Cover von: Der gläserne Himmel
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Der gläserne Himmel

Roman
Buch
Taschenbuch, 394 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3453359208

ISBN-13: 

9783453359208

Erscheinungsdatum: 

09.01.2017

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 35.068
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3453359208

Beschreibung von Bücher.de: 

Christian ist Mitte dreißig und Lehrer, als er in sein Heimatdorf in der Eifel zurückzieht. Seine Eltern stritten sich oft, doch sie sind immer noch ein Paar. Mit der jungen Sina, die er schon bald kennenlernt, will er eine bessere Ehe führen. Doch was bedeuten seine Träume, in denen Sina blutüberströmt in einem Graben liegt? Als Christian entdeckt, dass sowohl sein Vater als auch seine Mutter die auf mysteriöse Weise verunglückten Eltern von Sina gekannt haben, passiert das Unfassbare: In einem Moment der Unachtsamkeit verliert er die Kontrolle über seinen Wagen - auf dem Beifahrersitz seine hochschwangere Frau ...

Kriminetz-Rezensionen

Versponnen, aber mit erzählerischem Können!

Zum Inhalt:
Als frischgebackener Grundschullehrer kehrt Christian in das Dorf in der Eifel zurück, in dem er einen Teil seiner Kindheit bei einer Tante verbrachte. Nach kurzer Zeit lernt er die Dorfschönheit Sina kennen, begehren und lieben. Sie heiraten, aber ihr Glück ist nur von kurzer Dauer.

Mein Eindruck:
Wie schon in früheren Romanen bringt die Autorin eine übersinnliche Komponente in ihre Erzählung. Das kann man mögen oder nicht – falls nicht, sollte man unbedingt die Finger von diesem Buch lassen. Zu sehr beherrscht das Thema die ganze Geschichte. Außerdem stört, dass die Figuren (gelinde gesagt) seltsam agieren. Selbst die liebende Tante des Protagonisten lässt diesen im Unklaren über die Vergangenheit und die dauernden, mysteriösen Andeutungen sind nach einer Weile nicht mehr spannend, sondern nervtötend.

Trotz dieser Mängel fesselt die Geschichte. Das liegt im Großen und Ganzen an zwei Dingen:

Erstens ist das Buch nur in sehr große Kapitel unterteilt. Durch das Fehlen von offensichtlichen Bruchstellen findet der Leser nur schwer einen Ausstieg und erliegt der Versuchung, diesen erst nach dem nächsten Absatz zu suchen.

Zweitens beherrscht Frau Hammesfahr ihr Handwerk. Ihr Schreibstil zieht den Leser in den Bann und sorgt dafür, dass man sich selbst einer völlig absurden und unglaubwürdigen Story nicht entziehen kann. Auch wenn ihre Charaktere wie aus der Zeit gefallen scheinen (ja, selbst in der Eifel ist man nicht im Feudalismus stecken geblieben), fühlt man mit ihnen und auch wenn man ihr Verhalten nicht nachvollziehen kann und die Story sich immer verrückter entwickelt, möchte man wissen, was und warum etwas passiert. Das ist eine große schriftstellerische Kunst!

Mein Fazit:
„Fantastisch“ in jeder Hinsicht, mir jedoch zu fantastisch im Plot

Chris sucht nach der Wahrheit

Christian kehrt in den Ort zurück, in dem er als Kind ein paar schöne Wochen verbracht hat. Ihm kommt zuerst mehr Negatives entgegen, da er noch recht jung ist und man mit so einem jungen Lehrer keine guten Erfahrungen gemacht hat.

Irgendwann begegnet Chris dann Sina, einer jungen Frau, die eine Anziehung auf ihn ausübt, der er sich einfach nicht entziehen kann. Sie erscheint in seinen Träumen und dann ist es soweit, er macht ihr einen Heiratsantrag.

