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Piranha

Der erste Fall für Maxwell Charles Schmidbauer. Thriller
Buch
Broschiert, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3981676823

ISBN-13: 

9783981676822

Erscheinungsdatum: 

10.2014

Preis: 

13,90 EUR
Amazon-Bestseller-Rang: 1.136.325
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3981676823

Beschreibung von Bücher.de: 

In der Erlanger Uni-Klinik erwacht der SEK-Beamte Maxwell Charles Schmidbauer aus dem Koma nachdem ihn jemand am helllichten Tag in einer Autowerkstatt in den Kopf geschossen hatte und kann sich zunächst an nichts erinnern.

Doch dann stürzt ihn das Foto einer Tätowierung in ein Kaleidoskop der Erinnerungen: Szenen vom Tatort tauchen wieder auf und überblenden sich mit Erlebnissen während seines Einsatzes im Bosnien-Krieg. Wieder bei Kräften macht sich Maxwell auf die Jagd nach dem Kerl mit dem Piranha-Tattoo am Hals und folgt der Spur nach Lissabon.

Auf der anderen Seite des Erdballs entgeht währenddessen die junge Journalistin Renata Teixeira nur knapp einem Anschlag, als sie im Auftrag eines Londoner Magazins auf einem Weingut in der Nähe von São Paulo für eine Reportage über brasilianischen Rotwein recherchiert.

In keinem Versteck ist sie vor ihrem Verfolger sicher - weder auf einem Containerschiff, noch in Afrika oder London, wo sie versucht, die Abnehmer des Rotweins aufzuspüren, um mehr über die Machenschaften auf dem Weingut herauszubekommen. Immer wieder findet sie der Killer und fährt mit seiner grausamen Jagd fort. Wie belastend, wie explosiv sind die Unterlagen, die sie von der Winzerin vor deren Ermordung erhalten hat?

Kriminetz-Rezensionen

Ein sehr spannender Drogen-Thriller

In der Erlanger Uni-Klinik erwacht der SEK-Beamte Maxwell Schmidbauer nach einer Kopfschussverletzung aus dem Koma – und kann sich zunächst an nichts erinnern. Doch dann stürzt ihn das Foto einer Tätowierung in ein Kaleidoskop der Erinnerungen: Szenen vom Tatort tauchen wieder auf und überblenden sich mit Erlebnissen während seines Einsatzes im Bosnien-Krieg. Wieder bei Kräften macht sich Maxwell auf die Jagd nach dem Kerl mit dem Piranha-Tattoo am Hals und folgt der Spur nach Lissabon.

Auf der anderen Seite des Erdballs entgeht währenddessen die junge Journalistin Renata Teixeira nur knapp einem Anschlag, als sie im Auftrag eines Londoner Magazins auf einem Weingut in der Nähe von São Paulo für eine Reportage über brasilianischen Rotwein recherchiert. Obwohl sie auf einem Containerschiff untertaucht, gelingt es dem Auftragskiller, ihre Spur zu verfolgen und ihr erneut aufzulauern, um zu vollenden, was ihm bislang missglückte.

Mal etwas ganz anderes von der Autorin, die ich bislang nur durch ihre Regionalkrimis gekannt habe. Aber ich muss sagen: Einfach klasse - fast noch besser als Hackenholt & Co., auch wenn man die Bücher eigentlich nicht mit diesem hier vergleichen kann.

Das geht schon mal damit los, dass es in diesem Buch mehrere Handlungsstränge gibt. Drei, um genau zu sein. Eigentlich mag ich das nicht so, aber hier hat es mir dann doch gut gefallen, da die Kapitel äußerst kurz gehalten sind und man dadurch nicht das Gefühl hat, man würde in einer anderen Handlung etwas verpassen. Ich lese immer abends vor dem Einschlafen - und habe des Öfteren ein, zwei, drei Kapitel mehr gelesen als geplant.

Mit Maxwell Charles Schmidbauer ist der Autorin wieder ein sehr ansprechender Protagonist gelungen. Anfänglich bedauert man ihn, als er im Krankenhaus aufwacht und scheinbar so gar nicht mit der neuen Situation zurechtkommt. Aber man merkt schnell, dass er ein Kämpfer ist und nicht unter die Räder kommt. Und auf den Mund gefallen ist der Herr auch nicht. Wer jetzt aber glaubt, dass er ein oberflächlicher Macho wäre, liegt völlig falsch. Das zeigt sich schon in den Rückblenden an die Zeit seines Einsatzes während des Bosnienkriegs, in denen mit der Zeit sein wahrer Charakter dargestellt wird.

Atmosphärisch dicht fand ich auch die Ortsbeschreibungen, egal ob es Lissabon, Sao Paulo oder Lagos war. Man hat das Gefühlt, das Menschengetümmel, die Geräuschkulisse und die Verhältnisse, in denen die Leute leben, immer genau vor sich zu haben.

Und dann ist da natürlich noch die Spannung. Viele Kapitel habe ich nur so überflogen, weil ich unbedingt wissen wollte, was passiert. Gerade die Ermittlungen in Hamburg und die Verfolgung zum Schluss über die Autobahn nach Dänemark haben mich eine halbe Nacht gekostet.