Cover von: Im Auge des Zebras
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Im Auge des Zebras

Der zweite Fall für Kommissar Severin Boesherz. Thriller
Buch
Taschenbuch, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3426526662

ISBN-13: 

9783426526668

Auflage: 

1 (30.12.2021)

Preis: 

12,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3426526662

Beschreibung von Bücher.de: 

Wie kann eine Person an mehreren Orten zugleich sein?

Im Reihen-Auftakt »Im Auge des Zebras« von Bestsellerautor Vincent Kliesch muss Kommissarin Olivia Holzmann einen Fall lösen, den es gar nicht geben kann.

Was physikalisch vollkommen unmöglich ist, geschieht in ganz Deutschland: Überall werden Teenager entführt, die Eltern kurz darauf ermordet. Und allen Beweisen nach wurden die Taten zur selben Zeit und von derselben Person verübt! Kommissarin Olivia Holzmann vom LKA Berlin tappt im Dunkeln und weiß nur, dass den Jugendlichen die Zeit davonläuft. Um diesen scheinbar übernatürlichen Fall zu lösen, bedarf es der Fähigkeiten dreier besonderer Ermittler: der Willensstärke von Olivia Holzmann, der genialen Beobachtungsgabe ihres Mentors Severin Boesherz und der Erfahrung der pensionierten Kommissarin Esther Wardy. Die drei ahnen nicht, wie leicht ihnen der Täter jederzeit das Liebste nehmen kann, das sie besitzen …

Ein genialer Psychopath, ein unmöglicher Fall und unvorhersehbare Twists: Der deutsche Thriller-Autor Vincent Kliesch, der u.a. mit der »Auris«-Reihe zusammen mit Sebastian Fitzek immer wieder die Bestsellerliste stürmt, wird seinen Lesern mit der neuen Ermittlerin Olivia Holzmann viele schlaflose Nächte bescheren!

Kriminetz-Rezensionen

Spannender Thriller-Auftakt

Sieben Jugendliche wurden entführt, alle zur selben Zeit von derselben Person. Wie ist das möglich? Sie sind spurlos verschwunden und zwei Tage später werden ihre Eltern getötet. Olivia Holzmann, Kommissarin beim LKA Berlin, ermittelt, im Hintergrund ihr Ex-Kollege und Mentor Severin Boesherz. Auch auf die Erfahrung der pensionierten Kommissarin Esther Wady will Olivia nicht verzichten, die Zeit spielt gegen sie.

Es geht gleich mal sehr beängstigend los. Olivia braucht das Wissen des gewissenlosen Verbrechers Fjodor Sokolov, der sie auf bestialische Weise testen will. Ohne mit der Wimper zu zucken, erfüllt sie seine Bedingungen. Schon hier braucht es gute Nerven, die Anspannung hält an. Ist Olivia die eiskalte Lady? Hat sie einen Plan? Mit ihrem Gegenüber ist nicht zu spaßen. Nicht genug damit, spielt ein lange vergangener Fall hier mit hinein. Wie geht das zusammen?

Längst Vergangenes wechselt sich ab mit der Suche nach den Verschwundenen. Die Charaktere sind eher unnahbar und doch entwickelt man sehr viel Empathie für sie, beobachtet mit gewissem Abstand, fiebert mit. Olivia und ihr Ex-Kollege haben viele Ecken und Kanten. Und Boesherz weiß ob seiner zur Schau getragenen Kaltschnäuzigkeit ganz genau, was er warum tut.

Es ist meine erste Begegnung mit Vincent Kliesch. Vielleicht auch deshalb, weil ich seinen Kollegen, mit dem er immer mal wieder zusammenarbeitet, nicht besonders schätze. Kliesch jedoch, seine Art zu schreiben, mag ich. Das Cover und der zunächst rätselhafte Titel sind besonders, heben sich in ihrer Andersartigkeit von gängigen Thriller-Präsentationen ab.

Ein spannender Auftakt um die Ermittler Boesherz und Holzmann. Eine sehr lohnende Lektüre für alle Thriller-Fans, unblutig und doch so lebendig, voller Aufregung und Nervenanspannung.

Sehr temporeich

Das war mein erstes Buch von Vincent Kliesch. Ich habe zwar schon einiges über seine Bücher z.B. »Auris« gehört, sie jedoch noch nie tatsächlich ins Auge gefasst. Sonst folge ich eher nicht den Autoren, von denen man sehr viel hört.

Durch eine Leserunde kam ich nun zu diesem Buch. Wusste vorab auch, dass Sebastian Fitzek sowohl befreundet, wie auch Ideengeber des Autors ist.