Da ihn die Träume nicht loslassen, beginnt er Nachforschungen anzustellen und so erfährt er, was vor vielen Jahren in diesem beschaulichen Dörfchen geschehen ist.

Ich muss gestehen, das letzte Buch von Frau Hammesfahr habe ich vor über 10 Jahren gelesen und schon da hatte ich mit dem Schreibstil der Autorin Probleme gehabt.

Hier hatte mich der Klappentext angesprochen und so habe ich ganz ohne Erwartungen zu lesen begonnen. Ich bin zwar recht gut in die Geschichte reingekommen, nur schon nach einigen Seiten habe ich begonnen, mich zu fragen, was die Autorin einem eigentlich erzählen möchte. Ganz ehrlich, so ganz bin ich bis jetzt noch nicht schlau aus dem Buch geworden.

Den Erzählstil fand ich auch etwas gewöhnungsbedürftig, denn die Figur des Chris erzählt die Geschichte aus seinen Erinnerungen und so ist es sehr einseitig erzählt und ja auch etwas langatmig. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Buch ursprünglich im Jahr 1995 veröffentlicht wurde, also sprich vor über 20 Jahren und sich die Leser von damals und heute vielleicht auch etwas verändert haben, ich weiß es wirklich nicht.

Die Handlung an sich fand ich zwar gut strukturiert, aber vieles fand ich nicht so ganz nachvollziehbar, jedenfalls ist es mir so ergangen. Ich persönlich fand, dass der Spannungsbogen immer mal wieder sehr hängt und es dadurch auch oft etwas zäh wurde beim Lesen. Die Figuren des Romans fand dich alle gut beschrieben, wobei ich gerade bei Sina zu Beginn recht große Probleme hatte, mir diese vorzustellen. Auch die Handlungsorte fand ich sehr gut beschrieben und so konnte man sie sich sehr gut während des Lesens vorstellen.

Alles in allem hat mir der Roman von Frau Hammesfahr leider gar nicht gefallen, wobei ich sicher bin, dass es den richtigen Leser des Buch gibt, nur anscheinend bin es nicht ich.

Für das Buch vergebe ich drei von fünf Punkten.

Nein, so bitte nicht.

Ich habe von Petra Hammesfahr bereits ein oder zwei Bücher gelesen, die mir auch gut gefielen. Dieses hier fand ich grauenhaft! Veräppelt fühlte ich mich ebenfalls, denn das Buch, das als Neuerscheinung propagiert wurde, ist bereits 1995 erschienen und wurde jetzt offenbar nochmals neu aufgelegt. Für was???

Zur Handlung:
Christian ist Lehrer, Ende zwanzig und nimmt eine Stelle als Grundschullehrer im Dorf seiner Kindheit an. Er zieht bei seiner Tante ein, die nie aus dem Dorf wegging. Die Grundschulkinder machen ihm zunächst Schwierigkeiten und Sina, die Dorf-Lolita, ist offenbar schuld daran. Sie wird von den Dorfbewohnern die "Herrin über gut und böse" genannt und ist sehr mysteriös.

Christian fühlt sich magisch von ihr angezogen, verliebt sich in sie und heiratet sie schließlich. Dabei wird alles überschattet von der Vergangenheit und Christians seltsamen Albträumen, die alle von Sina und/oder ihrer Mutter handeln, die blutüberströmt in einem Graben liegt. Nach und nach kommt das Drama aus der Vergangenheit ans Licht.

Die Handlung zieht sich wie Kaugummi. Alle, aber wirklich alle Figuren sind meiner Meinung nach völlig unsympathisch und handeln völlig abstrus. Teilweise wirken die handelnden Personen psychotisch.
Der ganze Roman ist unrealistisch, verworren, unlogisch und langweilig. Für Frau Hammesfahr mag die Neuauflage eine gute Geldquelle sein, für den Leser ist dieses Buch eine Zumutung und eine einzige Quälerei. Grauenhaft!