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Die Schattenbande legt los!
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Klara, Otto, Paule, Lina sind: Die Schattenbande!
Neugierig, flink und furchtlos sind sie immer da, wo ein Verbrechen Aufklärung fordert ...
Als Otto verdächtigt wird, eine ehrwürdige Großfürstin umgebracht zu haben, müssen die Schatten handeln! Wer steckt wirklich hinter dem Mord? Welche Bedeutung hat das letzte Wort, das die Großfürstin mit Mühe über die Lippen brachte: Soljanka? Und was sind die sagenumwobenen »Tränen der Zarin«, von denen die Schatten bei ihrer Spurensuche erfahren?
Immer tiefer geraten die Kinder in eine Welt voller zwielichtiger Gestalten, wovon eine ihnen letztlich den Weg aus dem Dunkel zeigt: Madame Fatale aus der »Schwarzen Katze« ...





















Eine Reise für Kinder in das Berlin der 20iger Jahre
Die Geschichte entführt den Leser in die 20iger Jahren in Berlin. „Wir sind die Schatten, schnell und schlau, keiner sieht uns je genau!“ das ist der Spruch der Schattenbande. Zu der Schattenbande gehören Otto, Klara, Lina und Paule. Sie sind Waisenkinder, die auf der Straße leben und sich mit kleinen Diebstählen über Wasser halten.
Otto gerät gleich zu Anfang der Geschichte in einen fürchterlichen Schlamassel! Er wird von zwei Männern umgerannt. Als er nachsehen will, wo die herkamen, steht er plötzlich vor einer toten Großfürstin. Er wird verdächtigt und verhaftet von der Schupo. Was nun?
Von Anfang an ist das Buch spannend erzählt, so dass wir es kaum aus der Hand legen konnten. Ich habe das Buch mit meinen Söhnen 9 und 7 Jahre alt zusammen gelesen. Für meine Kinder war der berlinerische Dialekt, mit dem Paule oft sprach, und die russischen Sätze der Verbrecher zu schwer zu lesen. Aber witzig fanden sie es, wenn ich das vorgelesen habe. Auch viele Wörter kannten sie gar nicht mehr, wie Schupo oder Litfaßsäule. Hier wäre es hilfreich gewesen, eine Wörterliste am Ende des Buches zu haben. Dann könnten die Kinder selbstständig lesen und nachschauen, was die Wörter oder der Dialekt bedeuten.
Gut gefallen hat uns, dass die Schattenbande am Anfang des Buches vorgestellt wurde. Jeder einzelne Charakter hatte seine Stärken, die ihn ausmachen. Da in der Bande sowohl Mädchen und Jungen gleichermaßen vorkommen, ist das Buch für Mädchen und Jungen interessant.
Fazit: Trotz der unbekannten Wörter und des berlinerischen Dialektes ein hoch spannendes Kinderbuch!