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Inselkiller

Der vierte Fall für Lukas Jansen. Ostfrieslandkrimi
Buch
Taschenbuch, 200 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3955739368

ISBN-13: 

9783955739362

Auflage: 

1 (26.02.2019)

Preis: 

11,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 413.322
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3955739368
Beschreibung von Rena Larf

Ein Doppelmord stört die Idylle der ostfriesischen Insel Langeoog. Ein Mann und eine attraktive junge Frau werden in den Dünen erschossen aufgefunden. Vieles deutet darauf hin, dass sie an diesem Ort intime Stunden verbringen wollten. Der junge ostfriesische Kommissar Lukas Jansen nimmt die Ermittlungen auf. Unter Verdacht: Der Urlauber, der angeblich nur die Leichen fand. Er stammt aus derselben Gegend wie das männliche Mordopfer und seine Fingerabdrücke befinden sich an der Waffe, die am Tatort liegt. Doch Jansen ermittelt in alle Richtungen. Tötete der Inselkiller aus Eifersucht? Edda, das weibliche Mordopfer, war in der sechsten Woche schwanger … Und welche Rolle spielen die vielen Federn von Seevögeln rund um den Tatort? Der Fall steckt voller Rätsel, und nur wenige Tage später verschwindet ein bekannter Umweltschützer spurlos. Gibt es zwischen den Ereignissen einen Zusammenhang?

In der „Lukas Jansen ermittelt“ - Reihe sind bisher erschienen:
1. Adlerkiller
2. Bienenkiller
3. Nordseekiller
4. Neuer Ostfrieslandkrimi: Inselkiller

Alle Krimis von Nick Stein können unabhängig voneinander gelesen werden.

"Inselkiller" ist auch als eBook erhältlich!

Kriminetz-Rezensionen

Von Ostfriesland nach Fernost

„Inselkiller“ von Nick Stein ist der vierte Fall für Lukas Jansen, der inzwischen als Kommissar beim LKA Niedersachsen arbeitet und dort für Umweltdelikte zuständig ist. Derzeit hospitiert er bei der Dienststelle in Wittmund.

Ein Liebespaar wird erschossen in den Dünen von Langeoog, einem Naturschutzgebiet, gefunden. Wer waren die beiden? War Eifersucht hier im Spiel? Es ist nicht einfach Motiv und Täter zu finden.

Plötzlich wird ein engagierter Naturschützer vermisst. Da im ersten Fall nach einer Woche keine neuen Erkenntnisse vorliegen, sucht Lukas nach Spuren des Verschwunden. Bei Ermittlungen zur Tatwaffe des ersten Mordes stößt er auf heiße Spuren. Ein Zusammenhang zwischen beiden Fällen scheint nicht völlig ausgeschlossen.

Lukas geht akribisch jedem Hinweis nach und findet Verdächtige, die gerade von Bremen über London nach Hongkong wollen. Doch er handelt eigenmächtig, ohne sich mit Kollegen anderer Dienststellen abzustimmen. Der Krimi nimmt rasant an Tempo zu und Lukas, der schon die Zielpersonen verhaften will, wird von der Bundespolizei auf dem Flughafen gestoppt und auf den Boden der Tatsachen gebracht. Doch so schnell gibt er nicht auf und nutzt seine Kontakte zu seinem Freund Holger von Interpol. Gemeinsam reisen die beiden Polizisten nach Hongkong, um die ostfriesischen Mordfälle und einige Umweltdelikte zu klären. Was er dann alles in Fernost passiert, darüber möchte ich hier nichts verraten. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus.

Mit einem lockeren, humorvollen und spannenden Schreibstil kann der Autor überzeugen und unterhaltsam ernste Problem darstellen. Das Thema illegaler Handel mit geschützten Tieren und Heilmitteln tierischen Ursprungs wird in dieser spannenden Geschichte interessant und lehrreich dargestellt.

