Das Monster der Rheinaue von Dieter Ebels

Dieter Ebels
Das Monster der Rheinaue
Duisburg-Krimi

Klappentext:
Als der Hobbyfotograf Stephan Altmann in dem Naturschutzgebiet der Walsumer Rheinaue unterwegs ist, um die dortige Tierwelt abzulichten, macht er eine unvorstellbare Entdeckung. Durch sein Teleobjektiv erkennt er eine Kreatur, die es eigentlich nicht geben dürfte, ein großes, echsenähnliches Wesen. Niemand glaubt ihm diese Sichtung, doch bald schon stellt sich heraus, dass dieses Monster im Zusammenhang mit einer schrecklichen Mordserie stehen muss.
Das Ermittlerteam, bestehend aus der Kommissarin Silvia Muisfeld und ihren beiden Kollegen Sven Söhlbach und Tibo Nowack, steht vor einer unlösbar anmutenden Aufgabe. Während sie in allen Richtungen ermitteln, macht sich das „Monster“ wieder auf, um, getrieben von einem irrsinnigen Wahn, seinen nächsten, grausamen Mord zu begehen.

Soweit der Klappentext. Das Buch beginnt mit wirren, irrsinnigen Gedankengängen, die mich sofort neugierig gemacht haben. Dann folgen die Szenen mit einem Fotografen, der in der Rheinaue unterwegs ist, um Tiere abzulichten. Als Leser habe ich mich sofort in der wunderschön beschriebenen Landschaft mittendrin gefühlt und habe sogar die Tiere vor mir gesehen. Doch wie bei einem Ebels-Krimi nicht anders zu erwarten, habe ich dieses Idyll sehr schnell vergessen, weil sich plötzlich eine Spannung aufgebaut hat, der ich mich nicht entziehen konnte, eine Spannung, die sich durch das ganze Buch zog. Als der Fotograf dem Hilferuf einer Frau folgt, steht er plötzlich vor einem Monster. Diese Szene fand ich so gruselig, dass ich sogar eine Gänsehaut bekam. Schließlich werden in der Rheinaue ermordete Frauen entdeckt, und das bewehrte Ermittlerteam Muisfeld, Söhlbach und Nowack macht sich an die Arbeit. Es ist mal wieder ein Fall, der die drei vor ein großes Rätsel stellt, da ganz offensichtlich diese unbekannte Kreatur dahinter steckt.
Dieter Ebels hat es als Autor mal wieder geschafft, mich mit tollen Charakteren, einer aufregenden Geschichte und Hochspannung bis zum Ende zu fesseln.
So und nicht anders muss ein Krimi sein.

Kommentare

Eine super spannende Geschichte.

Eine super spannende Geschichte.
Als ein Hobbyfotograf, der in der Rheinaue unterwegs ist, durch sein Teleobjektiv eine Kreatur entdeckt, die es eigentlich nicht geben dürfte, ist die Aufregung groß. Er sieht ein echsenähnliches Wesen, welches sehr gefährlich aussieht. Zunächst glaubt ihm niemand diese Sichtung, doch als das Wesen ein zweites Mal auftaucht und eine Joggerin tötet, läuft die Geschichte zur Hochform auf. Die Joggerin ist nicht das einzige Opfer dieses Monsters.
Das Buch vermittelt anfangs das Gefühl, eine aufregende Fantasie-Story zu lesen, doch dann, als das bewerte Ermittlerteam Silvia Muisfeld, Sven Söhlbach und Tibo Nowack ihre Arbeit aufnehmen, kommt noch mehr Leben in das Geschehen.
Der Autor Dieter Ebels hat es mal wieder, oder besser gesagt wie immer, geschafft, die Spannung bis zur letzten Seite auf höchstem Niveau zu halten. Die wunderschön beschriebene Landschaft der Rheinaue und die Charaktervielfalt der Protagonisten machen das Buch zu einem absoluten Lesevergnügen.
Das Monster der Rheinaue bekommt von mit die volle Punktzahl.

Spannung bis zur letzten Seite

Ein Spitzenkrimi!

Vorab muss ich sagen, dass der Autor Dieter Ebels mittlerweile zu meinen absoluten Favoriten in der Literaturwelt gehört. Kaum ein anderer Schriftsteller schafft es, die Spannung in den Büchern permanent auf einem dermaßen hohen Niveau zu halten.

