Die Akte Zodiac 1

Seiten: 

68

Verlag: 

ISBN-10: 

3955308189

ISBN-13: 

9783955308186

Auflage: 

1 (07.10.2016)

Preis: 

1,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 122.985
Amazon Bestellnummer (ASIN): B01KXP2NJW
Beschreibung von claudi-1963

Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und den Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat. Der ZODIAC gehört zu Amerikas berühmtesten Serienkillern. Hollywoodfilme wurden über ihn gedreht, unzählige Bücher geschrieben, und dennoch liegt seine Identität bis heute im Dunklen verborgen. Eva Lendt und Marco Brock ahnen, dass sie den jetzigen Killer nur fassen können, wenn sie die Taten des damaligen verstehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt … Teil 1.

Kriminetz-Rezensionen

Die Akte Zodiac Teil 1

Auf einem verlassenen Parkplatz wird ein Liebespaar regelrecht hingerichtet. Die Kriminalkommissarin Eva Lendt wird mit den Ermittlungen betraut, aber durch die wenigen Spuren, die es gibt, treten sie auf der Stelle. Als sie den arroganten Fallanalytiker Marco Brock zur Seite gestellt bekommt, ist sie wenig begeistert. Denn seine Überheblichkeit macht ihn nicht gerade beliebt. Als er aber beginnt, Zusammenhänge mit einem Serienmörder herzustellen, der in den 60er Jahren in den USA gemordet hat, muss Eva erkennen, dass Brock ihnen doch eine Hilfe sein könnte. Gemeinsam machen Sie Jagd auf einen Täter, der vom Zodiac besessen scheint.

Ein spannender erster Teil, der Lust auf die Fortsetzungen macht. Flüssig geschrieben und sehr gut recherchiert, so dass die Story sehr glaubhaft ist.

Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt, allen voran Eva und Brock. Die Kabbeleien zwischen den beiden geben der Geschichte noch ein bisschen Würze, denn es ist abzusehen, dass die beiden noch öfters aneinander geraten werden.

Vier Teile einer Geschichte

Kommissarin Eva Lendt und ihr Partner Oliver Lamprecht ermitteln in Köln. Als Marco Brock zum Team stößt und behauptet, dass ein Nachahmungstäter dem Zodiac-Killer, der in den späten 1960er Jahren in den USA mordete, neues Leben einhaucht, stellt diese sich komplett quer. Brock lässt sich jedoch nicht von seiner Überzeugung abbringen.

Der Krimi ist in vier Teile aufgegliedert. Das mag an sich in einem Printbuch interessant sein, aber vier einzelne eBook-Bände daraus zu machen, war nicht die beste Idee. Auch die Rezension dazu fällt mir gerade richtig schwer. Vier einzelne Rezensionen machen wenig Sinn, bei einer einzigen Rezension läuft man Gefahr, zu viel zu verraten.

Bleibt also der Versuch, ohne Spoiler genug zu erzählen, ohne die Spannung zu rauben!

Das Ermittlerteam erinnert ein wenig an die Teams der aktuell gängigen Serien, wie Hawaii 50 oder Criminal Intent. Nur eben in Köln statt den Staaten. Aber die Arbeit von Brock ist die eines Profilers, deren Vorgehensweisen in Deutschland nur bedingt eingesetzt werden.

Die Charaktere sind grundverschieden. So selbstbewusst sowohl Eva als auch Marco sind, unterscheiden sich beide doch in der Art, wie sie das zeigen. Brock ist ruhig, Eva aufbrausend. Oliver steht im Schatten der beiden.

Im ersten Teil lernt der Leser die Ermittler kennen und erfährt einiges über den „echten“ Zodiac und die Vorkommnisse in Köln. Am Ende sorgt ein böser Cliffhanger dafür, dass man quasi weiterlesen muss. Gut geschrieben sind auch die drei weiteren Teile. Es tauchen eine Menge Verdächtige auf, der eine oder andere gerät wieder aus dem Fokus, andere dafür wieder in den Fokus, neue Erkenntnisse tauchen auf, ein Plan entsteht und dann kommt der große Showdown.

Ich persönlich fand die Wendungen ganz gut gelungen, doch zum Teil auch etwas zu tricky konstruiert – der Leser kann vieles gar nicht wissen und wird so dem möglichen eigenen „Ermittlungserfolg“ nie nahekommen. Das Ende ist insofern offen, als dass die Protagonisten noch viel Stoff für weitere Bücher liefern. Dann aber hoffentlich „einbändig“ und möglichst in Papierform.

