Wer kennt sie nicht, die Fabel vom Frosch und dem Skorpion? Der Skorpion will ans andere Ufer, kann aber nicht schwimmen. Er bittet den Frosch, ihm Geleit zu geben. Doch der fragt, was ist, wenn du mich stichst? Dann gehe er doch mit ihm unter, beruhigt ihn der Skorpion. Der vertrauensselige Frosch nimmt also den Skorpion auf seinen Rücken und in der Mitte des Flusses sticht der zu. Auf die Frage des sterbenden Frosches, weshalb er das getan habe, antwortet der Skorpion, er könne eben nicht anders.
In Teil drei der außergewöhnlichen Reihe Im Schatten der Angst greifen die Drehbuchautorin Marie-Theres Thill und Drechbuchautor Nils-Morten Osburg diese Fabel auf und weben einen Thriller darum, der vor Spannung nur so knistert.