Das Buch beginnt bereits recht anspruchsvoll. So entsteht schnell ein Geflecht, zwischen Drogenkriminalität, Morden, mafiaähnlichen Zuständen und auch Entführungen von Kindern und Jugendlichen. Das Ganze ist äußerst verwirrend und anspruchsvoll. Die Hauptermittlerin stößt bald auf ihre Grenzen und sucht Unterstützung bei älteren ehemaligen Koryphäen. Unter anderem ersucht sie den ausgeschiedenen LKA-Ermittler Severin Boesherz. Der wiederum eine sehr ungewöhnliche Gabe der Einfühlung und Hypersensibilität besitzt, die ihn in früheren Jahren zwar großen Ermittlungserfolg bescherte, allerdings final zu einem dramatischen Ende führte. Kommissarin Olivia Holzmann bleibt auf sich gestellt und darf erfahren, dass sie wohl doch alleine den Fall lösen kann und wird.

Das Buch ist keineswegs einfache Lektüre. Der Leser wird in den Bann gezogen, bekommt Einblick in vermeintlich Unmögliches und ist gefesselt. Es ist spannend von Anfang bis Ende. Es war mir nicht möglich, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Ich benötigte immer wieder eine Pause, um nachzudenken und zu folgen. Da es doch sehr temporeich ist.

Gerne empfehle ich dieses anspruchsvolle Werk.

The eye of the zebra

Wie kann jemand zur selben Zeit überall in Deutschland Verbrechen begehen? Acht Jungs werden entführt – von ein und demselben Mann. Zur selben Zeit. Olivia Holzmann vom LKA Berlin steht vor einem Rätsel und ihr Mentor Boesherz hat sich vom Ermitteln zurückgezogen und ist keine Hilfe. Sie findet heraus, dass es der Täter darauf angelegt hat, einen alten Fall geklärt zu haben, der nie gelöst wurde, doch da gab es in zwanzig Jahren keinen Fortschritt, wie soll sie ihn in kurzer Zeit lösen? Doch gerade die Zeit ist für den Täter von entscheidender Bedeutung.

Den Anfang fand ich ziemlich gut, ging es dabei doch um Tricks und Gegentricks und Olivia bewies eindeutig eine Coolheit, die mich beeindruckte. Diese verlor sie jedoch schon nach dem ersten Abschnitt, stattdessen entpuppte sie sich als dauergestresste Frau, die ohne Boesherz nichts auf die Reihe bekam und sich zu einer Reihe von Fehlentscheidungen entschloss. Angeblich sollte das ein Olivia-Holzmann-Krimi sein, in dem sie »aus dem Schatten ihres Mentors« tritt – tatsächlich ist es aber eben jener Mentor, der mit Glückskekssprüchen und Yoda-Gehabe (nur mit besserer Kleidung und Grammatik) den Fall löst, und zwar auf genau die Weise, die sein Sohn vorhergesagt hat.

Von Polizeiarbeit gab es hier auch nicht viel zu sehen. Von den erwähnten Glückskekssprüchen abgesehen möchte uns der Autor auch das Erforschen von Gerüchen als Profiling verkaufen und natürlich sind sowohl Boesherz als auch sein Sohn die Reinkarnation von Sherlock Holmes und Richter Di in einem. Olivia darf als trotteliger weiblicher Lestrade ihren Schlüssen hinterherstolpern. Ihre Erkenntnisse bekam sie von Kriminellen auf dem Servierbrett präsentiert und was die restlichen Polizisten in diesem »Krimi« tun, außer sich in »Täter hineinzuversetzen«, weiß ich eigentlich auch nicht so richtig.

Im Übrigen habe ich es gestrichen, wenn AutorInnen anfangen, mir ihre Meinung zum Gendern (ja, wir haben es kapiert, ihr findet es Sch …), aufzwingen zu wollen. Zuerst Neuhaus, jetzt Kliesch.

Dieser Auftakt war alles, nur nicht überzeugend. 1,5/5 Punkten.

Etwas vorhersehbar

An den verschiedensten Orten in Deutschland werden Jugendliche entführt und ihre Eltern etwas später ermordet. Die Spuren weisen darauf hin, dass es derselbe Täter war. Doch wie kann ein Täter überall zugleich sein? Kommissarin Olivia Holzmann vom LKA Berlin steht vor einem Rätsel. Außerdem rennt ihr die Zeit davon, wenn sie die Jungen retten will. Sie wendet sich an ihren Mentor Severin Boesherz und holt sich Esther Wardy, eine Kommissarin im Ruhestand, hinzu, da es Hinweise auf einen Fall in der Vergangenheit gibt. Wird die Rettung der Teenager gelingen?

Es ist ein spannender und actionreicher Thriller. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven.

Olivia Holzmann ist eine sympathische Kommissarin, die überlegt an die Sache herangeht und hinter die Dinge schaut. Eigentlich braucht sie ihren Mentor nicht. Dagegen ist ihr Mentor Severin Boesherz ein selbstverliebter Typ, der sich für ein Genie hält und dessen Gedankengänge etwas sprunghaft sind. Auch Esther Wardy ist eine gute Kommissarin mit viel Erfahrung.