Ich mag den Stil von Linus Geschke sehr und bin von den Büchern „Die Lichtung“ und „Und am Morgen waren sie tot“ absolut begeistert. Auch wenn „Die Akte Zodiac“ ein Herzensprojekt von diesem großartigen Autor ist, hat er mich damit nicht überzeugen können. Ohne die Rückblenden in die 1960er und 1970er Jahre hätte mir auch die Story gar nicht gefallen. Das ist schade und ich weiß, das geht besser. Der Krimi ist für mich diesmal leider nur Mittelklasse und deshalb kann ich auch nur drei Sterne geben.

Die Akte Zodiac Teil I-IV

Ein temporeicher und nervenaufreibender Thriller um einen Serientäter.

Die beiden Kommissare Eva Lendt und ihr Kollege Oliver stehen vor einem Problem. Ein Serientäter treibt im Umkreis von Köln sein Unwesen. Er tötetet kaltblütig und scheinbar willkürlich junge Paare und hinterlässt keine Spuren, die die Ermittlungen in eine entscheidende Richtung bringen könnten. Das Duo erhält plötzlich Unterstützung von einem sehr erfolgreichen Fallanalytiker, Marco Brock. Schnell hat dieser Parallelen zu einem sehr alten aber berühmten Fall eines Serientäters aus den USA herausgefunden. Sollten die aktuelle Morde wirklich auf den damals ungeklärten Morden eines niemals entlarvten Serientäters beruhen? Das Team ermittelt auch in diese Richtung, da für den Fall, dass es sich bestätigen sollte, weitere Morde zu erwarten wären. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt ...

Linus Geschke schafft es wieder, mich mit seinem sehr lebendigen und kurzweiligen Erzählstil schnell an die Geschichte zu fesseln. Seine Hauptprotagonisten, in diesem Fall in erster Linie Eva Lendt und Marco Brock, werden sehr interessant charakterisiert. Allein dem Zusammenspiel dieser beiden starken Charaktere zu folgen macht das Buch schon lesenswert. Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn des Buches mit den ersten Morden auf ein hohes Niveau gehoben und durch den Bezug zu den realen Fällen in der Vergangenheit und neuen Erkenntnissen bei den Ermittlungen ständig aufrechtgehalten. Das für mich völlig überraschende Ende ist im Nachgang schlüssig und für den Leser quasi nicht vorhersehbar. Durch den Realbezug wirkt der Fall erschreckend authentisch und sorgt für ein paar spannende Stunden.

Insgesamt hat mir "Die Akte Zodiac" hervorragend gefallen. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass das Buch in vier ebook-Teilen auf dem Markt erschienen ist, eine Gesamtfassung als ein Buch empfinde ich einfach als angenehmer. Ich möchte den Thriller aber unbedingt weiterempfehlen und bewerte ihn mit 5 von 5 Sternen!!

"Ich bin Zodiac"

Auf einem abgelegenen Parkplatz wird ein ermordetes Liebespärchen gefunden. Zunächst sieht es nach einem Einzelfall aus, dem sich Eva Lendt und ihr Partner Olivier widmen. Doch als der Fallanalytiker Marco Brock zum Team hinzustößt, wird schnell klar, hier agiert ein Serienkiller. Aber nicht nur das, der Killer scheint den ZODIC aus Amerika kopieren zu wollen. Können Eva und ihr Team den Killer noch rechtzeitig stoppen?

Das Buch besteht aus vier Teilen, die man nicht unabhängig voneinander lesen kann. Es handelt sich um eine fortlaufende Geschichte. Weswegen man diese allerdings in vier Teile zerrissen hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

Bei diesem Teil handelt es sich um den ersten Teil und damit den Einstieg in die Geschichte. Man wird zunächst mit dem ersten Mord konfrontiert und lernt sowohl Eva, Olivier, wie auch den Fallanalytiker Marco Brock kennen, der eine Koryphäe auf seinem Gebiet zu sein scheint. Neben den Morden, lernt man die Protagonisten etwas besser kennen und einschätzen.

Die Geschichte nimmt einen förmlich mit und endet dann allerdings sehr abrupt mit einem Cliffhanger und dem Wunsch, so schnell wie möglich weiter lesen zu können. Hierfür muss dann aber Teil 2 her.

Fazit:
Ein gelungener Einstieg in einen spannenden Krimi. Ich hätte mir nur gewünscht, dass es die Geschichte zusammenhängend als ein Buch geben würde und nicht in vier Teile zerrissen.