Natur- und Artenschutz sind in China auch nicht unbekannt, doch Profitgier und Machtmissbrauch sind der Boden, auf dem Verbrechen gedeihen. So verwundert es nicht, dass noch immer seltene und vom Aussterben bedrohte Tiere verzehrt oder zu zweifelhaften Medikamenten verarbeitet werden. Hier kämpft Lukas Jansen mit allen Mitteln für den Natur- und Artenschutz und gewinnt weitere Sympathien. Mir hat gefallen, dass bei der Darstellung der Situation in China differenziert wurde. Geldgierige und gewissenlose Menschen gibt es in allen Ländern. Doch auch in China versucht man mittlerweile die Natur zu schützen und vom Aussterben bedrohte Arten zu bewahren.

Lukas Jansen ist sympathisch und sehr ambitioniert. Dabei zeigt er sich aber auch ein wenig selbstgefällig und ist sehr von sich überzeugt. So gerät er immer wieder unfreiwillig in gefährliche, aber auch komische Situationen.

Die länderübergreifende Lösung der Fälle war in sich schlüssig und nachvollziehbar. Nick Stein ist ein erfrischender und unterhaltsamer Krimi gelungen, der einen von der ersten Seite an fesselt und den Alltag vergessen lässt. Ich freue mich schon auf weitere Fälle und vergebe 5 Sterne und ein klare Leseempfehlung.

Mein Dank gehrt an den Klarant-Verlag, der mir kostenlos ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine ehrliche Lesermeinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Mord und andere Verbrechen

Ein Urlauber findet in den Dünen von Langeoog ein Pärchen, dass offensichtlich beim Schäferstündchen erschossen wurde. Der junge ostfriesische Kommissar Lukas Jansen, der eigentlich für Umweltkriminalität zuständig ist, macht sich mit Eifer an die Ermittlungen. Kann es sich um eine Eifersuchtstat handeln? Eigentlich ist Jansen in Elternteilzeit, aber plötzlich hat er alle Hände voll zu tun. Neben dem Mordfall muss er auch noch den Diebstahl von Glasaalen klären und ein Umweltschützer wird auch vermisst. Auch machen ihn die Federn stutzig, die überall in den Dünen in der Nähe der Mordopfer zu finden sind. Wieso passiert außerhalb der Hauptsaison plötzlich so viel auf Langeoog? Gibt es einen Zusammenhang?

„Inselkiller“ ist bereits der vierte Band aus dieser Reihe. Das Buch lässt sich schnell und flüssig weglesen.

Lukas Jansen ist jung, ehrgeizig und mit seinen Zwillingen Ella und Onno eigentlich ausgelastet, aber bei diesem Mordfall muss er einfach ermitteln. Seine Frau Lisa, die gerade eine Rechtsmedizin-Abteilung im Krankenhaus Wittmund aufbaut, unterstützt ihn dabei. Manchmal hilft sogar Spürhund Jackie. Aber es gibt auf der Insel auch einige Personen, die Lukas gegenüber nicht so wirklich gesprächig sind, dafür haben sie gute Verbindungen untereinander. Doch auch Lukas hat seine Connections und die sorgen dafür, dass er ganz schön rumkommt. Für ihn ist es auch besser, wenn er wegbleibt, denn im Hause Jansen herrscht Mumps.

Welch ein Ausmaß seine Ermittlungen annehmen werden, konnte er in den Dünen noch nicht ahnen. Doch es gibt immer wieder Leute, die den Hals nicht vollkriegen und die skrupellos sind, wenn es ums Geldverdienen geht.

Es ist ein spannender Krimi und manche Wendung hätte ich so nicht erwartet. Aber es war auch erschreckend, wie Menschen bedenkenlos den Umweltschutz umgehen. Dabei geht es sogar manchmal nicht nur um Geld, sondern auch um Aberglauben und Scharlatanerie.

Ein unterhaltsamer und spannender Umwelt-Krimi.

Kurzweilig

Auf Langeoog wird ein Liebespaar ermordet. Lukas Jansen, derzeit in Elternteilzeit, übernimmt vertretungsweise, doch schließlich muss er den Fall wieder abgeben. Auch auf Lukas' Schreibtisch, dessen eigenes Einsatzgebiet Umweltverbrechen sind, landen neue Fälle, von denen einer internationale Ermittlungen nach sich zieht. Doch auch der Langeooger Fall kommt wieder zu ihm zurück.