Ich kenne die Reihe um Severin Boesherz nicht, denke aber auch, dass man sie zuvor nicht unbedingt gelesen haben muss.

Es ist ein komplexer Plot und dennoch war ich frühzeitig auf der richtigen Spur. Das nahm trotz verschiedener Wendungen und Action etwas die Spannung.

Nicht schlecht, aber auch nicht ganz überzeugend.

Ein superspannender Serien-Auftakt

An verschiedenen Orten in Deutschland werden insgesamt 7 Jungs von ein und demselben Täter entführt. Kurz darauf werden ihre Eltern ermordet. Ebenfalls vom selben Täter. Wie kann das sein? Kommissarin Olivia Holzmann vom BKA Berlin steht vor einem Rätsel. Die heiße Spur zu Fjodor Sokolov, einem mächtigen Spieler im internationalen Drogenschmuggel, entpuppt sich schnell als Luftnummer. Sie bittet ihren ehemaligen Kollegen und Mentor, den legendären Severin Boesherz, der sich unwiderruflich aus dem Ermittlerleben zurückgezogen hat, um Hilfe. Doch der hat kein Interesse, sich in den Fall hinein ziehen zu lassen. Und den 7 entführten Jungs läuft die Zeit davon.

Durch den leisen und doch sehr eindringlichen Erzählstil von Vincent Kliesch gelingt es mir mühelos in die Geschichte hineinzufinden. Die kurzen Kapitel machen die Story sehr schnell und ich fliege nur so durch die Seiten. Die Spannung ist sofort da und steigert sich immer weiter, bis das Ganze, wie kann es anders sein, ein gutes Ende findet. Aber bis dahin gibt es einige für mich nicht so überraschende und einige absolut überraschende Wendungen, die dem Ganzen noch mehr Speed geben.

Was mich auch total fasziniert hat, sind die so unterschiedlichen Menschen, die ich hier kennenlerne. Sei es Olivia Holzmann, die mir sofort sehr sympathisch war. Oder Severin Boesherz und sein Sohn Ferdinand, die mich mit ihrem fotografischen Gedächtnis beeindrucken. Auch Esther Wardy, die vor 20 Jahren schon mal einen ähnlichen Fall bearbeitet hat, finde ich sehr interessant.

Da die Geschichte aus den unterschiedlichsten Perspektiven erzählt wird, habe ich immer einiges an Informationen mehr als die Ermittlerin. Auch kann ich so sehr gut nachvollziehen, was in den Köpfen der verschiedenen Menschen hier vorgeht und warum sie so handeln, wie sie es tun.

Das Motiv des Zebras, das mich schon auf dem Cover angezogen hat, zieht sich durch die Geschichte wie der rote Faden.

Ein dramatischer Fall, der es in sich hat. Bei dem ich mitgefiebert und mitgelitten habe. Der mich bedrückt und erschüttert hat. Bei dem mich das Ende schockiert hat. Bei dem ich Mitleid gespürt habe. Mit den beiden Kindern, die vor 20 Jahren entführt wurden und die nur mit großem Glück einem gespenstischen Schicksal entkommen sind. Und mit den Jungs, die heute darauf warten, ob sie dem Tod noch entkommen können. Ein Buch, das gespannt macht auf das, was da hoffentlich bald nachkommt. Ein Buch, das eine eindeutige Leseempfehlung bekommt.

Ein unheimlich fesselnder Thriller, der die grausamsten und abartigsten Abgründe offenbart!

»Im Auge des Zebras« von Vincent Kliesch ist ein Bösherz-Thriller und der Reihen-Auftakt der Ermittlerin Olivia Holzmann, der am 30. Dezember 2021 im Droemer Knaur-Verlag erschienen ist. In diesem spannenden Thriller muss die äußerst sympathische Berliner Kommissarin gleich zwei Fälle lösen: Einen nur zur Hälfte aufgeklärten Fall aus der Vergangenheit und einen aktuellen, den es eigentlich gar nicht geben kann. Doch da sie nicht an Zauberei glaubt, ist sie sich sicher, ein mysteriöses Rätsel lösen zu müssen, welches sie ohne Hilfe nicht alleine aufklären kann. Denn sie ist einem Psychopathen auf der Spur, der von ihr das Unmögliche verlangt. Sieben entführte Jungen müssen gerettet werden, doch wenn das Rätsel des Entführers nicht rechtzeitig gelöst wird, werden sie sterben. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Olivia Holzmann versucht eine Verbindung zu einem 20 Jahre alten ungelösten Fall herzustellen. Verzweifelt lässt sie sich auf den russischen Drogenboss Sokolov ein, der nach einer kurzen Festnahme wieder ein freier Mann ist. Da er seinen kurzen Hafturlaub unter anderem Holzmann zu verdanken hat, will er ihr zum Dank beweisen, dass er nichts mit den entführten Jungen zu tun hat. Er gibt ihr ebenfalls rätselhafte Tipps, die trotzdem nicht zum Erfolg führen. Hier habe ich mich zuerst gefragt, ob er die taffe Kommissarin in die Irre führen will, um nicht weiter unter Verdacht zu stehen. Sokolov wurde anfangs kurz, jedoch gut vorgestellt, sodass ich innerhalb kurzer Zeit ein klares Bild von ihm hatte. Sich mit ihm anzulegen wäre für einige das Todesurteil, jedoch fand ich ihn später gar nicht mehr so unsympathisch. Da er von sich überzeugt ist, zaubern zu können, war Holzmann sich anfangs ziemlich sicher, den richtigen Täter erwischt zu haben.