Auch „Das Monster der Rheinaue“ reiht sich nahtlos in Ebels aufregende Duisburg-Krimis ein. Kommissarin Silvia Muisfeld und ihre beiden Kollegen Sven Söhlbach und Tibo Nowack sind Protagonisten mit Ecken und Kanten, deren Eigenschaften und Vorlieben man nach nun zehn Krimis mit ihnen, mittlerweile regelrecht lieb gewonnen. Ein tolles Ermittlerteam.
„Das Monster der Rheinaue“ brilliert nicht nur durch seine spannungsgeladene Handlung. Die Geschichte, wie aus einem normalen Menschen ein mordendes Monster wird, hat mich gefesselt. Ebenso die Tatsache, dass diese Geschichte in einem realen Umfeld spielt, nämlich in dem riesigen Naturschutzgebiet der Rheinaue.
Meine Meinung: Ein mehr als gelungener Spitzenkrimi, allerdings mit einem winzigen, doch unerheblichen Manko, denn auf den ersten Buchseiten sind zweimal Trennungsstrichen in einem Wort zu finden, die nicht dort hinein gehören. Das hat man aber nach zwei weiteren Zeilen wieder vergessen, weil man in einen fesselnden Hochspannungskrimi eintaucht.

Fast wie ein Gruselthriller

Ein Buch mit Hochspannungsfaktor.

Plötzlich steht ein Fotograf, der dem verzweifelten Hilferuf einer Frau nachkommt, vor einer großen, unbekannten Kreatur, ein Monster, wie er es noch nie gesehen hat. Bei dieser Szene ist mir eine Gänsehaut über den Rücken gelaufen.
Der Handlungsort ist das Naturschutzgebiet der Walsumer Rheinaue, welches mit seinen vielen Seen, Wäldern und Sunpfgebieten eine unheimliche Atmosphäre darstellt.
Als für die ermittelnden Kripobeamten feststeht, dass dieses geheimnisvolle Monster hinter einer Reihe von Frauenmorden steht, jagen sie nach dieser unbekannten Kreatur, ohne zu wissen, wo sie mit ihren Ermittlungen anfangen sollen. Es geht Schlag auf Schlag.
Das Buch ist fesselnd geschrieben und von Anfang bis Ende ein echter Hochspannungsthriller.

Dieter Ebels gehört schon lange zu meinen Lieblingsautoren, denn er schafft er immer wieder auf beeindruckende Weise, begeisternde Geschichten zu schreiben.

"Das Monster der Rheinaue" bekommt von mir die Note 1+.

Super recherchiert!

Ich kenne den Handlungsort, die Walsumer Rheinauen, ganz genau, weil ich als Naturliebhaberin mindestens einmal in der Woche dort spazieren gehe. Das war auch der Grund dafür, diesen Krimi anderen, die noch auf meiner Liste stehen, den Vorzug zu geben.
Zur Handlung:
Der Autor Dieter Ebels hat mal wieder einen Krimi hingelegt, der mich als Leserin von Anfang an gefesselt hat. Das kannte ich schon so von den anderen Duisburg-Krimis des Autors. Das bewährte Ermittlerteam Muisfeld, Söhbach und Nowack, Personen mit Ecken und Kanten, war mal wieder im Volleinsatz. Ein Monster, welches in den Rheinauen Frauen tötet, hatte es bisher noch nicht gegeben. Eine toll konstruierte Geschichte, deren Handlung sich, was die von Anfang an vorhandene Spannung angeht, immer mehr steigert. Einfach klasse!
Zur Recherchearbeit des Autors:
Da ich, wie gesagt, die Handlungsorte wie meine Westentasche kenne, bin ich von der Beschreibung begeistert. Ich konnte jeden Schritt nachverfolgen. Jeder Weg, jedes Feld, jedes Waldgebiet gibt es in der Realität genaus so, wie in dem Buch. Und nicht nur das, dank des Buches habe ich sogar neue Pfade in der Rheinaue entdeckt, die ich vorher noch nicht gekannt hatte. Selbst das real vorhandene Seeadlernest und dessen Geschichte wurde in die Handlung, inklusive eines vom Autor geschossenes Fotos des Adlers, mit eingebaut. Perfekter kann man das Umfeld eines Romanes nicht beschreiben. Darum gebe ich dem Autor für seine Recherchearbeit eine 1 plus.
Auch, wenn sich auf den ersten Seite zwei falsch gesetzte Trennungsstriche eingeschlichen haben, das Gesamtwerk "Das Monster der Rheinaue" bekommt von mir als Leserin ebenfalls die Note 1 plus.