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Flaschenpost vom Mörder

Der dritte Fall für die Kripo Wattenmeer. Nordseekrimi

Seiten: 

296

Verlag: 

ISBN-10: 

374487172X

ISBN-13: 

9783744871723

Auflage: 

4 (13.03.2018)

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 234.238
Amazon Bestellnummer (ASIN): 374487172X
Beschreibung von Ulrike Busch

Nach einer Partynacht im Sommer 1997 wurde die lebensfrohe Nina Asmus tot am Strand von Amrum gefunden. War es wirklich ein Unglück, wie die Ermittlungen des Vorgängers von Hauptkommissar Kuno Knudsen ergaben?

Zum zwanzigsten Jahrestag von Ninas Tod planen die damaligen Freunde eine Gedenkparty. Am Morgen dieses Tages findet ein Mitglied der Clique eine Flaschenpost am Strand, wie es scheint, ein Geständnis von Ninas Mörder. Und: Der Unbekannte kündigt an, weiter töten zu wollen.

Bei ihren Ermittlungen stoßen Kuno Knudsen und sein Kollege Arne Zander auf Erinnerungslücken, Mauern und Widersprüche. Plötzlich zeigt der Mörder, dass er es ernst meint.

Kriminetz-Rezensionen

Die Clique

Vor 20 Jahren starb Nina Asmus nach einer Party beim Baden im Meer. Ihre Mutter und ihre Freundin glaubten nicht an ein Unglück.

Philipp findet beim Joggen eine Flaschenpost am Strand von Amrum. Genau an der Stelle, wo er damals die Leiche von Nina fand. In der Flaschenpost findet sich ein Geständnis von Ninas Mörder und ein weiterer Mord wird angedroht.

Hauptkommissar Kuno Knudsen und sein Kollege Arne Zander rollen den Fall neu auf. Bei ihren Ermittlungen in Ninas alter Clique stoßen sie auf Schweigen, Widersprüche und jede Menge Erinnerungslücken.

Beim Lesen kommt Sehnsucht nach Meer, Strand und einer salzigen Brise auf. Aber die Idylle trügt. Nach und nach werden immer mehr Details von den Geschehnissen rund um Ninas Tod und den Strukturen innerhalb ihrer Clique bekannt.

Die Geschichte „Flaschenpost vom Mörder“ von Ulrike Busch liest sich zügig. Die Charaktere sind vielschichtig und einige von ihnen kamen so überhaupt nicht mit Nina klar. Aber auf einer kleinen Insel hat man nicht die Auswahl sich seine Clique auszusuchen. Man war in der Clique, egal, ob man miteinander konnte oder nicht. Streitereien waren vorprogrammiert.

Der Leser kann rätseln, welche Streitereien führten wohl zum Tod von Nina. Schnell ist klar, dass es jemand aus dem nähren Umfeld gewesen sein muss. Das hält die Spannung etwas zurück. Trotzdem ist die Story fesselnd und bietet noch die ein oder andere Überraschung.

Für den Hauptkommissar Kuno Knudsen und seinen Kollegen Arne Zander ist es der 3. gemeinsame Fall. Unabhängig von den Vorgängerfällen „Pfauenfedernmord“ und „Jaspers letzter Flirt“ kann „Flaschenpost vom Mörder“ gelesen werden. Wer „Jaspers letzter Flirt“ kennt, hätte sich sicher gewünscht, dass der hartnäckige und seltsame Inselreporter Friedrich Fliegenfischer eine dominantere Rolle in diesem Fall gespielt hätte.

Lesenswert ist „Flaschenpost von einem Mörder“ von Ulrike Busch auf jedem Fall.