Doch neue Erkenntnisse, die die verzweifelte Ermittlerin von dem pensionierten Severin Boesherz nach langem hin und her, betteln und bitten erhält, lassen das unlösbare Rätsel klarer erscheinen. Sie muss Verstrickungen aus dem alten Fall herausfinden und kommt Abgründen auf die Spur, die mich wirklich hart getroffen haben. Die Gründe für die Entführungen und vor allem die Vergangenheit des Täters bringen am Ende Licht in die grauenvolle Handlung. Hier hatte ich Einblicke aus einer sehr traumatischen Vergangenheit, die nichts für Zartbesaitete ist. Ich konnte dessen Gedanken mit der Zeit immer besser verstehen, seine für ihn nachvollziehbaren Handlungen wurden immer deutlicher. Er kam regelmäßig zu Wort, jedoch war ich mir seiner wahren Identität bis zum Schluss nicht sicher. Da das rasante Finale alle offenen Fragen aufgeklärt hat, habe ich zwischen Wut und Mitleid geschwankt. Zum Ende hin gab es Situationen, wo ich wirklich mitgefiebert und mitgelitten habe, meine Nerven waren bis zum Zerreißen angespannt. Olivia Holzmann kommt Abgründen auf die Spur, die widerlicher nicht sein können. Das schreckliche, reale und leider immer aktuelle Thema Kinderhandel wurde eingebaut, wo ich teilweise einfach nur mit dem Kopf schütteln konnte. Wie sich der Wahn eines tief sitzenden Traumas mit der Realität vermischen kann und wie Opfer zu Täter werden, hat der Autor wirklich hervorragend verdeutlicht.

Die Protagonisten sind alle gut und tief ausgearbeitet, besonders Olivia Holzmann. Nicht nur sie, auch ich als Leserin wurden ständig auf falsche Fährten geführt. Sie kam mir von Anfang an sehr authentisch und sympathisch rüber, ihre Gedanken und Handlungen konnte ich ebenfalls sehr gut nachvollziehen. Dass ihr, während sie fieberhaft nach den Kindern sucht, übel mitgespielt wurde, hat sie zwar enorm enttäuscht, jedoch konnte sie weiterhin ihren Fokus professionell auf die Ermittlungen setzen. Sie ist eine Kämpferin, die wirklich bis zum bitteren Ende alles gegeben hat. Ihren Mentor Severin Boesherz dagegen konnte ich zu keiner Zeit so richtig einschätzen, da er auf der einen Seite keine Gedanken mehr an menschliche Abgründe vergeuden will, auf der anderen Seite aber Olivia nicht im Stich lassen will. Deshalb versucht er ihr zu helfen, indem er sie auf die richtige Spur führt. Es war ihm jedoch immer wichtig, dass sie den Fall alleine löst. Seine sture und lehrerhafte Art kam regelmäßig hervor, doch mit seiner messerscharfen Beobachtungsgabe ist er für den Fall unerlässlich. Auch gegenüber seinem Sohn Ferdinand bleibt er in seinem Verhalten konsequent, denn er weiß, dass er genau so ein geniales Genie wie er selbst ist. Als sich Ferdinand dann auch noch plötzlich in den Fängen des Täters befindet, verhält sich Boesherz sehr merkwürdig und zu dieser Zeit hätte ich ihn am liebsten angeschrien und ihn gefragt, warum er das Leben seines Sohnes aufs Spiel setzt. Er ist ein Charakter, der immer eine Überraschung in petto hatte. Man muss mit seiner Art wirklich klarkommen, deshalb konnte ich sehr gut verstehen, warum es Hartmann so schwergefallen ist, ihn um Hilfe zu bitten. Er fördert die Gabe seines Sohnes unter anderem mit Rätselspielen. Boesherz fordert ihn in dieser Handlung zwischendurch auf, einen seiner alten und kniffligen Fälle logisch zu enträtseln. Diesen Strang, der mich ebenfalls ziemlich zum Miträtseln angestiftet hat, fand ich sehr interessant. Zu guter Letzt hat mich die pensionierte Kommissarin Esther Wardy auch ziemlich überrascht. Obwohl sie bei der Aufklärung des damaligen Falls beigetragen hat, konnte und wollte sie Olivia Holzmann nicht weiterhelfen. Sie machte zwar den Eindruck einer netten Rentnerin, doch auch sie hat mich im Laufe der Geschichte immer wieder auf die falsche Spur gelenkt. Besonders am Ende, als alle Puzzleteile ihren Platz eingenommen haben. Dieser, wie alle anderen Charaktere auch, ist sehr interessant, jede/r Protagonist/in hat bei mir definitiv auf seine/ihre Art und Weise Eindruck hinterlassen.

