KATZENKRIMIS gibt es gefühlt wie Sand am Meer. Eine hohe zweistellige bis niedrige dreistellige Anzahl, schätzt chat gpt. Die meisten davon sind englischsprachig. Viele erscheinen buchstäblich Reihen-weise. Und in den allermeisten ermitteln die Katzen.
Was aber haben Katzen mit Krimis zu tun?
Katzenliebe hätte etwas Gemütliches, meinen die einen. Das käme einem Cosy zugute und würde grauenhafte Morde emotional abfedern. Katzen wären auf leisen Pfoten unterwegs und sehr gerissen, meinen andere. Sie gäben daher gute Detektivinnen ab. Außerdem haftet Katzen etwas Mystisches an. Im alten Ägypten wurden sie bis ins 4. Jh unserer Zeitrechnung verehrt, zeitweise sogar nach ihrem Tod einbalsamiert und mumifiziert. Nahrung und Spielzeug wurde ihnen fürs Jenseits mitgegeben. Archäologen stellten allerdings fest, dass viele Katzen-Sarkophage Fake waren. Sie waren ganz einfach leer, womit sich sehr früh die Frage nach einem Bezug zwischen Katzen und kriminellen Vergehen stellt.
Aber vielleicht ist alles viel einfacher. Die tagsüber meist schläfrigen Samtpfoten strahlen eine beruhigende Aura auf Krimierfinder aus, die am Schreibtisch verzweifelt ihr Hirn martern. Und spätestens nach ihrem dritten Gähnen landen sie dann im Buch.
EIN MORD FÜR EIN MIAU spielt im Frankfurter Speckgürtel. Und natürlich auch in Frankfurt selbst. Es geht um Katzenliebhaber, Katzenquäler und Katzenrächer. Ein Cosy, garniert mit ein paar erschröcklichen „Morden aus Versehen“ - und viel Nachdenken über … Katzen.





















