Deutschlandfunk Kultur« | Hanspeter Eggenberger, »krimikritik.com« | Fritz Göttler, »Süddeutsche Zeitung« | Jutta Günther, »krimi-frauen.de« | Sonja Hartl, »Zeilenkino«, »Crimemag«, »Deutschlandfunk Kultur« | Hannes Hintermeier, »Frankfurter Allgemeine Zeitung« | Alf Mayer, »Culturmag«, »Strandgut« | Kolja Mensing, »Deutschlandfunk Kultur« | Marcus Müntefering, »Der Spiegel« | Ulrich Noller, »Deutschlandfunk«, »SWR«, »WDR« | Frank Rumpel, »SWR« | Ingeborg Sperl, »Der Standard« | Sylvia Staude, »Frankfurter Rundschau« | Jochen Vogt, »NRZ«, »WAZ«