Die komplette Handlung enthält einen überraschenden Twist nach dem anderen. Der Plot ist geschickt, gut durchdacht, rätselhaft und unheimlich spannend. Viele Einzelheiten ergaben nach und nach ein schlüssiges Gesamtbild, ich habe ständig versucht, mitzurätseln. Auf die völlig überraschenden Wendungen bin ich jedoch nicht gekommen, auch wenn ich manchmal halb richtig lag. Eine unbekannte weibliche Person, die dem Täter als Einzige sehr nahe stand, war mir das größte Rätsel. Deshalb hat mich ihre Rolle umso mehr überrascht. Das Auge des Zebras hatte in dieser Handlung eine sehr wichtige Rolle. Am Ende wurde mir die Bedeutung dieses Tieres und ein bestimmtes Musikstück, was nicht nur in der Vergangenheit viel von Bedeutung hatte, nochmal sehr deutlich vor Augen geführt. Die verzwickte Geschichte ist sehr flüssig, bildlich und spannend geschrieben. Auch die kurzen Kapitel sorgten für einen schnellen Lesefluss, einige Cliffhanger haben das Weglegen des Buches manchmal richtig schwer gemacht. Ich empfand diesen Thriller von der ersten bis zur letzten Seite unheimlich fesselnd, ein wahrer Pageturner, den man nicht verpassen sollte. Mir hat diese rätselhafte Entführungsgeschichte unheimlich gut gefallen, weshalb ich mich auf weitere Teile der Reihe sehr freue.

Der Kinderfänger von Berlin

Cover und Titel fielen mir gleich ins Auge. Es soll der Auftakt einer neuen großen Thriller-Reihe sein, aber ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass mir einiges an Vorwissen fehlte.

Die Geschichte spielt in Berlin und wird in mehreren Erzählsträngen und Zeitebenen erzählt. Man bekommt unter anderem einen Einblick in die kranke Psyche des Täters. Ich empfand die Handlung als ziemlich unruhig und die Ermittlung kam nicht so richtig in Fahrt. Die Kommissarin war eher um Hilfe bei der Lösung des Falls bemüht, als zu ermitteln. Erst ein Krimineller muss sie auf die richtige Spur bringen.

In verschiedenen Orten werden zeitgleich 7 Jungen entführt, kurz darauf die Eltern ermordet. Am Tatort findet man überall die gleiche DNA. Die Tat zeigt Parallelen zu einem Fall, der zwanzig Jahre zurückliegt. Olivia Holzmann, Kommissarin beim LKA, ist allein auf sich gestellt. Ihr Mentor Severin Boesherz hat sich zurückgezogen und die ehemalige Kommissarin Esther Wardy möchte mit ihrem damaligen Fall nichts mehr zu tun haben.

Die Handlung beginnt gleich superspannend, plätschert allerdings dann so dahin. Die Protagonisten fand ich alle nicht sympathisch. Olivia, die trotz Dringlichkeit des Falles noch genug Zeit für Aktivitäten mit dem Freund hat. Boesherz war mit seinen hellseherischen Fähigkeiten für mich zu weit hergeholt. Das Geplänkel mit seinem Sohn fand ich überflüssig. Es gab Szenen, die konnte ich so gar nicht nachvollziehen. Schade, ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen.

Auftakt einer neuen Reihe

Kommissarin Olivia Holzmanns persönliche Herausforderung, denn ihr Mentor Severin Boesherz hat sich aus dem Polizeidienst verabschiedet. Er fühlt sich ausgelaugt und möchte zukünftig vermehrt für seinen wiedergefundenen Sohn Ferdinand da sein. Und schon ist Olivia in einen Fall verwickelt, der von ihr volle Aufmerksamkeit und Einsatz verlangt. Eine Herausforderung, der sie sich überhaupt nicht gewachsen fühlt. Sieben Jungen sind gleichzeitig verschwunden, obwohl alle aus sehr verschiedenen Ecken Deutschlands stammen. Kaum haben die Eltern die Kinder als vermisst gemeldet, werden diese brutal ermordet. Es bleibt Olivia nicht viel Zeit, die Jungs zu finden. Olivia sucht erneut Hilfe bei Boesherz, doch dieser verweigert ihr diese. Auch die pensionierte Kommissarin Esther Wardy ist nicht gewillt, sie zu unterstützen. Verzweifelt unternimmt Olivia alles, um endlich Licht in dieses Dunkel zu bringen.

