Frankfurter Buchmesse 2018

Kriminetz begann den Messerundgang beim Gmeiner Verlag. Auf dem Foto Verleger Armin Gmeiner mit Claudia Schmid. Am Wochenende informierte sich zudem Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, bei Programmleiterin Claudia Senghaas über das Verlagsprogramm. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz

Die 70. Buchmesse in Frankfurt wurde von traumhaftem Bilderbuchwetter begleitet! So war es möglich, einige Termine auf den Sonnenplatz zwischen den Messehallen zu legen, wo auch das schöne historische Spiegelzelt steht, in dem Lesungen stattfinden.

Kriminetz begann den Messerundgang beim Gmeiner Verlag. Verleger Armin Gmeiner präsentierte mit seinem Team, wie die anderen Verlage auch, sein aktuelles Programm. Während der Fachtage sind Buchhändlerinnen und Buchhändler eingeladen, sich über Neuerscheinungen zu informieren und diese für ihr Sortiment zu bestellen, bevor dann am Wochenende die Messe für alle Gäste offensteht.

Die Programmpunkte während der Buchmesse sind derart vielgestaltig, es war uns nur möglich, einen kleinen Teil davon zu besuchen und Fotos zu machen. Deshalb ist unser Bericht ein kleiner Ausschnitt aus dem Buchmessengeschehen. Wir besuchten beispielsweise die „Leseinsel der unabhängigen Verlage“, wo die vielfach ausgezeichnete französische Schriftstellerin Dominique Manotti im Gespräch mit Kirsten Reimers und der Übersetzerin Iris Konopik ihr bereits 12. Buch „Kesseltreiben“ vorstellte. Die promovierte Wirtschaftshistorikerin, die eigentlich Marie-Noëlle Thibault heißt, schrieb ihren ersten Roman mit 50 Jahren. Sie interessiert sich im Rahmen ihrer Bücher dafür, ein besonderes Milieu lebendig werden zu lassen und will hinter dem Schein die Realität entdecken. Sie beschreibt den Kriminalroman als DEN Roman des 21. Jahrhunderts, denn „wir leben in einer Zeit der Krise. Alles bewegt sich. Das Geld ist wichtiger als das Produkt. Geld, das aus Verbrechen stammt, macht 30 Prozent aus. Multinationale Konzerne haben mehr Bedeutung als die Staaten. Die Klimakrise kann man nicht in der Art von „Romeo und Julia“ erzählen, deshalb ist der Krimi der Roman des 21. Jahrhunderts“.

Wen wir sonst noch trafen, haben wir fotografisch festgehalten und den Text zur Bildunterschrift gefügt. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern in unseren Fotos!

Ehrengast der diesjährigen Buchmesse war übrigens Georgien. Norwegen ist Ehrengast der Buchmesse 2019.

Bärbel Schäfer im Interview mit Volker Kutscher, dessen historische Kriminalromane um Gereon Rath die Vorlage für die Erfolgsserie in der ARD "Babylon Berlin" sind. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Eine besonders große Freude war es für Claudia Schmid, beim Schlendern durch die Gänge Schriftsteller Titus Müller zu treffen, Autor zahlreicher erfolgreicher Romane. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Literaturkritiker Denis Scheck, der mit "Druckfrisch" eine eigene Sendung in der ARD hat. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Roswitha Budeus-Budde im Gespräch mit Friedrich Ani über den neuen Fall für Tabor Süden "Der Narr und seine Maschine". Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Kriminetz meets Krimidetektor! Claudia Schmid und Kirsten Reimers. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Die "Heidelberger Autorinnen" der UNESCO City of Literature Marion Tauschwitz (rechts) und Claudia Schmid bei der Buchmesse in Frankfurt mit Klaus Knobloch. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Inger-Maria Mahlke, die für ihren Familienroman "Archipel" mit dem Deutschen Buchpreis 2018 ausgezeichnet wurde. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Der Messe-Stand von KBV, traditionell mit dem großen blutverschmierten Messer. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Kirsten Reimers im Gespräch mit Dominique Manotti und Übersetzerin Iris Konopik. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Ellin Carsta, deren Titel „Eine neue Zeit“ auf Platz 1 der BILD Belletristik Bestseller-Liste steht. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Katrine Engberg stellt auf der ARD-Bühne ihre "Krokodilwächter" vor. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Anna Simons alias Anna Schneider stellt auf der ARD-Bühne ihren Thriller "Verborgen" vor. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Max Annas hatte seine beklemmende Dystopie "Finsterwalde" dabei. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Melisa Schwermer im Gespräch zu "Der Tod uns scheidet". Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Nele Neuhaus verlegt den "Muttertag" auf den 19.11. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Mick Herron bei Diogenes. Sein aktueller Titel heißt "Slow Horses" und ist der erste Band um MI5-Agent Jackson Lam, der ins Deutsche übersetzt wurde.. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz
Tatjana Kruse lässt in "Stick oder stirb!" ihren Kommissar Seifferheld erneut ermitteln. Foto: © Jürgen Schmid, Kriminetz