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Die spektakulärsten Kriminalfälle Badens

Von Giftmischern, Amokläufern und Auftragsmördern
Buch
Broschiert, 288 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3954008637

ISBN-13: 

9783954008636

Auflage: 

1 (16.10.2017)

Preis: 

16,00 EUR
Amazon-Bestseller-Rang: 472.927
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3954008637

Beschreibung von Bücher.de: 

Der Vierfachmord in Urloffen, der Amokläufer in Immendingen, der Doppelmord am Titisee, die Tragödie im Pfarrhaus in Lahr und die »Mördergrube« der Hebamme Mougenot - Udo Bürger erzählt authentische Kriminalfälle, begibt sich auf die Spuren bekannter Krimineller wie des Attentäters Karl Ludwig Sand und der Raubbrüder Maisch. Faktenreich beleuchtet er Meilensteine der Kriminalgeschichte zwischen Konstanz und Freiburg, Karlsruhe und Mannheim.

Kriminetz-Rezensionen

Ausflug in die badische Kriminalgeschichte

Auftragsmörder, Kindsmörder, Amokläufer oder Giftmischerinnen, sie alle haben eines gemeinsam. Irgendwann zwischen 1815 und 1932 trieben sie im schönen Baden ihr Unwesen und wurden dafür bestraft.

Der Autor Udo Bürger geht in seinem Buch auf 70 Fälle auf Grund, die mit einer Hinrichtung endeten. Dazu tauchte er in Archive ein, führte Gespräche und hat seine Ergebnisse in diesem Buch nun wiedergegeben. Dabei geht der Autor ortsweise vor:

- Bruchsal
- Tauberbischofsheim
- Lörrach
- Walldürn
- Osterburken
- Offenburg
- Waldshut
- Mannheim
- Rastatt
- Bonndorf
- Freiburg
- Emmendingen
- Heidelberg
- Staufen
- Karlsruhe
- Stockach
- Kenzingen
- Müllheim
- Gengenbach
- Konstanz
- Adelsheim

Der Schreibstil ist zwar leicht zu lesen, jedoch merkt man dem Buch deutlich an, dass es sich um ein Sachbuch handelt. Fakten werden untermauert von Abbildungen und Fotos in schwarz-weiß, Quellen belegt. Der Leser bekommt aber nicht nur den Fall dargestellt, er erhält zudem noch weitere Informationen rund um den Fall, die Zeit und das Geschehen. Diese Einblicke machten das Buch für mich erst richtig interessant. So wird beispielsweise erläutert, warum eine Guillotine zum Einsatz kam und nicht mehr das Schwert, wo diese ihrem Standort hatte und wofür der Henker letztlich zuständig war.

Auf der einen Seite spürt man als Leser die Begeisterung, mit der der Autor sich dem Werk gewidmet hat, auf der anderen Seite ist aber auch deutlich zu erkennen, wie viel Arbeit darin steckt.

Wahrlich ist dies kein Buch, das man einfach so am Abend wegliest. Vielmehr ist es ein Buch, das man sich sukzessive erarbeiten muss, bei dem man viel lernen kann und viel Neues erfährt, gerade im Hinblick auf die Kriminalfälle des 19. Und 20. Jahrhunderts in Baden.

Fazit:
Für mich eine wunderbare Ergänzung zu meinen regionalen Krimis, da es doch das wahre Gesicht der Kriminalität in Baden zeigt.