Vincent Kliesch versteht es, gleich zu Beginn einen Spannungsbogen aufzubauen, der es in sich hat. In kurzen Kapiteln spielt sich hier ein Drama ab, das mich als Leser psychisch wie auch physisch öfters an meine Grenze brachte. Die Protagonisten, die darin eine wichtige Rolle einnehmen, sind fast alle Koryphäen auf ihrem Gebiet. Ein wahres Katz-und-Maus-Spiel vom Feinsten. Dabei mischt auch noch in einer Nebenrolle ein Magier mit, der noch mehr Verwirrung ins Ganze reinbringt. Olivia Holzmann überzeugt mich mit ihrem Einsatz völlig. Dabei muss sie zusätzlich eine Erfahrung machen, die ihr komplett unter die Haut fährt.

Der Titel »Im Auge des Zebras« spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle, doch welche, wird erst gegen den Schluss klar.

Nach der Hälfte des Buches gibts Erklärungen, wie viel Einfluss ein alter Fall in den aktuellen hat. Warum das Ganze so laufen musste und nicht anders. Das Schlussbouquet kam mir vor wie ein fulminantes Feuerwerk.

Fazit: Der Auftakt in die neue Krimireihe ist Vincent Kliesch gelungen. Wie viel der skurrile Severin Boesherz im nächsten Buch mitspielt, da bin ich heute schon gespannt.

Traumata

Diese Rezi behandelt das Hörbuch.

Zum Inhalt:
Da ihr Partner Severin Boesherz dem Ermitteln abgeschworen hat, ist Olivia Holzmann bei ihrem Fall von mehreren entführten Kindern, deren Eltern kurz nach der Entführung grausam ermordet wurden, auf sich allein gestellt. Einen Tipp bekommt sie jedoch noch vom großen Impresario: Der Schlüssel liegt in der Vergangenheit und ein unaufgeklärter Fall birgt die Lösung.

Mein Eindruck:
Trotz Untertitel handelt es sich ganz und gar nicht um einen »Boesherz-Thriller«, denn dieser tut alles, um nicht involviert zu werden. Und dieses in einer Vehemenz, die unglaubwürdig ist: Ja, das Superhirn-Leben mag ein schweres sein, aber dass man – ganz abgesehen von vielen Kindern – auch seinen geliebten Sohn opfern würde, weil man von der Fähigkeit der Kommissarin überzeugt ist und seine Ruhe haben will, nein, lieber Autor, das ist zu viel des Guten. So wird viel von der Spannung verschenkt, die ganz zu Beginn wunderbar mit einer Szene aufgebaut wird, die aus dem Drehbuch eines James-Bond-Films stammen könnte. Doch dann geht das Hin und Her los: Oh bitte hilf mir, nein, oh bitte doch, nein, oh ich schaff es nicht, nein. Zum Glück besinnt sich Olivia irgendwann doch auf ihre eigenen Fähigkeiten: Mit ein wenig Hilfe des organisierten Verbrechens und unfreiwilliger Unterstützung von Boesherz-Junior (fast so ein Tausendsassa wie der Herr Papa) kommt es zu einem gewaltigen Showdown an passender Stelle. Und auch wenn sich die verantwortliche Person und der Hintergrund derselben einem gewieften Krimi-Liebhaber schnell erschließen, schafft Kliesch es dennoch, ein paar Haken zu schlagen, die überraschen.

Gut gefällt auch der Sprecher, der seinen Figuren Charakter verleiht – im Guten wie im Bösen.

Mein Fazit:
Gerne mehr von Olivia Holzmann, Severin Bösherz braucht kein Mensch.

Einige Längen, dann gut

Die junge Kommissarin Olivia Holzmann steht vor einem mysteriösen Fall. Überall in Deutschland werden von ein und derselben Person zeitgleich Teenager entführt und die Eltern kurz darauf ermordet. Ein scheinbar übernatürlicher Fall. Olivia tappt im Dunkeln, aber sie weiß, dass den Kindern die Zeit davon rennt. Um den Fall zu lösen, sucht sie Rat bei ihrem Mentor Severin Bösherz und der pensionierten Kommissarin Esther Wardy.

»Im Auge des Zebras« ist der erste Fall der neuen Reihe um Kommissarin Olivia Holzmann. Man trifft hier aber auf alte Bekannte aus der vorangegangenen Bösherz-Reihe.

Wer die alte Reihe bereits kennt, hat hier vermutlich bessere Karten, was das Einfühlungsvermögen in die Charaktere angeht. Für mich blieben die drei Charaktere sehr unnahbar. Severin Bösherz ist mit seiner genialen Beobachtungsgabe ein durchaus interessanter Charakter, nur leider fehlte die Ausführlichkeit.

