Cover von: Montecrypto
Amazon Preis: 16,00 €
Bücher.de Preis: EUR 16.00

Montecrypto

Thriller
Buch
Broschiert, 448 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3462001574

ISBN-13: 

9783462001570

Auflage: 

1 (04.03.2021)

Preis: 

16,00 EUR
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3462001574

Beschreibung von Bücher.de: 

Wer das Geld hat, hat die Macht.

Sein Geld hat der spleenige Start-up-Unternehmer Gregory Hollister größtenteils in der Kryptowährung Bitcoin angelegt. Als er bei einem Unfall ums Leben kommt, beginnt die Suche nach seinem Privatvermögen. Das hat der paranoide Kalifornier gut versteckt. Wo befindet sich der digitale Schatz, den die Medien bereits Montecrypto nennen?

Hollisters Witwe beauftragt den Privatdetektiv Ed Dante, das verschwundene Geld aufzuspüren. Dante recherchiert und stellt bald fest, dass etliche Personen hinter Montecrypto her sind. Das ist angesichts der kolportierten Summe von mehreren Milliarden Dollar nicht weiter verwunderlich - aber die anderen Interessenten sind keine gewöhnlichen Schatzsucher. Warum interessieren sich ausländische Geheimdienste, das FBI und die Mafia für den Schatz?

Dante erkennt, dass Hollisters Vermächtnis aus mehr besteht als aus einem Haufen digitaler Münzen. Möglicherweise ist Montecrypto der Schlüssel zu einem immensen Finanzskandal, der die gesamte Weltwirtschaft in den Abgrund reißen könnte. Wird es Dante gelingen, das Geheimnis von Montecrypto zu lüften, bevor der digitale Schatz in die falschen Hände gerät?

Eine weltweite Suche beginnt, die von Los Angeles über New York und Frankfurt bis nach Zug führt, ins sogenannte »Crypto Valley« der Schweiz.

»Montecrypto« ist ein raffinierter literarischer Thriller über die neue internationale Finanzwirtschaft. Wer hat in Zukunft das Geld? Und wer die Macht? Hochspannend und aktuell: Tom Hillenbrand erweist sich mit diesem Buch als Meister des politischen Spannungsromans.

Kriminetz-Rezensionen

Rasante Schnitzeljagd nach einem digitalen Schatz

Der Ex-Banker und Privatschnüffler Ed Dante aus LA bekommt einen geheimnisvollen Auftrag. Nach dem tragischen Flugzeugabsturz des millionenschweren Selfmade-Unternehmer Greg Hollister soll er dessen unfassbar großes Vermögen in Bitcoins aufspüren. Zu seinem Glück trifft Dante auf die Bloggerin Mercy Mondegno, die sich in diesem Bereich bestens auskennt und ihm eine große Hilfe ist. Gemeinsam begeben sich die beiden auf spannende Schatzsuche …

»Montekrypto« ist ein gelungener Wirtschafts-Thriller von Autor Tom Hillenbrand, der sich im Besonderen mit den neuartigen digitalen Kryptowährungen beschäftigt. So ganz nebenbei und während einer durchweg spannenden Schnitzeljagd bekommt man einiges an Wissenswerten über diese neuartigen Finanzmittel mitgeteilt, alles wird recht anschaulich erklärt! Es hat mich schon immer mal interessiert, was es mit den Bitcoins so auf sich hat!

Besonders was Cocktail-Drinks und Punk-Musik anbelangt, bekommt der Leser einiges serviert, da der »erste« Protagonist, auch »First Quartermain« (der erste Schatzsucher;) genannt, dafür ein besonderes ausgeprägtes Faible hat. Sowohl der Schreibstil sowie der Humor des Autors gefällt mir dabei außerordentlich.

Auch wenn die Geschichte vielleicht kein atemraubender Thriller ist, entwickelt sich eine prickelnde Spannung, die am Ende einen finalen Showdown bietet!

Mein Fazit:
Das Buch und das Thema haben mir sehr gut gefallen, eine gelungene Kombination aus Spannung, Action und Wissenswerten! Würde ich in die Sparte Wirtschafts-Krimi/Thriller stecken. Eine tolle Lektüre, wenn man auf Rätsel, Finanzwirtschafts- und Verschwörungs-Geschichten steht!

Wundervolles Buch mit einem saublöden Showdown

Buchmeinung zu Tom Hillenbrand – Montecrypto

»Montecrypto« ist ein Kriminalroman von Tom Hillenbrand, der 2021 bei KiWi-Paperback erschienen ist.

Zum Autor:
Tom Hillenbrand studierte Europapolitik und war Ressortleiter bei Spiegel Online. Seine Krimis um den Luxemburger Koch Xavier Kieffer (»Teufelsfrucht«, »Rotes Gold«, »Letzte Ernte«, »Tödliche Oliven«, »Gefährliche Empfehlungen«, »Bittere Schokolade«) sind Bestseller.

Für seine Scifi-Thriller »Drohnenland« und »Hologrammatica« wurde Hillenbrand mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Kurd-Laßwitz-Preis, dem Bremer Krimipreis sowie dem Deutschen Science-Fiction-Preis ausgezeichnet. Er lebt in München.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich zu Anfang vor allem mit seinem Wortwitz und seinen verdeckten Anspielungen auf Personen und Bücher begeistert. Die beiden Hauptfiguren sind mit vielen Grautönen gezeichnet und bieten Raum für Überraschungen. Ed Dante ist ein fähiger Wirtschaftsdetektiv, der aber zu viel trinkt. So konnte man neben Informationen über Kryptowährungen auch etliche Cocktailrezepte kennenlernen. Ed kennt sich als ehemaliger Banker im klassischen Finanzwesen aus. Er wird von der Journalistin Mercy Mondergo unterstützt, die Computerwissen sowie Kenntnisse und Kontakte zur Kryptocommunity beisteuert. Sehr interessant fand ich die Informationen zum gesellschaftlichen Hintergrund der Kryptogemeinde. Die Geschichte wird aus der Sicht Ed Dantes erzählt und man kann seinen Gedankengängen gut folgen.

Scheint es sich zu Beginn um eine Schnitzeljagd mit besonders hohem Preisgeld zu handeln, so beschleicht Dante und damit auch dem Leser bald das Gefühl, dass da mehr dahintersteckt. So wird die Spannung hochgehalten. Man leidet mit den sympathischen Ermittlern mit und nähert sich über etliche Umwege der Lösung.

Leider wird der Gesamteindruck durch einen Showdown in bester James Bond Manier eingetrübt, der so gar nicht zum Stil der Handlung passen will.

Fazit:
Eine in weiten Teilen überragende Erzählung zu einem interessanten Thema, die leider durch den Showdown deutlich entwertet wird. So vergebe ich nur vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten), spreche aber eine klare Leseempfehlung aus.