Sieben Fragen an Lisa Schützenberger

ARD Degeto DER SALZBURG-KRIMI: TOD AM WOLFGANGSEE, am Donnerstag (26.02.26) um 20:15 Uhr und um 00:30 Uhr im ERSTEN, online first ab Montag (23.02.26) in der ARD MEDIATHEK Kommissarin Grünwald (Lisa Schützenberger). Foto: © ARD Degeto Film/Mona Film/Tivoli Film/Victoria Herbig

Lisa Schützenberger, geb. 1992, begann im Jahr 2011 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ein Schauspielstudium, wobei sie auch als Erasmus-Studentin an der Universität der Künste Berlin war. 2016 schloss sie ihr Studium in Graz ab.

Von 2016 bis 2020 spielte sie als Ensemblemitglied am Staatstheater Cottbus. Für ihre Darstellung der Medea und der Abigail Williams wurde sie 2017 von der Theaterzeitschrift Theater heute als Nachwuchsschauspielerin des Jahres nominiert. 2018 wurde sie mit dem Max-Grünebaum-Preis ausgezeichnet. Am Wiener Volkstheater feierte sie im November 2023 als Smeraldina in »Der Diener zweier Herren« von Carlo Goldoni Premiere.

Dem krimibegeisterten Fernsehpublikum ist Lisa Schützenberger unter anderem aus Rollen im ORF-Landkrimi »Der Schutzengel« sowie aus der Krimiserie SOKO Linz bekannt. Im neuen Salzburg-Krimi im Ersten hat sie eine der Hauptrollen inne. Das Erste zeigt die beiden 90-Minüter »Tod am Wolfgangsee« und »Am seidenen Fadenv als Auftakt der neuen DonnerstagsKrimi-Reihe »Der Salzburg-Krimi« am 26. Februar und 5. März 2026, jeweils um 20:15 Uhr.

Für Kriminetz beantwortete Lisa Schützenberger sieben Fragen.

Kriminetz: Im neuen Salzburg-Krimi spielen Sie die Kripo-Chefin Anna Grünwald. Gab es für Sie ein Schießtraining bei der Polizei, damit Sie im Film authentisch mit der Waffe umgehen können?

Lisa Schützenberger: Ein Schießtraining gab es diesmal keines aber vielleicht weil ich das schon absolviert hatte. Für die Rolle bei Soko Linz hatte ich ein mehrtägiges Training bei der SEK.

Kriminetz: Der »Donnerstagskrimi« im Ersten ist der Sendeplatz sehr beliebter Krimireihen. Brauchten Sie Bedenkzeit, um für die Rolle der Anna Grünwald zuzusagen?

Lisa Schützenberger: Nein, keine Sekunde musste ich da überlegen. Das war ganz klar, dass ich das machen will.

Kriminetz: Salzburg ist Mozartstadt. Spielt das eine Rolle in den Krimis und sind Sie selbst Mozartfan?

Lisa Schützenberger: Ich finde seine Musik schon sehr beschwingend, würde mich aber nicht als den größten Mozartfan bezeichnen - dafür höre ich ihn einfach nicht oft genug.

Kriminetz: Was ist für Sie der größte Unterschied dabei, auf einer Theaterbühne zu spielen oder vor einer Filmkamera?

Lisa Schützenberger: Im Theater spielt man viel größer und expressiver, vor der Kamera kann man super fein und teilweise nur mit den Augen spielen. Im Film wird alles achronologisch gedreht und man hat mehrere Versuche pro Szene. Im Theater geht es einmal von vorne bis hinten durch und natürlich live vor Publikum. Ich finde beides toll und reizvoll und so lang es klappt, habe ich auch Lust beides zu machen.

Kriminetz: In Ihrer Filmographie gibt es eine deutliche Häufung von Krimis. Haben Sie ein spezielles Faible für dieses Genre?

Lisa Schützenberger: Ich würde eher sagen das Genre hat einen Faible für mich :) Was mir aber sehr gut gefällt, weil wir zuhause bei meinen Eltern oft Krimis gucken. Krimis erinnern mich somit schrägerweise an zuhause.

Kriminetz: Sie engagieren sich ehrenamtlich in Cottbus u.a. für die Nachttanzdemos. Was darf man sich darunter vorstellen?

Lisa Schützenberger: Da tanzen wir durch die Stadt und feiern alle ehrenamtlichen Initiativen, die die Stadt bunter und lustiger gestalten. Es ist ein großes schönes Fest, man kann sich da sehr gut vernetzen und Menschen aus der Stadt kennenlernen.

Kriminetz: Ich nehme heuer im Frühling an der Criminale des SYNDIKATs, dem Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, in Salzburg teil und freue mich sehr darauf. Was sollte ich in Salzburg auf gar keinen Fall versäumen?

Lisa Schützenberger: Den Fuschlsee kann ich wärmstens empfehlen, der ist nicht ganz im Zentrum aber wunderschön.

Kriminetz: Vielen Dank, Lisa Schützenberger, für die Beantwortung der sieben Fragen.

Lisa Schützenberger: Vielen Dank liebes Kriminetz!