Der Einstieg ins Buch war sehr spannend und man steckte erstmal mittendrin in einem Drogendelikt. Da habe ich mich schon gefragt, was das mit dem eigentlichen Inhalt zu tun haben soll. Nach dem Einstieg flachte die Spannung recht schnell in viel Palaver ab. Die Handlung wurde recht vorhersehbar.

Doch am Ende konnte es mich nochmal richtig kicken. Da hatte es noch einige Überraschungen und unerwartete Wendungen in petto.

Der Schreibstil war flüssig und schnell zu lesen, aber anfangs konnte er mich leider nicht so ganz fesseln, sodass ich einige Mühen hatte, ins Buch hineinzukommen.

Mein Fazit:
Es konnte mich leider nicht ganz so überzeugen wie erwartet. Habe mir ein wenig was anderes vorgestellt. War aber hinterher doch noch ganz spannend, daher 3,5 Sterne von 5, und ich bin neugierig, wie es mit Olivia Holzmann weitergeht.

Enttäuschend

Die LKA-Beamtin Olivia Holzmann steht vor einem großen Rätsel: Wie konnte ein und derselbe Täter gleichzeitig sieben Jungen von verschiedenen Orten entführen? Zwei Tage nach der Entführung wurden zudem noch deren Eltern getötet. Olivia bittet ihren ehemaligen Kollegen Severin Boesherz um Hilfe, doch der lehnt ab.

Die Prämisse erschien mir sehr spannend, so dass ich den Roman unbedingt lesen wollte. Leider hat er meine Erwartungen nicht erfüllt. Das fängt schon mit den Charakteren an, die mir einfach nicht nahekamen. Ich muss dazu sagen, dass dies mein erster Roman des Autors ist, ich also bisher weder Olivia noch Boesherz kannte. Dass die Charaktere mir so fern blieben, führte leider dazu, dass ich nicht mit ihnen mitfiebern konnte, auch ihre Gedankengänge und Handlungen, speziell die Olivias konnte ich oft nicht nachvollziehen, insgesamt kam mir Olivia eher inkompetent vor.

Boesherz ist ein sehr spezieller Charakter, offenbar hochintelligent, mit fotografischem Gedächtnis und einer besonderen Vorstellungsgabe, womöglich autistisch veranlagt, der hier eher in den Hintergrund tritt. Neben ihn tritt sein Sohn Ferdinand, dessen Erforschung menschlicher Gerüche ebenfalls sehr speziell ist. Ein weiterer wichtiger Charakter ist die ehemalige LKA-Beamtin Esther Wardy, die offenbar Informationen zurückhält.

Auch den Täter lernt man als Leser:in früh kennen, ebenso seine Motivation. Zum Teil könnte man sie nachvollziehen, jedoch driftet das Ganze im hinteren Drittel extrem ab und wird immer unglaubwürdiger – und zwar nicht nur das Verhalten des Täters.

Unglaubwürdig ist der Roman aber auch schon zu Beginn. Wegen eines sehr vagen Verdachtes wird hier eine wichtige und bereits langfristig geführte Ermittlung gefährdet …

Ein großes Manko ist für mich auch die fehlende Spannung, jedenfalls kam sie bei mir nicht an. Action erzeugt bei mir nur bedingt Spannung, und wenn ich aus dem Kopfschütteln nicht herauskomme, ist jede künstliche Spannung an mich verschenkt. Hier gibt es in meinen Augen eine Menge Längen und viel Blabla, die Seiten hätte man besser in gute Charakterentwicklung gesteckt. Auch die – recht vielen – »überraschenden Wendungen« waren für mich größtenteils vorhersehbar.

Wer Action mag und über Logiklücken hinwegsehen kann, könnte vielleicht Gefallen an dem Roman haben. Ich denke, am ehesten kann man zugreifen, wenn man schon vorherige Romane des Autors, vor allem mit Boesherz und Holzmann kennt und mag. Für mich ist der Roman leider eine Enttäuschung. Ich vergebe ganz knappe 2 Sterne, zum einen, weil immerhin die Prämisse interessant ist, zum anderen, weil mir Boesherz’ Rätsel für seinen Sohn ein bisschen Hirntraining verschafft hat.

Ein Thriller der verhängnisvollen Zufälle und Überraschungen

Olivia Holzmann, Ermittlerin beim Berliner LKA, hat einen brisanten sowie merkwürdigen Fall zu lösen. Sieben Kinder sind alle gleichzeitig entführt und deren Eltern bestialisch ermordet worden, quer über Deutschland verteilt, alle zur gleichen Zeit, als wäre ein verrückter Zauberer am Werk gewesen. Die Zeit drängt! Wo sind die Jungs versteckt?