Bisher hatte ich noch keinen Band der Reihe (dies ist Band 4) gelesen, das stört aber nicht weiter, d.h., man kann ruhig mit diesem Band starten, ohne Verständnisprobleme zu haben. Wie immer ist es aber wahrscheinlich schöner, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Da ich Langeoog kenne, fühlte ich mich schnell wie zu Hause und habe manches wiedererkannt. Allerdings spielt nur ein Teil der Handlung auf der Insel, Lukas Jansen wird sogar seinen ersten Langstreckenflug hinter sich bringen, wohin es ihn verschlägt, werde ich hier nicht verraten, aber ich war schon erstaunt, damit hätte ich nicht gerechnet – da erwartet man einen schönen Regionalkrimi und auf einmal wird es international – was mich, das muss ich dazu sagen, nicht gestört hat.

Lukas Jansen, den der Autor die Geschichte selbst in Ich-Form erzählen lässt, ist ein noch junger Beamter, der eine entsprechende, für mich manchmal etwas zu schnoddrige Sprache hat, aber daran gewöhnt man sich. Wirklich gut gefallen hat mir, mit welcher Selbstverständlichkeit er seine Familienpflichten übernimmt, das machte ihn direkt sympathisch. Sympathisch ist natürlich auch sein Einsatz für die Umwelt, der nicht nur Beruf sondern auch Berufung scheint. Nur der Grund, warum er sich eine Zeit lang aus dem Familienleben ausklinken muss, scheint mir ein bisschen an den Haaren herbeigezogen …

Auch die weiteren Charaktere sind Nick Stein gut gelungen, es sind Typen mit Wiedererkennungswert. Einen großen Part nehmen die Örtlichkeiten, die man sich sehr gut vorstellen kann, ein, die Landschaft, aber z.B. auch eine Hühnerfarm (ich hatte direkt einen Hauch des „Odeurs“ in der Nase …).

Der Erzählstil ist hin und wieder etwas holprig, der Roman liest sich aber flüssig und kurzweilig. Schön auch, dass man miträtseln kann. Die Auflösungen der verschiedenen Fälle sind gelungen, so dass man den Roman zufrieden beenden kann. Mir hat er auch durchaus Lust auf weitere Fälle mit Lukas Jansen gemacht.

Ein Regionalkrimi, der den Leser mit in die weite Welt nimmt, ein junger Ermittler mit Familiensinn und Liebe zur Heimat, und interessante Fälle – ich hatte unterhaltsame Lesestunden und empfehle den Roman gerne weiter.

Mord auf Langeoog

Auf der malerischen ostfriesischen Insel Langeoog werden in den Dünen zwei Leichen gefunden. Der Täter schien bei einem romantischen Tête-à-Tête gestört zu haben, zumindest deutet der Tatort darauf hin. Der junge Kommissar in Elternzeit Lukas Jansen muss für einen Kollegen einspringen und begibt sich zusammen mit seiner Frau und Rechtsmedizinerin Lisa auf die Insel, um den Fall zu untersuchen. Doch bei diesem Fall soll es nicht bleiben. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und Lukas hat nicht nur mit seinen beiden Kindern alle Hände voll zu tun.

Bei diesem Buch handelt es sich bereits um den 4. Fall, mit dem Lukas Jansen konfrontiert wird. Neben seinen kleinen Zwillingen, wegen der er eigentlich in Elternzeit ist, hat er auf der beschaulichen Insel Langeoog jede Menge Arbeit. Bisher kannte ich Lukas Jansen noch nicht, doch ich kam schnell in die Geschichte rein.

Man merkt als Quereinsteiger zwar, dass es eine Vorgeschichte gibt, gerade auch im privaten Umfeld, für den aktuellen Fall ist dies aber eher irrelevant.

Fängt der Krimi zunächst ruhig an, so nimmt er doch bald Fahrt auf. Der Leser darf dabei mitgrübeln, Zusammenhänge herstellen und erkennen, Lösungsansätze bilden und schließlich wieder verwerfen. Der Autor versteht es, den Leser auf so manch falsche Fährte zu locken und ihn dann mit einer gekonnten Wendung zu überraschen.

Fazit:
Spannende Unterhaltung auf der schönen Insel Langeoog mit einem deutlich wahrnehmbaren Umweltappell.