Der Thriller »Im Auge des Zebras« von Vincent Kliesch hat mich sehr interessiert. Nachdem mich »Die Frequenz des Todes« der Auris-Serie schon begeistern konnte, waren meine Erwartungen zu diesem neuen Buch natürlich hoch. Die Hauptprotagonistin Olivia Holzmann vom Berliner LKA fand ich auch gleich sympathisch und auch der abstruse Fall präsentiert sich absolut außergewöhnlich. Allerdings hat mich die Person ihres Beraters Boesherz so gar nicht angesprochen, denn die Szenen mit seiner Person bremsten meiner Meinung das Geschehen. Ein wirklich merkwürdiger Typ. Den Fall fand ich aber fesselnd und abwechslungsreich, die schnellen Szenenwechsel voller Action gaben der Handlung zuletzt auch den nötigen Schwung.

Mein Fazit:
Unterhaltsamer Thriller, der ein paar Überraschungen bereithält, aber auch ein paar Längen besitzt. Olivia Holzmann hat großes Potenzial als führende Ermittlerin einer neuen Staffel, die sicherlich auch ohne Einmischung von Boesherz auskommt.

Wenig spannend

Ein Verbrechen, was nicht sein kann. Der Täter hat an verschiedenen Orten zeitgleich Kinder entführt, die Eltern ermordet und dann stellt er keine Forderungen. Ein schwieriger Fall für Olivia Holzmann, ihren Mentor Severin Boesherz, der sich eigentlich zurückgezogen hat, und Esther Hardy, die schon lange im Ruhestand ist. Wer ist der Kidnapper, was will er und wird er weitermachen, vielleicht sogar die Ermittler bedrohen?

Der Einstieg in die Geschichte war für mich leicht, der Anfang war sehr spektakulär, wodurch ich mich auf einen sehr spannenden Thriller gefreut hatte. Leider konnte der Rest des Buchs nicht mithalten. Dinge, die für mich eine logische Schlussfolgerung nach sich zogen, waren für die Ermittler erst einmal ein Buch mit sieben Siegeln. Dann wieder gab es zu viele Nebenschauplätze und Einzelheiten, die für den eigentlichen Plot überflüssig waren.

Die Intentionen des Täters waren eher nachvollziehbar als die der Ermittler. Bei den vielen Wendungen und Twists hatte ich das Gefühl, ich sitze im Auto und höre Radio, wie wenn man aus einem Empfangsbereich heraus fährt. Mal hört man das Lied klar und deutlich, dann wird es wieder durch Rauschen überdeckt.

Es gibt noch mehr Bücher von diesem Autor, aber nicht für mich.

Olivia Holzmann ermittelt

Entführte Teenager, getötete Eltern, viele offene Fragen. Vincent Kliesch weiß, welchen Stoff es braucht, um den Leser zu fesseln. Dieser Thriller bietet aber noch viel mehr als einen spannenden Plot, nämlich eine sympathische Hauptkommissarin und ihren genialen Mentor, der nichts mehr mit der Polizeiarbeit zu tun haben will.

Erzählt wird die Story aus Sicht unterschiedlicher Personen, die alle auf irgendeine Weise mit dem Fall zu tun haben. Die verschiedenen Sichtweisen fand ich sehr spannend, sie haben die Story gut vorangetrieben. Die Charaktere waren klar gezeichnet und wirkten sehr authentisch.

Vieles konnte ich leider schon früh vorhersehen, deshalb war die Auflösung für mich nur wenig überraschend. Trotzdem war das Buch fesselnd und flott geschrieben, dass ich es bis zum Schluss nicht aus der Hand legen wollte. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall der Kommissarin.

Cover und Titel fand ich anfangs verwirrend, aber am Ende stimmig.

Handlung leider vorhersehbar

Sieben Jungen werden in ganz Deutschland vom selben Täter zur gleichen Zeit entführt. Die Eltern werden kurz darauf auf brutale Weise ermordet. Olivia Holzmann vom LKA Berlin steht vor einem Rätsel. Dieser spektakuläre Fall bringt sie an ihre Grenzen und deshalb bittet sie ihren ehemaligen Kollegen Severin Bösherz um Hilfe.

Den Autor kenne ich bereits von der Auris-Serie und habe mich deshalb sehr auf diesen Thriller gefreut. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und die Idee der Story ist auch interessant, jedoch fand ich die Handlung gleich zu Beginn sehr konstruiert und im weiteren Verlauf leider sehr vorhersehbar.

Die Spannung baute sich unbestreitbar am Anfang sehr gut auf, verlor sich allerdings im Laufe der Handlung, deshalb war ich auch kurz davor, das Buch abzubrechen.

Die Charaktere konnten mich nicht überzeugen, sie blieben mir zu blass. Bei Olivia hatte ich manchmal das Gefühl, sie könnte hellsehen und Severin Bösherz kam bei mir kalt und arrogant rüber.

Schade, bei diesem Thriller fehlte mir einfach das gewisse Etwas, aber aufgrund des tollen Schreibstils würde ich dem nächsten Teil eine Chance geben.